Hallo,
Daher: gibt es einen verlässlichen Performance-Vergleich
in diesen Anwendungen? Das Preis_Leistungsverhältnis wäre
zudem interessant.
Abgesehen davon, dass das hier das völlig falsche Brett ist und wir alle nur auf das Verschieben warten, möchte ich als Cross-Nutzer mal einen sachlichen Vergleich versuchen.
Mein Background: Ich habe mit Win 3.0 angefangen, am Computer zu arbeiten, und kenne Win 98, 2000 und XP.
2002 bin ich in eine Bürogemeinschaft und engere Zusammenarbeit mit einem typischen Mac-Grafiker gekommen, seit ca 1 Jahr steht hier im Haus auch ein iBook mit OSX drauf. (Nebenbei auch ein Suse- und ein Ubuntu-Rechner, aber die kenne ich nicht wirklich.)
Größter Vorteil Windows: Man kennt immer irgendwen, der sich damit irgendwie auskennt.
Größter Nachteil: Man kennt immer irgendwen, der sich damit irgendwie auskennt.
Was ich sagen will: Jeder kann Dir bei Windows irgendwie helfen, aber oft versaut Dir jemand damit auch komplett das System.
Es gibt meist mehrere Wege und Philosophien so ein System aufzusetzen - aber manchmal widersprechen sie sich.
Für Windows findest Du garantiert mehr Software, und jeder kennt wen, der wen kennt, der Dir mal eben ein Office und ein Photoshop brennt.
Da aber auch jeder wen kennt, der wen kennt, der ihm ein C++ oder ein altes Visual Basic brennt, fühlt sich auch jeder zweite zum Programmieren befähigt und es gibt unglaublich viel Schrott zu finden.
Wenn Du Dich selbst noch nicht so gut auskennst und jemanden hast, dem Du vertrauen kannst ist das natuerlich ein Vorteil, wenn Du bei jedem Problemchen immer wen neues suchen musst, ist es ein Nachteil.
Für den Mac findest Du vermutlich weniger „Spezialisten“ in Deiner Umgebung - und wer behauptet, man hätte mit den Kisten nie ein Problem, der lügt. Sind ja schließlich auch nur Computer.
Fakt ist aber, dass Macs - wegen der fehlenden „jeder kennt sich aus“-Mentalität weniger zum Basteln einladen. Und deswege auch eher einfach funktionieren.
Ich erlebe es so: Mac-User wollen einfach mit der Maschine arbeiten.
Ich selbst bin natürlich vom Windows her erst einmal das typische an-allen-Ecken-schrauben gewöhnt - und habe auf dem Mac nichts gefunden. Wie langweilig.
Dafür habe ich mich dann ein bisschen informiert und habe mir meine Programme zusammengesucht, habe gelacht, als ich gemerkt habe, wie einfach installieren sein kann und habe das gemacht, was ich in dem Moment tun wollte.
Und weil das alles sehr, sehr logisch und einfach ging, habe ich halt einfach gearbeitet. Auch mal was tolles 
Spätestens seit Windows XP geht das natürlich auch mit Windows schon ziemlich gut, wenn man sich auskennt.
Wenn ich andererseits zu Bekannten gerufen werde, weil der tolle Aldi-Laptop nicht so tut, wie in der Werbung versprochen, weil Aldi halt wieder eine Menge Software mitgeliefert hat, die kein Mensch kennt - da ist der Mac in der Benutzbarkeit wieder weit vorne.
Fazit: Meiner Erfahrung nach taugt der Mac zum Auspacken und Loslegen wesentlich besser als der Windows-PC.
Die typischen Grafik-Anwendungen laufen inzwischen auf beiden Systeme gleich gut.
Dateiaustausch ist auch meist kein Problem mehr.
In der Anschaffung ist der Mac erst mal etwas teurer - vor allem, weil man ja an jeder Ecke mit den Billig-PCs beworfen wird und diese tausend Lockangebote für den wahren Wert nimmt.
Dafür kann man mit dem mac ein paar Jahre länger arbeiten, da relativiert sich das mit dem Preis.
Seit die Macs auf Intel laufen kann man ja auch Win drauf installieren, wenn man möchte, dann hat man beides.
Und wenn ich die Kohle hätte, meine komplette Arbeitsumgebung neu zu kaufen würde ich switchen, denke ich. Vielleicht. Mal sehen. 
Greetinx
Christian