Luzide träume (klarträume)?

hallo,

kennt sich jemand von euch mit luziden träumen aus, also mit träumen, bei denen man weiß, dass man träumt? bekanntlich kann man das ja lernen.
mich würde nur mal interessieren, was man damit anfangen kann?
kann man sich selbst damit irgendwie positiv beeinflussen?

viele grüße
wega

Hi!

kennt sich jemand von euch mit luziden träumen aus, also mit
träumen, bei denen man weiß, dass man träumt? bekanntlich kann
man das ja lernen.

Das weiß ich nicht und erst recht nicht, wie man das lernen kann. Mir ist das nur zufällig schon so einige Male passiert :wink:

mich würde nur mal interessieren, was man damit anfangen kann?
kann man sich selbst damit irgendwie positiv beeinflussen?

Keine Ahnung, aber ich fand das recht angenehm zu wissen, daß man träumt und die Träume dann beeinflussen zu können. Das interessanteste Beispiel, was mir einmal passiert ist: Ich hab ja nu wirklich extrem selten Albträume. Aber einmal träumte ich, ich werde von einem wirklich bösartigem Ungeheuer, Monster oder sonstwas verfolgt. Ich hatte tierischen Angstschweiß und rannte wie um mein Leben - bis mir klar wurde, daß ich nur träume.
Und da ich ja sonst ein ziemlich neugieriger Mensch bin, wollte ich plötzlich wissen, wer oder was mich da verfolgt. Ich wollte dem Monster ins Gesicht schauen :wink:
Und als ich mich umdrehte, war mit einem Schlag sowohl das Ungeheuer als auch die Angst und Panik verschwunden und der Traum ging in wesentlich angenehmerer Weise weiter :wink:

Oder, was ich auch cool finde bei diesen Träumen: Ich träume manchmal, daß ich fliegen kann oder ich erlebe die tollsten Abenteuer (liegt wohl daran, daß ich ein Actionfilm-Fan bin *g*) - wenn ich weiß, daß ich träume, werd in dann zum eigenen (Traum-)Drehbuchautor *ggg*
Ist voll cool und macht Spaß *hüpf*

Naja, Spaß ist zwar der einzige Nutzen, den ich daraus ziehen kann, aber immerhin etwas *g*

Gruß,
Sharon

Hi wega,

bekanntlich kann man das ja lernen.

in begrenztem Maße, ja.

mich würde nur mal interessieren, was man damit anfangen kann?
kann man sich selbst damit irgendwie positiv beeinflussen?

ja, kann man. Der Einfachheit halber hier nur der Verweis auf ein paar frühere Postings dazu von mir:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Gruß

Metapher

Hi!

kennt sich jemand von euch mit luziden träumen aus, also mit
träumen, bei denen man weiß, dass man träumt? bekanntlich kann
man das ja lernen.
mich würde nur mal interessieren, was man damit anfangen kann?
kann man sich selbst damit irgendwie positiv beeinflussen?

Ich hatte ne Zeitlang immer Alpträume mit Hunden oder anderen großen Tieren die mich anfallen, bis ich mir mal abends vorm schlafen gesagt habe, dass ich die nur zu streicheln brauche und die sind lieb. Als dann der Traum anfing habe ich das nächstbeste Tier gestreichelt und seitdem habe ich diese Träume nicht mehr.

Tara

hallo metapher,

mich würde nur mal interessieren, was man damit anfangen kann?
kann man sich selbst damit irgendwie positiv beeinflussen?

ja, kann man. Der Einfachheit halber hier nur der Verweis auf
ein paar frühere Postings dazu von mir:

da geht es aber vor allem darum, wie man es erlernt. ich wollte aber wissen, wofür man es nutzen kann?
klar, um alpträume zu vermeiden vielleicht. aber wenn man nie alpträume hat?

meine idee war eher, dass man vielleicht sein unterbewußtsein irgendwie beeinflussen kann, indem man luzides träumen lernt.
also z.b. unliebsame gewohnheiten ablegen kann.
weiß jemand etwas darüber?

viele grüße
wega

1 „Gefällt mir“

da geht es aber vor allem darum, wie man es erlernt. ich
wollte aber wissen, wofür man es nutzen kann?
klar, um alpträume zu vermeiden vielleicht. aber wenn man nie
alpträume hat?

meine idee war eher, dass man vielleicht sein unterbewußtsein
irgendwie beeinflussen kann, indem man luzides träumen lernt.
also z.b. unliebsame gewohnheiten ablegen kann.
weiß jemand etwas darüber?

viele grüße
wega

Hallo wega (Metapher: ich mische mich mal ein)

Mir ist folgende Technik bekannt: Nimm an, du weisst bei einer
Entscheidung nicht was du willst. Dann kannst du dein Unbewusstes
fragen. Und das geht so: Du nimmst dir fest vor eine Traumreise
(nein, nicht eine tolle Reise, sondern eine Reise im Traum) zu
machen. Du fliegst wie ein Vogel ueber eine schoene Landschaft hinweg
in ein Gebirge. Hoch oben im Berg gibt es eine Hoehle. Zu dieser
fliegst du. Darin sitzt ein weiser Alter mit langem, weissem Bart.
Dem erzaehlst du dein Problem. Er wird dir einen Rat geben. Dieser
Rat ist die Stimme deines Unbewussten.
Wenn du dir dies vor dem Einschlafen immer fest vornimmst, davon zu
traeumen, dann klappt es vielleicht tatsaechlich einmal.
Ich selbst habe das noch nie ausprobiert (bin zu ungeduldig). Kenne
es nur aus einem Buch.

Gruss, Tychi

Hallo

Also rein luzide Träume sind etwas mehr, als sich im Traum bewußt zu sein, daß man träumt.

Im Luziden Traum, kannst Du den Traum in seinem Ablauf beeinflussen, man ist also aktiv daran beteiligt. Außerdem ist er realer als normale Träume.

In wie weit, man damit das Wachbewußtsein beeinflussen kann, muß man vielleicht selbst herausfinden. Natürlich lassen sich damit Wissensgebiete erforschen, die man normalerweise nicht betritt.

…und mehr Wissen, ist mehr Macht :smile:

Ach so ja, wie immer möchte ich dabei auf Castaneda verweisen.

grúß
rolf

Vorstellungsübungen
Hi wega,

klar, um alpträume zu vermeiden vielleicht. aber wenn man nie alpträume hat?

sorry, aber du hast ja nichts darüber geschrieben, wofür du es NICHT brauchst …

In den Links gab ich ja zahlreiche Hinweise auf „Paul Tholey (Sporthochschule Frankfurt), der sich sein Leben lang mit diesem Gebiet beschäftigte …“ und der Klartaumtechniken vor allem auch im Extrem- und Leistungssport einsetzte (z.B. um sich schneller komplizierte Bewegungsabläufe einzuprägen).

Wenn du nun sagst, daß du es auch für Extremsport nicht nutzen willst, dann mach ich dir folgenden Vorschlag: Du weißt, daß man es (mit Einschränkungen) lernen kann - befaß dich einfach mit Methoden dieses Lernens (ebenfalls über Tholeys Literatur, denn wenn es in D jemand weiß und kann, dann wohl er), dann siehst du selbst, daß es sich dabei (fast) genau um soetwas handelt, wie du vermutest …

meine idee war eher, dass man vielleicht sein unterbewußtsein
irgendwie beeinflussen kann, indem man luzides träumen lernt.

… bis auf die Kleinigkeit, daß es „Unterbewußtes“ gar nicht gibt, daß es sich aber (in der an die Psychoanalyse angelehnten Sprache, die Th. benutzt) um eine systematische Beeinflussung vorbewußter Denkbewegungen handelt. Dazu gehören auch vorgestellte Handlungs- und Bewegungsabläufe.

Dein Wunsch:

also z.b. unliebsame gewohnheiten ablegen …

dürfte dir dabei also ganz sicher erfüllt werden, weil es um soetwas gerade geht.

Näheres steht dann auch noch hier:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Zufrieden? :smile:

Gruß

Metapher

4 „Gefällt mir“

Moin,

folgende Vorgehensweise:

Als erstes musst Du Dir natürlich während das Traumes bewusst werden, dass Du träumst. Ein Ansatz für „vor dem Schlafen“ ist mir nicht bekannt. Überleg Dir also, was Deinen Traum von der Wirklichkeit unterscheidet. Es muss ein objektives Merkmal geben, woran Du festmachen kannst, dass Du z.B. momentan nicht träumst.

Beispiele:
-Manche träumen in schwarz-weiß (siehst Du farben?)
-Manche können in träumen nicht lesesn (lies drei Zeilen und lies sie dann nochmal, wenn dort auf einmal etwas anderes steht, dann träumst Du gerade :wink:
-Manche Personen können in Träumen fliegen (möglichst nicht bei offenem Fenster testen)
etc.

wenn Du einen Punkt gefunden hast, dann ist es daran, dass Du es schaffst, diese Probe auch im Traum „zu starten“. Dazu musst Du tagsüber möglichst oft diese Frage beantworten, damit es sozusagen alltäglich wird, und auch im Traum als alltäglicher Gedankengang etabliert werden kann.

Ein Hilfsmittel ist ein Objekt in der Hosentasche. Steck eine Glaskugel oder sowas ein, und verbinde sie gedanklich mit Deinem Vorhaben. Immer wenn du Dich an die Kugel erinnerst, sie zufällig berührst (merklich natürlich), dann stell Dir die Frage: Bin ich wach? Woher weiß ich,dass ich wach bin ? und mach den anfangs angesprochenen Test.

Früher oder später wirst Du im Traum an diesen Punkt gelangen und BINGO.

Jetzt musst Du nur noch vermeiden aus lauter Euphorie aufzuwachen :wink:))

moe.

kennt sich jemand von euch mit luziden träumen aus, also mit
träumen, bei denen man weiß, dass man träumt? bekanntlich kann
man das ja lernen.
mich würde nur mal interessieren, was man damit anfangen kann?
kann man sich selbst damit irgendwie positiv beeinflussen?

Hallo,

ich will nicht sagen, das ich die Technik beherrsche. Aber mir gelingt es ganz gut, in meine Träume einzugreifen. Ich kann dann die Handlung beeinflussen, ihr eine Richtung geben. Dabei läßt sich wunderbar mit verschiedenen Varianten spielen. Schwierig ist im Nachhinein die Interpretation des Geträumten, macht man es nicht im Traum selbst, bleiben nur vage Vorstellungen nach dem Aufwachen.

Wenn du üben möchtest, versuche dir sofort nach dem Aufwachen Notizen zum Traum zu machen. Ein paar Minuten später sind die Träume vergessen! Also nicht warten. Wenn du nun sagst, ich merke mir den Traum länger, dann entgegne ich, das du diesen Traum bereits mit Logik verarbeitet hast, er nicht mehr original ist. Irgendwann wiederholen sich Träume in verschiedenen Varianten. Diese erkennst du in deinen Notizen. Wenn nach einigen Wiederholungen nun wieder so ein Traum passiert, kennst du irgendwie den Ausgang, du hast jetzt die Möglichkeit einzugreifen. Das geht von ganz allein. Irgendwann lernst du das dann „bewußt“ im Traum anzuwenden.

Was zumindest bei mir nie klappt: Ich kann mich im Traum nie sehen oder steuern. Wenn es um mich geht, so verwende ich Ersatz, also eine Lampe, ein Buch oder fließendes Wasser etwa. Verwechsle nie den Traum mit dem Dämmerzustand, in dem du noch nicht schläfst oder gerade am Aufwachen bist.

Ich hoffe du kannst damit ein wenig was anfangen.

Gruß
Reiner

Hallo

kennt sich jemand von euch mit luziden träumen aus, also mit
träumen, bei denen man weiß, dass man träumt? bekanntlich kann
man das ja lernen.
mich würde nur mal interessieren, was man damit anfangen kann?
kann man sich selbst damit irgendwie positiv beeinflussen?

Beachte bitte, dass mein Beitrag nicht aus einer wissenschaftlichen, sondern eher einer okkulten Ecke stammt. Da ich das Vorgehen selbst nicht konsequent getestet habe, weiss ich nicht, ob es funktioniert.

Man soll durch luzide Träume einen Zugang zu unterbewussten Vorgängen erhalten und sich so selbst beeinflussen können in einer Weise, wie es sonst nicht möglich wäre. Abgesehen natürlich vom ganz profanen Bedürfnis, in Träumen eigene Wünsche wahr werden zu lassen; wenn ich z.B. etwas träume, das mir behagt, kann es mich den ganzen folgenden Tag oder gar länger mit einem positiven Gefühl beflügeln. Wer möchte das nicht, wenn er die Möglichkeit dazu erhält?

Auch heisst es, man könne über luzide Träume Erkenntnisse über sich selbst erlangen und das eigene Bewusstsein drastisch stärken. Man soll, um solche Träume häufiger zu haben, jeden Traum nach dem Aufwachen bewusst erinnern und ihn aufschreiben. So sollen sie mit der Zeit immer klarer und leichter zu beeinflussen werden und man soll innere Einsichten über sich selbst erlangen, wie etwa bei einer Meditation.

Soweit die Theorie…solltest Du damit wirklich arbeiten, würden es mich freuen, Du würdest mir per Mail über Deine Erfahrungen berichten.

Gruss

Wiesel

hallo metapher,

Wenn du nun sagst, daß du es auch für Extremsport nicht nutzen
willst, dann mach ich dir folgenden Vorschlag: Du weißt,
daß man es (mit Einschränkungen) lernen kann - befaß
dich einfach mit Methoden dieses Lernens (ebenfalls über
Tholeys Literatur, denn wenn es in D jemand weiß und kann,
dann wohl er), dann siehst du selbst, daß es sich dabei (fast)
genau um soetwas handelt, wie du vermutest …

auf diesen deinen rat hin bin ich in die bibliothek geeilt und holte mir ein exemplar von tholeys „schöpferisch träumen“.
aber das ist enttäuschend trivial …
es werden zwar interessante fragen angeschnitten (z.b. wo ist der vorteil eines klartraums gegenüber einem tagtraum - tagträume kann man schließlich auch steuern), aber irgendwie wurde wohl die erklärung vergessen.

die technik, die er empfiehlt, habe ich schon vor jahren in einem esoterikbuch gelesen und sie funktioniert nicht.
ich probierte vor ein paar wochen mal eine andere technik und das klappte auf anhieb. seitdem hatte ich ca. 2 oder 3 mehr oder weniger bewußte träume.
würde nun aber das ganze gern ein bisschen mehr ausbauen, habe aber noch kein richtiges motiv dazu, weil ich nicht so genau weiß, was ich damit machen kann.

viele grüße
wega

hallo wiesel,

Man soll durch luzide Träume einen Zugang zu unterbewussten
Vorgängen erhalten und sich so selbst beeinflussen können in
einer Weise, wie es sonst nicht möglich wäre.

ja, aber WIE?

Auch heisst es, man könne über luzide Träume Erkenntnisse über
sich selbst erlangen und das eigene Bewusstsein drastisch
stärken. Man soll, um solche Träume häufiger zu haben, jeden
Traum nach dem Aufwachen bewusst erinnern und ihn
aufschreiben. So sollen sie mit der Zeit immer klarer und
leichter zu beeinflussen werden und man soll innere Einsichten
über sich selbst erlangen, wie etwa bei einer Meditation.

das mit dem aufschreiben mache ich schon seit vielen jahren.
beim lesen der träume fällt mir oft auf, dass sich etwas später das geschehen auch in der wirklichkeit abgespielt hat.
wäre natürlich auch sehr interessant, wenn so etwas willentlich ginge.

viele grüße
wega