hallo.
habe leider o.g. Befund seit fast einem Jahr mit entsprechendem Beschwerden. wer weiß rat bzgl. ernährung, nahrungsergänzungsmittel (verzweigtkettige Aminosäuren, ornithin,asparat) o.ä. und was hat geholfen. bin für jeden tip dankbar.
gruß
ps.: zzgl. zu o.g. erkrankung: hepatische Enzephalopathie, diabetes II.
(wenn schon- denn schon)
humor ist wenn man trotzdem lacht
Ach, das ist natürlich schon schwer wiegend. Die Leber ist halt echt unersetzlich )-: . Bestimmt wissen Sie bereits, dass besonders bei Eiweißkonsum Vorsicht geboten ist. Proteine (vor allem in Fleisch, Fisch, Milchprodukten, Linsen,Bohnen , Sojaprodukten) sind aber auch wichtig, damit kein Muskelabbau passiert. Empfohlen werden ca. 0,8 g pro kg Körpergewicht und Tag. Höher sollte der Eiweißanteil in Ihrer Nahrung (grob) nicht sein, weil sonst viel Ammoniak entsteht (beim Eiweißabbau) und der macht ja die hepatische Enzephalopathie, wenn die Leber es nicht packt, ihn zu entgiften.
Was Ihnen bestimmt auch bekannt ist: man sollte regelmäßig bis oft (täglich) Stuhlgang haben. In Kliniken wird dafür oft Laktulose (Milchzucker) gegeben. Abführtabletten sind nicht anzuraten! Wenn nämlich der Darminhalt zu lange im Darm bleibt, zirkulieren bestimmte Stoffe wieder zurück zur Leber. Eine gesunde Leber nimmt das locker, aber bei Ihnen sollte das vermieden werden. Gleich raus damit, sozusagen (aber das heißt nicht, dass man Durchfall haben sollte!)
Ja, Medikamente, Alkohol etc. ist ja klar, da sag ich jetzt nix zu.
Ich wünsche Ihnen alles Gute und viel Kraft. Ich hoffe, es hat zumindest ein Bisschen geholfen.
ach so: es wäre gut, wenn Sie „Leberzirrhose“ ausschreiben würden. Dann wüssten andere Betroffene schneller, was gemeint ist.
danke the question mark.
wie vermutet, ist mir das von ihnen geschriebene bekannt, und wird auch so „behandelt“. amoniakwerte im griff. wobei leider oft eine unterversorgung von versch. Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweißen ect. vorkommt, die auf die unzureichende aufnahme dieser zurückführen lässt. was nicht lange „drin“ ist, kann auch nicht entsprechend aufgenommen werden.
ergo: gewichtsschwankungen, „unterernährung“, schwäche, müdigkeit…
daher auch meine wichtige frage bzgl. nahrungsergänzungsmittel (verzweigtkettige Aminosäuren, ornithin/asparat) o.ä. und was hat geholfen? diese sollen ja helfen, den zellaufbau der leber zu unterstützen.
bzw. wer hat erfahrung mit o.g. T.I.P.S., bzw. wie lange schon implantiert?
kaum ärzte können/wollen helfen (budgetierung bzw. nicht erstattbare eiweißpräparate unseres „kranken“ krankensystem!
gruß
wh
danke trotzdem the question mark
Hallo, wie hoch wird denn dein MELD angesetzt?
Klingt jetzt zwar ziemlich banal (ist es aber nicht), aber: Erkundige dich mal über Ölziehkuren (mit kalt gepresstem Sonnenblumenöl).
Gruß Tom