Hallo Leute,
Ich hatte heute eine heftige Diskusion mit einem Kollegen. Der Streitpunkt war die Bedeutung der Level 1, 2 und 3 Cache-Bezeichnungen bei Prozessoren.
Ich bin der Meinung das das ganze für Ebenen steht welche mit dem Arbeitsspeicher und der Auslagerungsdatei vergleichbar sind. (Der Prozessor speichert die Prozesse zuerst im L1 Cache wenn er sie nicht mehr dringend braucht schiebt er sie in den L2 Cache ab und von dort (wenn vorhanden) in den L3.
Mein kollege vertrat die Meinung, dass die Bezeichnungen auf die Zugriffszeiten hinweisen wonach L1Cache der schnellste ist und L3 der langsamste. In meinen Augen purer Schwachsinn da mein 2Jahre alter Celeron L1 und L2 Cache unterstützt und neuere Prozessoren noch L3 haben.
Wer hat RRecht oder irren wir beide???
Vielen Dank an denjenigen der Licht in die Sache bringt.
Manuel
Moin
(Der Prozessor speichert die Prozesse zuerst im L1 Cache
wenn er sie nicht mehr dringend braucht schiebt er sie in den
L2 Cache ab und von dort (wenn vorhanden) in den L3.
Soweit korrekt, aber er speicher nicht „Prozesse“ sondern ganz allgemein „Daten“, also normale Variablen und Programm-code. (Im L1 übrigens manchmal getrennt)
Mein kollege vertrat die Meinung, dass die Bezeichnungen auf
die Zugriffszeiten hinweisen wonach L1Cache der schnellste ist
und L3 der langsamste.
Stimmt auch. Der L1 kann Daten meist innerhalb von einem Takt-zyklus der CPU liefern, der L2 braucht etwas länger (bei den Pentiums waren die auch mal bei 1-2 Modellen gleich schnell), der L3 braucht noch länger.
In meinen Augen purer Schwachsinn da
mein 2Jahre alter Celeron L1 und L2 Cache unterstützt und
neuere Prozessoren noch L3 haben.
Die Geschwindigkeit des Caches wird realtiv zur CPU-taktrate gerrechnent. Der L1 eines 486 ist also VIEL langsamer als der L1 eines P4.
cu
Danke dass du Licht ins Dunkel gebracht hast!
Manuel