Hallo,
kann sein, daß ich jetzt eine riesen Diskussion auslöse,
aber ich möchte wissen, ob Eure „männliche Umgebung“ auch
so eine Abwehr gegen Weihnachten hegt, wie die meine.
Ich meine, daß Männer Einkaufsbummel hassen, ist ja allgemein
bekannt, aber mit Weihnachten? Ist das ein allgemeines
Phänomen?
Mein Sohn liebte Weihnachten, solange er an den Weihnachtsmann
glaubte. Jetzt ist er in der Pubertät, und da ist’s für mich noch
irgendwie verständlich, daß er ein Problem damit hat.
Mein Freund „hasste“ Weihnachten bisher, jetzt wird es langsam
„erträglich“ für ihn.
Dachte, naja, sind vielleicht ja individuelle Phänomene, aber
als heute auch der Vater meines Sohnes aufkreuzte und meinte,
nö, also mit Weihnachten hat er auch nicht wirklich was am Hut,
begann ich mich zu fragen, ob das doch nicht vielleicht mit dem
„Mann-Sein“ was zu tun hat…
Oh, zur Info: ich hasse auch „konventionelle“ Weihnachten, Geschenkestress,
alles Friede-Freude-Eierkuchen, diese „verlogene“ Art. Ich wünsche mir,
daß alle Teilnehmer gemeinsam die Festtage so gestalten, daß es
allen gutgeht. Alles kann, nix muss…aber selbst mit dieser
Einstellung wird es für die männlichen Teilnehmer allenfalls
„erträglich“.
Ich meine, was ist so schlimm an Wärme, Licht, Geborgenheit,
Gemeinsamkeit spüren,…schenken?
Oder ist Weihnachten doch ein zutiefst weibliches Fest?
Was meint Ihr dazu? Männer? Oder Ihr Frauen über Eure Männer?
Bin gespannt auf Eure Antworten und wünsche Euch trotzdem
früher konnte ich mich vor Weihnachten immer dadurch drücken, daß ich Dienst auf der Rettungswache geschoben habe (Natürlich „musste“ ich das tun, damit die Kollegen, die Familie hatten, feiern konnten). Das waren noch gute Zeiten…
Hi Christine,
Weihnachten ist einfach ein hochgradig sentimentales Fest, wenn Du nicht an einen solchen Mann geraten bist - sind eher selten -, dann wirst Du damit leben müssen.
Ich selbst hänge nicht sonderlich an Weihnachten, finde zwar Kerzen und ein bißchen Dekoration auch hübsch, wenns nicht zu kitschig ist, aber das genügt auch.
Wenn Du schreibst, es geht bei Euch nach „alles kann, nichts muß…“, frag ich mich, warum die Frage Deinerseits überhaupt aufkommt?
LG Lizzzy
die Vorweihnachtszeit ist unsere fünfte Jahreszeit
Vor, oder am 1. Advent, wird der Balkon geschmückt (nicht mit
den nervös zuckenden Lichtern!), ein Weihnachtsgesteck muss her und auch Räuchermännchen und andere Utensilien stehen gemütlich um uns herum.
Wenn es draussen herrlich ungemütlich ist, wird drinnen der Tee
bereitet und mit Stövchen und „ungesunden“ Leckereien komplettiert.
Ob Männlein, oder Weiblein, dass ist uns allen ein Vergnügen.
Allerdings wird nach den Feiertagen sofort alles abgebaut, weil
man (und frau auch) sich ja auf den Weg in das neue Jahr machen
müssen und das macht dann mindestens genauso viel Spaß!
Schöne, gemütliche und friedliche Feiertage wünscht Iso.Osi
Tja, die Männer habens halt nicht so mit Wärme und gefühlen, obwohls da auch Ausnahmen gibt (mein papi zum beispiel geht sehr gern mit mir zum Weihnachts-Shopping und liebt Lichterketten und Weihnachtsbäume).
Mein Sohn liebte Weihnachten, solange er an den Weihnachtsmann
glaubte. Jetzt ist er in der Pubertät, und da ist’s für mich
noch
irgendwie verständlich, daß er ein Problem damit hat.
Dazu kann ich nur sagen: Als ich in der Pubertät war (um die 10 Jahre her) war ich an Weihnachten regelmößig ein Häuflein Elend. Ich wollte damals nicht auf Kommando glücklich sein und hab Weihnachten völlig übertrieben gefunden. Ist wohl normal, hat sich auch wieder geändert. Das geht wohl vielen Jugendlichen so.
Ein wunderschönes Weihnachtsfest wünscht
Meli,
die Weihnachten jetzt mag und gestern sogar Plätzchen gebacken hat.