Hallo!!!
Ich habe vor einigen Tagen kleine Knoten unterm Hals und
Achseln entdeckt.Sie schmerzen nicht,nur wenn man darauf drückt.
Meine Freunde sagen das sind nur harmlose Lymphknoten.
Ist das wirklich kein Anzeichen für einen Tumor?
Hallo Matthias,
zum Lymphdrüsenkrebs gehören noch andere Anzeichen:
http://www.netdoktor.de/krankheiten/fakta/lymphdrues…
Damit kannst Du es selbst überprüfen.
Bei leichten Infektionen (ohne Fieber) und teilweise auch nach dem Rasieren, beispielsweise nach dem Herausrupfen von Talghaaren oder Mitessern, können die Lymphknoten in der unmittelbaren Umgebung anschwellen und sich verhärten. Das geht aber normalerweise innerhalb von 1 - 2 Wochen wieder weg.
Beste Grüße,
Stephan
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Auch hallo,
bei manchen Menschen liegen die Lymphdrüsen recht dicht unter der Haut und sind immer tastbar. Das kann auch erblich bedingt sein. Nach meiner Erinnerung betrifft das besonders hellhäutige Menschen, aber das weiß ich nicht mehr so genau.
Meine Mutter hat mich als Kind immer mit Enelbin-Umschlägen gequält, die ich die ganze Nacht tragen mußte…und morgens hat mir das getrocknete Zeug die Haare gleich mit rausgerissen… 
Mein Sohn hat genau die gleichen tastbaren Lymphdrüsen und ich lass diese hübsch in Ruhe 
Auch nach einem Infekt können Lymphdrüsen vergrößert und tastbar bleiben.
Da besteht erstmal kein Grund zur Sorge. Beobachte diese tastbaren Lymphdrüsen, aber drücke um Himmelswillen nicht dauernd daran herum, das nehmen sie nämlich auch übel 
Ich habe zB deutlich tastbare Lymphknoten am Hals und hinter dem Ohr. In der Achselgegend hatte ich die auch schon, weil ich ein Deo nicht vertragen habe.
Wenn sie schmerzen (vorausgesetzt sie schmerzen nicht, weil Du daran herumgetastet hast) ist das lediglich ein Zeichen, daß Deine Immunabwehr gerade gegen irgendetwas kämpft.
Meine Ärztin sagte mir einmal, solange sie die Größe des ersten Gliedes des kleinen Fingers nicht überschreiten, muß man sich keine Sorgen machen.
Aber wenn Du bange bist, kannst Du selbstverständlich zum Doc gehen und einen Gesundheitscheck machen lassen.
Gruß
Maja
Hallo Matthias!
Der Körper muß sich tagtäglich mit tausenden von eindringenden Krankheitserregern auseinandersetzen. In den meisten Fällen wird er damit sehr gut klarkommen, so daß wir davon überhaupt nichts mitkriegen. Manchmal jedoch sind die Erreger nicht so leicht kleinzukriegen und er muß zu schwerwiegenderen Maßnahmen greifen, was wir als Krankheit wahrnehmen.
Geschwollene Lymphknoten liegen irgendwo dazwischen.
Alle eingedrungenen Erreger werden als erstes in die Lymphknoten transportiert, wo sie von den Lymphozyten (kleine spezialisierte Abwehrzellen) erst mal „erkennungsdienstlich“ behandelt werden, d.h. sie werden erst mal untersucht und es wird geschaut, ob sie vielleicht schon mal „zu Besuch“ waren und ob es schon Abwehrzellen gibt, die sich mit der Bekämpfung dieser Sorte von Errgern besonders gut auskennt. Diese Spezialisten kriegen daraufhin den Befehl, sich massiv zu vermehren und dann auszuschwärmen, um überall im Körper nach den Erregern zu suchen und sie zu vernichten. Diese massive Vermehrung nehmen wir als Lymphknotenschwellung wahr, was manchmal auch schmerzhaft sein kann, da sie sehr zügig voranschreitetm schließlich ist Eile geboten.
Insofern ist diese Schwellung ein gutes Zeichen, da sie anzeigt, daß der Körper die Abwehr schon eingeleitet hat.
Ein Lymphdrüsenkrebs macht sich, da auch er in einer massiven Vermehrung von Lymphozyten begründet ist, unter anderem auch durch Lymphknotenschwellung bemerkbar. Deine Frage ist also durchaus nicht unbegründet.
Um Dich zu beruhigen: Solch ein Krebs ist sehr, sehr viel seltener als eine entzündliche Schwellung. Um jedoch noch sicherer zu sein, solltest Du noch auf andere Symptome achten, die ein Zeichen für eine bösartige Erkrankung sein könnten:
- massive Gewichtsabnahme in den letzten Wochen (Ich spreche hier nicht von ein - zwei Kilo, sondern eher in Größenordnungen von etwa zehn-zwanzig kilo)
- extremer Leistungsknick: fühlst Du Dich in letzter Zeit ungewohnt müde und schwach? (die Betonung liegt hier auf ungewohnt!)
- schwitzt Du in letzter Zeit nachts besonders stark (sog. Nachtschweiß)?
Wenn Du Deine Lymphknoten tastest: Sind sie verschieblich? Bösartige Lymphknoten tendieren dazu, mit der Umgebung zu verwachsen und lassen sich nicht so leicht verschieben.
Die Größe der Lymphknoten an sich ist kein Kriterium, ob es ein bösartiger ist oder nicht, denn jeder Krebs fängt mal klein an und entzündliche Knoten können auch mal Tennisballgröße annehmen. Wichtiger ist Dein Allgemeinbefinden (s.o.) und die Verschieblichkeit.
Lass es Dir noch mal gesagt sein: Die Wahrscheinlichkeit, daß sich etwas bösartiges hinter Deinen Schwellungen verbirgt, ist sehr gering. Falls Du jedoch einige der oben beschriebenen Symptome hast, lass lieber noch mal Deinen Doktor raufschauen. Lymphome sind eine glücklicherweise heutzutage sehr gut behandelbare Erkrankung, doch wie immer ist sie um so besser behandelbar, je früher man mit der Behandlung anfängt.
Gute Besserung wünscht Philipp!
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