Hallo,
würde gerne mal wissen, welche Optionen man hat, wenn folgende Situation eintreten würde:
Firma A kauft bei Firma B (per Sofort-Rechnung) ein EDV-Programm (z.B. Warenwirtschaftssystem) und schließt einen Wartungsvertrag mit quartalsmäßiger Abrechnung ab. Der Anbieter (B) sagt zu, dass grundsätzlich alle Funktionen an die Bedürfnisse "A"s angepasst werden können.
In der Startphase wird auch viel probiert, getan und gemacht und dann bleibt das Programm nach etwa 2-3 Jahren auf einem „einvernehmlichen“ Stande stehen, weil viele Änderungswünsche nicht ausgeführt und Programm interne Hindernisse von „B“ nicht behoben werden konnten (angebl. technisch nicht möglich) oder nicht wollten, weil es nicht in den Rahmen der Wartungsleistungen angebl. gehöre.
Weiterhin werden allerdings die Wartungsbeträge von „A“ bezahlt, ohne dass bis dahin regelmäßig eingerichtete Udpates installiert werden. Außer der einen oder anderen Fehlerbehebung per Tel./Fernwartung bleibt der Kontakt untereinander auch aus.
Nach mittlwerweile ca. 5 Jahren will Firma „A“ nun ein aktuelles Update von „B“ bekommen und erhielt nach ca. 2 Wochen ein aufgearbeitetes Update. Doch dieses Update enthielt viele Fehler und alle Nacharbeiten beinhalteten wiederum neue Probleme, welche stets umgehend an „B“ gemeldet wurden. Die Mitarbeiter von „A“ können nicht mehr vernünftig arbeiten und sich nach Abspr. mit „B“ nur vorerst damit behelfen, dass die Vorgängerversion wieder eingerichtet wird und lediglich bei einem Mitarbeiter die neueste Version bleibt, an der „B“ dann arbeiten kann. „B“ erklärt dabei, dass das Update eine Zusammenfassung von Änderungswünschen aller seiner Kunden beinhalte, und manche Dinge halt für den einen vorteilhaft sein können, was für den anderen dann nicht unbedingt zutreffe. Es wäre halt so. Ansonsten müsse man für „A“ das Programm so umstellen, dass alle Dinge nach genau dessen Wünschen zwar eingerichtet werden würden, allerdings dann auch entsprechend der Preisliste nach Arbeitsstunden, etc. berechnet - es würde also richtig teuer nochmals.
Im Übrigen wurde eine zugesagte Programm-Schulung bislang ebenfalls noch nicht durchgeführt.
Jetzt meldet sich „B“ seit ca. 3-4 Wo. gar nicht mehr bei „A“, obwohl dieser mehrf. pro Woche um Rückmeldung bittet.
Was kann „A“ nun machen? Welche Mittel kann er einsetzen, um sein Programm überarbeitet zu bekommen?
Wäre echt toll, eure Meinungen und Vorschläge zu bekommen. Vielen Dank schon einmal dafür und fürs Durchlesen dieser umfangreichen „Geschichte“.
Gruß, TT