Hallo bin neu hier
Mein Papa hat die Diagnose lungenkrebs bekommen und ich mach mich eig mehr fertig als er sich
Und ich habe schon soviel im Internet geguckt und in seinen Unterlagen steht irgendwas mit ck7 p63 und ck5/6 zwei davon sind negativ und eins ist positiv welches weiß ich grad nicht mehr und es bestand ein Verdacht auf nebennierenmetastasen und mediastinale lymphknotenvergrösserung
Weiß jemand damit mehr anzufangen meine google Ergebnisse waren leider nicht zufriedenstellend für mich
Ich bitte um Hilfe
Und danke im vorraus
Hallo,
das muss dich sehr belasten und ich verstehe deinen Willen, mehr darüber zu erfahren.
Leider können wir dir nur unzureichende Informationen geben, da es sehr viele Formen des Lungenkrebses gibt - allesamt relativ unterschiedlich. Je nachdem, wie diese sogenannten Tumormarker ausfallen (das sind diese Werte CK7, p63, CK5/6) und weitere Befunde, kann man auf die Form des Krebses schließen. Tumormarker sind übrigens Substanzen im Blut (oder in sonstigen Körperflüssigkeiten, Geweben etc), die auf bestimmte Tumoren, das Wiederkehren von denen o.ä. hindeuten können.
Sprich doch bitte noch mal mit den Ärzten, deiner Familie oder deinen Freunden darüber. Es gibt auch Selbsthilfeforen für betroffene Familienmitglieder.
Viel Kraft!
Liete
Hallo!
Leider kann ich die Frage nicht beantworten. Aber als meine Mutter an Krebs erkrankte hat mir folgendes Forum sehr geholfen: http://www.krebs-kompass.org
Ich kann es nur weiterempfehlen.
Alles Gute!
Ilse
Lungenkrebs: Nutze die Zeit!
Liebe Tinibini
ich verstehe deine Situation sehr gut: Vor etwa 25 Jahren war ich in der gleichen Situation wie du, vor 20 Jahren hatte ich selbst eine erste Krebsoperation (Liposarkom) und vor 3 Jahren eine zweite.
Was immer du an Daten findest, sind diese statistische Auswertungen, Medizin basiert auf Wahrscheinlichkeit. Ob gefundene Werte auch für deinen Vater gelten, ist fraglich bis unwahrscheinlich.
Ich weiss nicht wie alt dein Vater ist. Wahrscheinlich hätte er aber vor 200 Jahren den Krebs nicht bekommen, weil er dazu nicht genügend lange gelebt hätte.
Überlege, ob du nicht mit deinem Vater über deine Ängste sprechen und ihn nach seinem Erleben der Situation fragen kannst. Bei mir und meinem Vater waren solche Gespräche sehr tiefgehend und eigentliche Sternstunden. Später als Krebspatient habe ich erlebt, dass meine Familie viel mehr Angst hatte als ich selbst. Und so suchte ich (um sie zu schonen) das Gespräch nicht von meiner Seite.
Ich wünsche dir viel Kraft und wunderbares Erleben mit deinem Vater - Reichtum, welchen du in dein weiteres Leben mitnehmen kannst!
Urs Peter