Hallo,
Ich bin 21 Jahre alt, auf dem rechten Auge blind, auf dem linken Auge stark kurzsichtig (-19 Dioptrien). Selbst mit Sehhilfe sehe ich auf dem linken Auge nicht so gut (Visus von 0,5). Nun meine Frage: Die Blindheit auf dem rechten Auge kann nicht operativ behoben werden, das ist mir klar, aber was ist mit der starken Fehlsichtigkeit auf dem anderen Auge, gibt es da Möglichkeiten, mir eine höhere Sehkraft mit diesem Auge zu ermöglichen? Da ich starke Angst vor einer OP am Auge habe, habe ich mich damit bisher noch nicht viel auseinandergesetzt, aber das Interesse steigt doch sehr und ich fände es für mich mitlerweile im Rahmen dessen, was man sich überlegen könnte, wenn eine Verbesserung zu erwarten wäre.
Was gibt es für Möglichkeiten und was gibt es für Erfolgsaussichten?
Für jeden Hinweis wäre ich sehr dankbar.
wie soll man darauf antworten?
Hallo!
Deine Frage vernünftig zu beantworten ist in einem Forum unmöglich, grade angesichts der Tatsache, dass Du nur noch ein sehendes Auge hast und dieses excessiv myop ist.
Ohne umfassende Untersuchung, ohne Dich zu sehen, ohne die näheren Umstände zu kennen, das ist wie KArtenlegen, Lotterie oder Glaskugel.
Mein Rat wäre, dass Du in eine Augenklinik gehst und Deine Fragen dort stellst.
Nach meiner Erfahrung wird bei solchen Voraussetzungen mit ziemlicher Sicherheit ein Oberarzt oder Prof. hinzugezogen.
Falls noch nicht vorhanden, kommt eine Contactlinse in Betracht, mit der durch das Aufliegen auf dem Auge manchmal noch eine kleine Steigerung des Sehvermögens erreicht werden kann.
Angelika
Hiho,
auf dem
linken Auge stark kurzsichtig (-19 Dioptrien).
-19??? Achhajechen… Und da stelle ich mich mit meinen mickrigen -4 Dioptrien wie 'n Mädchen an… *schmunzel*
Die Blindheit auf dem rechten Auge kann
nicht operativ behoben werden, das ist mir klar,
Bist du sicher? OK, du hast jetzt nichts über die Ursache der Blindheit geschrieben, aber in einigen Fällen kann man die Sehfähigkeit wiederherstellen…
aber was ist
mit der starken Fehlsichtigkeit auf dem anderen Auge, gibt es
da Möglichkeiten, mir eine höhere Sehkraft mit diesem Auge zu
ermöglichen?
Hängt auch von der Ursache der Fehlsichtigkeit ab… Ich war vor einiger Zeit auf der Info-Veranstaltung eines Lasik-Zentrums - bei einer so hohen Dioptrienzahl ist mit einem konventionellen „Augenlasern“ nicht wirklich viel auszurichten. Allerdings gibt es unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit der Implantation einer sogenannten phaken Linse, mit der Kurzsichtigkeit bis -23,5 Dioptrien ausgeglichen werden kann (hier steht ein bisschen mehr darüber: http://de.care-vision.de/behandlungen/phake_linsenim…). Was sagt denn dein Augenarzt dazu?
Da ich starke Angst vor einer OP am Auge habe,
Wundert mich gar nicht. Ich bin auch eine Mega-Schisserin, wenn es um die Augen geht.
Andererseits läuft eine Linsenimplantation in guten Augenzentren heute quasi unter „Routine-Eingriff“; es gibt Ärzte, die über 50.000 Augen-Operationen auf dem Buckel haben. Bohr mal ruhig nach der Qualifikation und der OP-Erfahrung nach, es sind schließlich deine Augen.
Grüße
Renee
Hallo und danke euch beiden.
Also mir ist schon klar, dass man darauf keine Pauschalantwort geben kann, ich habe die Frage dennoch hier gestellt, einfach um möglichst vielseitige Antworten und Möglichkeiten zu bekommen, Vielleicht Vorteile und Nachteile abwägen zu können und sowas. Klar habe ich mit meinem Augenarzt schon darüber gesprochen, aber der „diskutiert“ halt kaum und erklärt nicht und hat wenig Verständnig für Ängste, versucht also auch nicht, mir diese zu nehmen. So ist zum Beispiel meine Besorgnis
„und was wenn ich jetzt an meinem ‚guten‘ Auge operieren lasse und dann etwas schief geht und ich dort nichts mehr sehe?“
bei ihm auf taube Ohren gestoßen und er hat mir nichteinmal Statistiken aufgezeigt, was ich sehr schade fand. Und jeden Mut zum Fragen hat er mir auch genommen indem er mich immer blos völlig perplex anschaute bei meine Fragen und sagte „ich bin doch hier der Fachmann, also kenne ich mich mit den Verfahren aus“. (ja, wenn er das tut, dann kann er doch meine Fragen beantworten, oder nicht?)
Und wenn ich mit dem Thema anfange pusht er sehr sehr stark, würde mir dann am liebsten direkt einen Termin machen ohne mir überhaupt etwas erklärt zu haben. So spricht er ständig von „Implantation“, und ich weiß gar nicht was das konkret bedeutet, was da genau wie gemacht wird, kenne keine statistiken dazu. Er sagt mir auch nicht den genauen Namen der Operation sodass ich allein im Internet nachschaun könnte. Also alles in allem ist der Arzt sehr sehr unfreundlich (und ich überlege ob ich nicht ohnehin wechseln sollte).
Deshalb habe ich die Frage halt einmal hier gestellt, um eventuell ein paar bessere Erklärungen zu finden, vielleicht auch Meinungen und Einschätzungen, da mein Augenarzt da ja etwas von einem sturren dreijährigen hat, der nicht reden mag… Arzt mit Gottkomplex oder wie nennt man das noch gleich?
(vielleicht auch den Namen der Operation die er meint zu erfahren, damit ich zumindest mal im Internet recherchieren kann, ist das mit großer Wahrscheinlichkeit die Operation, die Du erwähnt hast, Renee? Das könnte ja sein, dann könnte ich da ja einmal nachlesen)
Zu der Sache mit dem anderen Auge, da ist wirklich nichts zu machen, das weiß ich schon aus mehreren Stellen. Deshalb meine Hoffnung für das Auge mit dem ich noch etwas sehen kann.
Also ist es zum Beispiel möglich, dass ich nur zum Informieren und fragen zu einem anderen Arzt gehe, vielleicht direkt in eine Augenklinik um mich dort informieren zu lassen? Und ohne dass die direkt so starken Druck machen und pushen, wie mein Augenarzt und vielleicht auch mehr erklären? Oder muss man sich für eine OP entschieden haben und von seinem Augenarzt für die OP direkt dahin überwiesen werden, bevor man da einen Termin bekommen kann?
Versteh auch nicht, wieso mein Arzt nicht erklärt, wenn er doch angeblich ach so viel Ahnung davon hat.
Also danke euch jedenfalls schonmal. 
Liebe Grüße
noch ein paar Gedanken dazu
Nochmal Hallo!
Also ich würde den Arzt schnellstens wechseln, der mich bei einem so gravierenden Problem abbügelt.
Evtl. meint er mit „Implantation“ zunächst die Entfernung der Linse (ca. +12 Dioptrien) und stattdessen ein Implantat einer Linse mit der Korrektur, die sich aus den fehlenden +12 Dioptrien plus Deiner Kurzsichtigkeit ergibt.
Aber wie gesagt, das ist Spekulation.
Ich würde zu einem anderen Augenarzt gehen, ihn um seine Einschätzung bitten UND um eine Überweisung in eine Augenklinik, die evtl. sogar auf excessive Myopie und deren Behandlung spezialisiert ist.
Angelika
Hallo,
ich weiß nicht, wo du wohnst, aber gibt es in der Umgebung vielleicht eine Uniklinik.
Z.B. die Kopfklinik in Heidelberg - da würde ich vorstellig werden, da sitzen Spezialisten mit sehr viel praktischer Erfahrung. Und da vorstellig werden, heißt nicht automatisch, dass man einer Op zustimmt - du kannst jederzeit einen Rückzieher machen.
Gruß
Elke
Hallo,
das recht dich zu informieren steht dir auf jeden Fall zu. Meine Augenärztin macht z.B. regelmäßig Infoabende für die Lasik (die ja bei dir wohl eher nicht in Frage kommt). Dort wird detailliert über die OP gesprochen, Fragen werden beantwortet.
Aber auch während der Sprechstunde nimmt meine Augenärztin sich immer die Zeit meine Fragen zu beantworten. Vor meiner Lasik habe ich sogar ein Buch mit nach Hause bekommen, welches das Thema (bebildert) behandelte.
Das was du schilderst kenne ich von der Praxiskollegin meiner Ärztin, die mich mal in Vertretung behandelt hat. Bei allen Dingen die ich sagte, sprach sie nur: Kann nicht sein! Oder sie sagte so Sachen wie: Was meinen Sie, was ich den ganzen Tag alles machen (und gucken) muss!
So was ist nicht hilfreich, ob es nun stimmt oder nicht. Meine Ärztin hat mir kurz darauf einen Sachverhalt so gut erklärt und geschildert, das ich nicht nur vollauf zufrieden war und mich gut betreut fühlte, sondern ich auch eine kurze Wartezeit bis zur Besserung meines Befundes gelassen überbrücken konnte, wo die andere mich bloß wuschig und unruhig gemacht hatte.
Fazit: Such dir einen anderen Arzt, möglichst einen (wie meine Ärztin) der selbst operiert, such dir eine Augenklinik, erkundige dich nach Informationsterminen (wenn du zum Thema Lasik Infoabend gurgelst gibt es massig Angebote) etc.
Kurz informiere dich so viel und intensiv wie nötig und möglich. Ich habe mich ganze 4 Jahre lang informiert, bevor ich mich habe lasern lassen. Da ist keine Anstrengung zuviel. Und auch die negativen Möglichkeiten will zumindest ich so ausführlich wie möglich geschildert haben.
Viel Glück und
Gruß Nita
Und noch mehr weitere Gedanken 
Hallo noch einmal,
uiuiui… Je weiter ich dein Posting las, desto heller schrillten die Alarmglocken. Das, was du über deinen Augenarzt schreibst, klingt echt Scheiße (irgendwie erinnert mich das an einen Spruch aus dem Film „Malice“: „Sie fragen mich, ob ich einen Gottkomplex habe? Ich sage Ihnen was: Ich bin Gott!“). Wie die anderen Mädels schon sagten: such dir schnellstmöglich einen anderen Arzt, bei dem du dich gut aufgehoben fühlst.
aber der „diskutiert“ halt kaum und erklärt nicht
und hat wenig Verständnig für Ängste, versucht also auch
nicht, mir diese zu nehmen. So ist zum Beispiel meine
Besorgnis
„und was wenn ich jetzt an meinem ‚guten‘ Auge operieren lasse
und dann etwas schief geht und ich dort nichts mehr sehe?“
*grrrrrr* Bei sowas kriege ich Hörner! Eine solche Einstellung eines Arztes will mir echt nicht in die Birne, gerade wenn jemand so extreme Probleme mit den Augen hat - gleiches gilt natürlich für sämtliche anderen Organe. In meinen Augen sind solche Ärzte - völlig egal welcher Fachrichtung - studierte Metzger. Und wenn er sagt, dass er sich mit dem Verfahren „auskennt“, heißt es noch lange nicht, dass er die Qualifikation zur Durchführung eines solchen Eingriffs hat. Ich meine, ich weiss auch, wie die eine oder andere OP läuft, aber deswegen spaziere ich nicht in den Saal und sage „Kinders, geht mal zur Seite, Tante Hexe macht es schon“. 
Und wenn ich mit dem Thema anfange pusht er sehr sehr stark,
würde mir dann am liebsten direkt einen Termin machen ohne mir
überhaupt etwas erklärt zu haben.
Lass dich um Himmels Willen zu nichts drängen!
(vielleicht auch den Namen der Operation die er meint zu
erfahren, damit ich zumindest mal im Internet recherchieren
kann, ist das mit großer Wahrscheinlichkeit die Operation, die
Du erwähnt hast, Renee?
Na ja, ich bin keine Augenärztin, aber ich vermute stark, dass er die von mir genannte phake Linsenimplantation (gibt es als Vorderkammer- oder Hinterkammerlinse) meint. Bei so extremer Kurzsichtigkeit fällt mir ansonsten nicht wirklich eine andere Methode ein. Vielleicht reicht das schon für eine erste Recherche.
Zu der Sache mit dem anderen Auge, da ist wirklich nichts zu
machen, das weiß ich schon aus mehreren Stellen. Deshalb meine
Hoffnung für das Auge mit dem ich noch etwas sehen kann.
Nur aus reiner Neugier: wie behilfst du dir denn im Moment? Trägst du eine Brille oder eine Kontaktlinse? Und wieviele Dioptrien kannst du damit ausgleichen?
Also ist es zum Beispiel möglich, dass ich nur zum Informieren
und fragen zu einem anderen Arzt gehe, vielleicht direkt in
eine Augenklinik um mich dort informieren zu lassen?
Ja sicher! Lasik-Zentren oder Augenzentren, aber auch manche Augenkliniken, bieten regelmäßig kostenlose Info-Veranstaltungen an, bei denen man den Ärzten Löcher in den Bauch fragen kann, ohne dass sie ungeduldig werden oder die Ängste ignorieren. In einem solcher Zentren bei uns in Berlin kann man auch unverbindlich einen Untersuchungs- und Beratungstermin vereinbaren, der muss normalerweise allerdings privat bezahlt werden (wird bei einer OP dann angerechnet). Keine Ahnung, ob es in deinem Fall die Krankenversicherung übernehmen würde - einfach mal nachfragen.
Was mir gerade noch einfällt: du studierst doch… Vielleicht haben deine Kommilitonen aus dem FB Medizin einen heißen Tip für euere Stadt.
Und ohne
dass die direkt so starken Druck machen und pushen,
Wenn dich ein Arzt zu etwas drängt: raus da und zwar umgehend!
Oder muss man
sich für eine OP entschieden haben und von seinem Augenarzt
für die OP direkt dahin überwiesen werden, bevor man da einen
Termin bekommen kann?
Nein. So etwas gibt es nicht.
Versteh auch nicht, wieso mein Arzt nicht erklärt, wenn er
doch angeblich ach so viel Ahnung davon hat.
Wie du schon sagtest: Gottkomplex…
Schönes Wochenende
Renee
Hallo,
So ist zum Beispiel meine
Besorgnis
„und was wenn ich jetzt an meinem ‚guten‘ Auge operieren lasse
und dann etwas schief geht und ich dort nichts mehr sehe?“
bei ihm auf taube Ohren gestoßen
„ich
bin doch hier der Fachmann, also kenne ich mich mit den
Verfahren aus“. (
Und wenn ich mit dem Thema anfange pusht er sehr sehr stark,
würde mir dann am liebsten direkt einen Termin machen ohne mir
überhaupt etwas erklärt zu haben.
(und
ich überlege ob ich nicht ohnehin wechseln sollte).
Da überlegst du noch?
Ich würde auf gar keinen Fall mehr zu diesem Arzt gehen. Jemanden zu einer Operation zu drängen, dann aber nichts erklären - das geht ja gar nicht!
Arzt mit Gottkomplex oder wie nennt man das noch
gleich?
Wenn du zu so einem Arzt gehst und bei ihm bleibst, ist dir echt nicht mehr zu helfen.
Also ist es zum Beispiel möglich, dass ich nur zum Informieren
und fragen zu einem anderen Arzt gehe, vielleicht direkt in
eine Augenklinik um mich dort informieren zu lassen?
Ja klar. Vielleicht brauchst du eine Überweisung, einfach mal anrufen und fragen. Und wenn dein Augenarzt die Überweisung nicht ausstellen will, dann geh zu einem anderen.
Und ohne
dass die direkt so starken Druck machen und pushen, wie mein
Augenarzt und vielleicht auch mehr erklären?
Das sollte der Normalfall sein. Wenn dich jemand zu irgendeiner Operation drängt -> nix wie weg, egal um was es geht! … Na ok, sagen wir mal mit Ausnahme einer Blinddarmoperation oder so 
Oder muss man
sich für eine OP entschieden haben und von seinem Augenarzt
für die OP direkt dahin überwiesen werden, bevor man da einen
Termin bekommen kann?
Nein, du kannst dich auch ganz normal ambulant z.B. in einer Augenklinik beraten lassen. Du brauchst nur eine besondere Überweisung von einem Augenarzt dazu, soviel ich weiß. (Ich hatte das mal wegen meiner Doppelbilder.) Es kann sein, dass du dann zwei oder drei Monate auf einen Termin warten musst. Aber wenn es dann so weit ist, gehst du ganz normal in diese Klinik, wie wenn du zu einem niedergelassenen Arzt gehen würdest. Du hörst dir das an, was die zu sagen haben - und wenn du dich schlecht betreut fühlst, gehst du wieder.
Ich habe aber die Erfahrung gemacht, dass man mir sowohl in der Augenklinik als auch in der neurologischen Ambulanz sehr genau zugehört hat und sich wirklich Mühe gegeben hat. Das Ergebnis ist, dass ich nun eine Prismenbrille habe und in einer MS-Studie bin, mit der ich sehr zufrieden bin. Keiner hat mich zu irgendwas gedrängt. Die haben mir das alles zum Durchlesen mitgegeben und gesagt, „Rufen Sie an, wenn Sie sich entschieden haben“.
Schöne Grüße
Petra
Guten Tag,ich kann Dir natürlich keine Diagnose bezüglich des Erfolges einer OP.stellen, aber ich kann Dir sagen, daß eine Augen-Op.keine schlimme Sache ist.Ich habe gerade an beiden Augen eine Op. hinter mir.Sicher mit einem anderen Befund,aber mit tollem Erfolg.Von 20%Sehkraft auf 95%.Ich wünsche Dir viel Erfolg.
.
Hallo und danke für die vielen hilfreichen Antworten.
Renee, was du geschrieben hast, hat mich echt zum Lachen gebracht „geht mal beiseite Tante Hexe macht das schon“^^ Zur Ehrenrettung meines Arztes muss ich jedoch sagen, er hatte nie vor den Eingriff selbst durchzuführen, er ist ja „nur“ ein niedergelassener Arzt, ohne jegliche Ausrüstung für soetwas.
Zur Zeit trage ich eine Brille, muss ja aber nur ein Auge damit ausgleichen, da ich mit dem anderen sowieso nichts sehe.
Und die Sache mit der Uniklinik ist natürlich etwas, was im Grunde genommen auch naheliegend ist, danke für den Hinweis, ich wohne ja in einer Unistadt mit riesiger Klinik, im Grunde ist die Stadt eine große Klinik. Die unterschiedlichen Abteilungen sind quer durch die Stadt gestreut. Man kommt sich immer fast vor, als lebe man in der Klinik. Da habe ich wohl vor lauter Bäumen den Wald nicht gesehen. Klar kann ich da einfach mal in die entsprechende Abteilung und einfach mal nachfragen gehen.
Ich habe nun noch anderweitig den Hinweis bekommen, dass man bedenken sollte, dass nach einer solchen OP eine Netzhautablösung nicht gelasert werden kann, da das durch eine implantierte Linse nicht geht. Und bei einem so kurzsichtigen Auge ist natürlich die Wahrscheinlichkeit einer Netzhautablösung in höherem Maße gegeben. Wenn das nun stimmt, dass da im Falle eines Falles nichts getan werden kann, ich möchte natürlich nicht in ein paar Jahren die Sehfähigkeit auf dem anderen Auge auch noch verlieren…
Wenn das stimmt, dann hätte soetwas doch wohl der Arzt mal sagen können.
Also ganz egal, ich bin mitlerweile sehr überzeugt davon, dass ein Arztwechsel in dem Fall eine sehr gute Berechtigung hat. Ich werde in jedem Fall den Arzt wechseln und mich in der Klinik mal weitergehend informieren.
Also danke nochmal für die vielen guten Hinweise. 
probier doch mal eine Contactlinse
Hallo!
Wenn ich Dich richtig verstehe, trägst Du momentan eine Brille.
Bei - 19 Dioptrien ist das möglicherweise der Grund dafür, dass das Sehvermögen nicht besser als auf 0,5 korrigiert werden kann.
Vor einer OP würde ich es an Deiner Stelle erstmal mit einer Contactlinse probieren, schon alleine wegen der Möglichkeit einer Sehschärfenverbesserung, aber auch aus Gewichtsgründen.
Angelika
Hallo Angelika,
ja, mir ist bekannt, dass bei Kurzsichtigkeit das Sehvermögen mit Brille schlechter ist als mit Kontaktlinse.
Ich würde auch sehr gern eine Kontaktlinse tragen (auch schon allein, weil es besser aussieht, falls mal ein besonderer Tag ist, oder soetwas und ich gut aussehen möchte. Mal ganz abgesehen von dem besseren Sehvermögen, was man damit eventuell herstellen könnte…)
Leider ist es aber so, dass ich Kontaktlinsen nicht vertrage. Ich habe bisher keine gefunden, die ich vertragen konnte. Zumal bei der Stärke ohnehin nur eine harte Kontaktlinse in Frage käme und die verursachen oft ein unangenehmeres Gefühl als weiche Kontaktlinsen sowieso schon. Aber es ist nicht nur das unangenehme Gefühl, sondern ich bekomme auch sehr schnell Entzündungen davon und das Auge wird knallrot sofort beim Einsetzen…
Also das Tragen von einer Kontaktlinse ist im Grunde nicht aushaltbar.
Bei meinem Auge wurde mir schon mehrfach stark von Kontaktlinsen abgeraten (leider).
Werde jedenfalls mal abwarten, ob ein anderer Arzt irgendwelche kompetenteren Angaben machen kann, als mein bisheriger Arzt (und sei es ein Geheimtipp beim Thema Kontaktlinsen^^)
Liebe Grüße,
Maya