Liebe/-r Experte/-in,
ich bin in grosser Sorge. Meiner Frau wurde im Februar Lungenkrebs diagnostiziert. Danach wurde sie mit Chemo Cispladin und mit Strahlen behandelt. Danach war die Lunge frei.
Nun am Hals eine Geschwulst, die gleichen Krebszellen, kleinzellig.
Es soll eine Behandlung mit Hycamtin erfolgen.
Ist etwas über die Erfolge diese Medikamentes bekannt,
und was könnte man ausserdem versuchen.
Danke.
Freundliche Grüße
lieber ptclaus,
leider bin ich kein Experte für spezielle Medikamente bei dieser Tumorart. Hier ist ein Onkologe der Ansprechpartner. Zu dem behandelnden Onkologen würde ich Ihrer Stell Kontakt aufnehmen und um ein Gesprächstermin bitten. Dann schreiben Sie sich alle Fragen auf und klären was möglich ist. Es gibt auch immer eine Möglichkeit der Zweitmeinung, fragen Sie ihre Krankenkasse, zu wem man noch gehen könnte, damit er die Therapie anschaut und bewertet. Man fühlt sich dann oft sicherer, wenn 2 das gleiche erzählen. Die Krankenkassen zahlen das gerne und suchen Experten aus. Das Verfahren heisst second opinion.
Grüße,
Helmut
Hallo,
bei dieser Diagnose wäre ich auch in Sorge. Aber nicht den Mut verlieren. Ihre Frau hat es schon einmal geschafft gesund zu werden, und Sie wird es bestimmt auch ein zweites Mal. Hycamtin ist ein sehr gutes Medicament. Also nichts anderes versuchen. Außer vieleicht eine gesunde,abwechslungsreiche Ernährung. Viel Melonen, Mangos, Tomaten.
Alles Gute
Ganz herzlichen Dank, ich bin für jede Anregung dankbar. Auch für die guten Wünsche.
Freundliche Grüße
Hallo Herr Dr. Ahrens,
danke für Ihre Antwort Beim Einholen einer Zweitmeinung habe ich einige Bedenken. Ist das nicht ein Zeichen dafür, dass mir das Vertrauen zum behandelten Arzt fehlt, wird dadurch nicht das Vertrauensverhältnis das ja derzeit besteht nicht
untergraben.
Ganz herzlichen Dank für Ihre Antwort. Ich werde das mit meiner Frau erörtern.
Freundliche Grüße
Hallo,
ein kleinzelliges Bronchial-Ca (das war der sg. Lungenkrebs) mit Chemo zu therapieren, ist ungefähr so, als wenn man ein Geschwür medikamentös daran hindert wieder zuzuheilen. Bronchial-Ca oder Lungen-Ca ist eigentlich auch die falsche Bezeichnung, da es sich bei diesem Ca um einen Prozess an den stillgelegten Kiemenbogengängen handelt, welche von beiden Ohren ausgehend am Hals vorne bis zum Sternum verlaufen. Das heißt, die neue Geschwulst am Hals wird sich auch an den stillgelegten Kiemenbogengängen befinden, wie auch die beim sg. Lungenkrebs.
Der Konfliktinhalt ist eine Frontalangst, also eine Angst vor etwas, der man nicht entfliehen kann. Die Diagnose zeigt aber, daß diese Angst bereits gelöst wurde. Diese Phase müsste zwar medizinisch begleitet werden, Chemo und Bestrahlung sind aber gewiss kontraproduktiv.
Weiter Infos gibt es unter den Schlagwörtern kleinzelliges Bronchial-Ca und „Neue Medizin“ z.B. bei Google.
Alles Gute!
VG Antje
Hallo und Guten Tag in Deutschland.
Hey Herr ‚ptclaus‘,
leider kann ich Ihre Fragen nicht beantworten, jedenfalls nicht wirklich 
Bin kein Arzt; Bin nur involviert in die Lungen-Ca-Problematik.
Ihre Sorge ist berechtigt; Sollte aber bitte nicht in Angst umschlagen! Angst laehmt nur und macht krank!
Meine diesbezuegliche Vita:
Lasse mich, seit mindestens zehn Jahren, einmal jaehrlich in Deutschland, mit allen medizinischen Moeglichkeiten, von Kopf bis Fuss von innen und aussen, durchchecken. Inklusive der Pneumologin, von Prof. Hetzer, dem Herz-Schritt-Macher der Nation, des Urologen, von Prof. Koop, seines Zeichens der Magen und Darm-Papst in Deutschland, der Dermatologin, sowie dem Internisten und dem Radiologen.
Dabei wurde vor vier Jahren ein ‚Da-Iss-Was‘ festgestellt. „Stellen Sie sich mal nicht erst in zwoelf, sondern schon in sechs Monaten, hier erneut vor; Zum Vergleich der Roentgen-Bilder.“ Ich, wegen meiner Neugierde
, flog schon in drei Monaten wieder nach Deutschland. Das ‚Da-Iss-Was‘ hatte sich veraendert, vergroessert auf dem Vergleichs-Foto.
Ergo; Eine CT musste her. Die Computer-Tomographie bestaetigte den Verdacht eines Karzinoms.
Also; „Muessen wir mal auf-machen und rein-gucken; Ob friedlich oder vielleicht ganz boese dieses Ca!“
Wurde dann in der Evangelischen Lungenklinik in Berlin-Buch erfolgreich operiert. Durch meine jaehrlichen Untersuchungen wahrscheinlich, die fruehzeitige(!) Erkennung. Keine Metastasen, keine Chemo, keine Bestrahlung! 
Unter uns, den Krebs hab’ ich mir ja auch ganz redlich verdient. Rauchte ueber vierzig Jahre, zum Schluss ueber vierzig Zigaretten. Das hat schon was. Auf jeden Fall rauchte ich, schneller als der Tabak waechst 
Seit der Op natuerlich Rauch-frei! Sieht ja auch nicht besonders cool aus, mit 'ner Sauerstoff-Flasche auf 'm Schoss und 'ner Zigarette im Mund 
Bin jetzt noch alle sechs Monate in Deutschland zur Nachsorge in oben genannter Lungen-Krebs-Klinik.
Dabei wurde vor drei Jahren zufaellig beim Ultrasonic von Dr. Wormanns ein sechs Zentimeter grosses Aneurysma in der Haupt-Schlagader festgestellt; Zwei Tage, bevor ich wieder nach Hause fliegen wollte!
Er:„Sie muessen sofort operiert werden!“
Ich:„Okay Doc, ich fliege uebermorgen und komme in sechs Monaten wieder. Dann kann operiert werden!“
Er:„Nun gut, wenn Sie meinen! Aber in sechs Monaten kommen Sie nur noch in 'ner Zinkwanne nach Deutschland“ 
Na ja, man goennt sich ja sonst nichts 
Der Radiologie-Chef der Lunge besorgte mir fuer den naechsten Tag einen Termin beim Chef der Evangelischen Gefaess-Chirurgie in Berlin. Habe seit dem zusaetzlich auch noch eine nette Aorta-Prothese im Nieren-Bereich. Ist halt das Altertum 
Diesmal muss ich schon in drei Monaten wieder nach Berlin, weil; Bei meiner Nachsorge-Routine Ende Mai wurde ein kaputtes Herz-Kranz-Gefaess festgestellt. Ergo, statte ich Anfang September Prof. Hetzer in der Charitè einen Besuch ab. Mal sehen, wie’s diesmal ausgeht?
Weshalb ich Sie hier mit meinen Problemchen zu texte?
Moechte Ihnen, Ihrer Frau vermitteln, wie ich mit meinen ‚Zipperlein‘ umgehe.
Habe momentan keine Schmerzen, brauche noch keine Schnabel-Tasse, keinen Rollator und keine Pampers, also bin ich Kern-Gesund, oder?
‚Tel-A-Viv‘ wie wir Lateiner sagen;
So ist das Leben 
Solange ich den Lungen-Krebs, die Aorta-Prothese, die Op am offenen Herzen und so weiter noch selbst weglachen kann, geht’s mir doch gut!!!
Fragen:
Ist Ihre Frau bis jetzt nicht operiert worden? Nur medikamentoes therapiert worden?
Erstens; Haben Sie schon verschiedene -mindestens zwei-Fach-Aerzte/Kliniken konsultiert?
Zweitens; Die Bucher Klinik, genau: Lungen-Krebs-Klinik(!), kann ich empfehlen. Sind absolute Spezialisten!
Drittens; Ueber die genannten Medikamente kann ich, koennen Sie, im Internet nachlesen. Reicht aber nicht!
Da wenden Sie sich besser an OA Dr. Mai in Buch, einen anderen Lungen-Krebs-Chirurgen oder einen Pharmakologen Ihres Vertrauens.
Der Link nach Buch:
http://www.tumorzentrum-berlin-buch.de/
Bei dem Link muessen Sie, unter ‚Ansprech-Partner‘ ganz runter scrollen.
Das beginnt mit Prof. Koop vom Helios-Krankenhaus. Und unten kommt dann die Lungen-Klinik mit PD Dr. Dag Wormanns, dem Radiologen, der mir vermutlich damals das Leben rettete, und so weiter.
Aber am Besten wenden Sie sich mit Ihrem Problem gleich -die Zeit laeuft leider gegen Sie- an den Chef:
Ich meine, mehr kann ich Ihnen und Ihrer Frau leider nicht beistehen.
Ihnen auch weiterhin alles Gute; Vor Allem 'ne stabile Gesundheit!
Ihrer Frau wuensche ich negative Befunde und positive Therapien!
Und fuer Sie Beide; Kopf hoch, das Leben geht weiter, so oder so!
Und ganz wichtig; Seien Sie auch weiterhin fuer einander da!!!
In der Hoffnung, dass sich doch noch Alles zum Guten wendet, wuensche ich Ihnen einen entspannten Start in die neue Woche.
Mit UV-belasteten
32°C Tropen-Gruessen,
danke und Ciao,
Rainer
Rainer Boldt
-Traveller-
Thailand
mailto: [email protected]
phone: ++66-77 415 126
mobile: ++66-836 499 281
fax: ++66-77 415 126
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Handy: ++49-177 76 70 279
Hallo Antje,:
danke für die Antwort. Das ist natürlich eine völlig neue Sicht der Dinge. Jedenfalls für mich völlig neu und es bedarf einer gründlichen Phase des Nachdenkens.
Grüße an Sie.
lieber ptclaus,
das einholen einer Zweitmeinung unter medizinischen Experten (unter sich) ist schon seit langem eine in komplizierten Fällen gängige Praxis. Ein Profi lässt sich auch von anderen Profis in die Karten schauen, verbessert es doch typischerweise den Arzt-Patienten Kontakt. Denn Transparenz und Offenheit ist wichtig. Sie sollten dies nur nicht unbedingt hinter dem Rücken ihres behandelnden Arztes tun, sondern ihn darum bitten und ggf. schlägt er Ihnen auch Experten vor.
Abgesehen davon, dass es ihr Recht ist, sollte kein guter Arzt dies ablehnen. Keiner verliert dadurch etwas, solange Sie nicht irgendwelche Therapien leichtfertig abbrechen oder verzögern.
Grüße,
Helmut Ahrens
Hallo,
sehe, dass ihre Frage schon ein paar Tage her ist, wie gehts ihrer Frau? Gibts mittlerweile andere oder konkretere Fragen
nixis0815
Hallo,
meine Frau gibt es schon seit 7 Monaten nicht mehr.
Danke dass Sie nachgefragt haben.
Hallo,
sehe, dass ihre Frage schon ein paar Tage her ist, wie gehts
ihrer Frau? Gibts mittlerweile andere oder konkretere Fragen
nixis0815