Lyrik

Es war als hätt der Server
den Browser still geküsst,
dass der im Bluescreen-Schimmer
von ihm nur träumen müsst.

Nichts ging mehr mit dem Doc-File,
die Pixel wogten sacht,
es rauschte leis das Netzteil,
als sagt’ es “Jetzt gut’ Nacht”.

Da streckten meine Hände
sich weit zum Schalter aus
Das Flimmern war zu Ende.
Und ich ging still nach Haus.

Deine Lyrik fand ich sehr anmutend ;o)
so lebensnah!

PW:
In einer bayrischen Volksschule sollen die Kinder ab sofort hochdeutsch
statt Mundart reden. Das sollen sie üben und sich zuhause tagtäglich einen Satz in schriftdeutsch einprägen, den sie dann in der Schule aufsagen sollen. Der kleine Franzl meldet sich.

Lehrerin: ‚Ja Franzl, bitte …‘

Franzl: ‚Heute früh kam mein Vater onanierend die Treppe herunter.‘

Die etwas irritierte Lehrerin glaubt, sich verhört zu haben und hakt
nochmals nach: ‚Franzl, wiederhole doch diesen Satz bitte nochmal.‘

Franzl: ‚Heute früh kam mein Vater onanierend die Treppe herunter.‘

Lehrerin: ‚Also das kann ja wohl nicht wahr sein. Kannst du uns den Satz bitte mal im Dialekt sagen?‘

Franzl: ‚Heit fria hots mein Vadda de Stiagn owegwixt!‘

Der Strom ist ausgegangen,
Computerleute bangen
und raufen sich das Haar.
Der Schirm steht schwarz und schweiget,
und aus der Software steiget
kein Wort, kein Bild, kein Kommentar.

Gruß,
Klio

(Anfang der 90er:smile:

Wer kriecht so spät durch Kraut und Rüben?
Der Ossi ist’s -
er will nach drüben.

Er erreicht den Zaun mit Müh und Not,
Strom war drauf -
nu isser tot.

:wink: