Männl. Entsprechung zu ?

Hallo Gemeinde,

wenn eine ältliche Dame unverheirateten Standes ihre manchmal nicht gesellschaftskonformen Ansichten im zwischenmenschlichen Verhalten zu absonderlichen Auswüchsen erblühen lässt, nennt man das gemeinhin Jungferngrillen.

Wie aber nennt man es, wenn ein unverheirateter Jungmann, der womöglich noch nicht einmal entbübt ist, sich auf diese Weise verhält?

Gesucht wird aber ein schöner Begriff, der nach Buchstaben nicht als Beleidigung anerkannt, aber doch zwischen den Zeilen als solche aufgefasst werden soll. Möglichst perlend, rund im Abgang und mit bittersaurem Nachgeschmack wären hierbei wünschenswerte Eigenschaften!

Vorschläge, die zur Realisierung führen, werden mit einer Abschrift der an den Adressaten gerichteten Depesche entlohnt!

Viele Grüße

HM

Junggesellenmarotten
Junggesellenmarotten

Hi HM,

ist Dir mit Samenkoller geholfen? Ich fürchte nicht, aber verschämt verstecken wollte ich den auch nicht.

Gruß Ralf

Hallo, HM,

Wie aber nennt man es, wenn ein unverheirateter Jungmann, der
womöglich noch nicht einmal entbübt ist, sich auf diese Weise
verhält?

ist er jung an Jahren, dann vielleicht Milchbart-Possen?

Für einen reiferen Zeitgenossen: Hagestolz-Schrullen/Allüren/Schnurren?

Gruß
Kreszenz

Hallo, Herr Meyer,
ich kann zwar nicht mit einem Substantiv dienen, aber ein Adjektiv verwende ich in solchem Zusammenhang gern: „nassforsch“. Damit wird durchaus der Ansicht Ausdruck verliehen, dass es dem so betitelten Jüngling zwar nicht an Wagemut gebricht, jedoch wird bezweifelt ob er denn bereits zur Gänze geschlüpft sei, bzw. ihm immer noch an unzugänglicher Stelle Fruchtwasser anhaftet.
Grüße
Eckard

Milchbartflausen. (o.w.T.)
A.B.

**Hagespötteleien

Unbehagestolzierde

Hagestöhne**

wären meine Vorschläge

Gruß
Michael

Papst-Enzyklika?? (ot)
OT = ohne Text!

Hi Herr Meyer,
ich denke noch nach, aber für den Begriff

entbübt

kriegste erstmal ein Sternchen…
MrsSippi

Hallo erstmal,

das ist alles schon ganz gut ! Der Durchbruch war bislang noch nicht dabei. Ich suche den Begriff für ein druckmittelfähiges Schreiben im Halb-Öffentlichen Leben. Der Satz soll dabei folgendermaßen lauten:

„Eine Notwendigkeit für die Erfüllung Ihrer Forderung sehe ich, wie bereits weitreichend erörtert, nach wie vor nicht als gegeben an; vielmehr ordne ich die Äußerung Ihrer ständig andersgearteten Einwände als eine Erscheinungsform Ihrer …[Wort!]…ein.“

Der Gute soll rote Ohren bekommen, sich nicht trauen, das Schreiben Seinesgleichen vorzulegen, aber keinen Angriffspunkt wegen eines persönlichen Übergriffs finden können. Also will ich am Liebsten durch die Blume sagen, was ich von ihm halte und ihm Grundsätzliches empfehle. Erste Empfehlung würde dabei sein, mit 100 (oder besser bei ihm 200) Euro einen Puff zu besuchen, wo er erst, natürlich auch gern warm, duschen darf (was überdies eine gänzlich neuartige Erfahrung sein dürfte) und danach das allererste Mal eine Frau berühren kann, die nicht seine Mutti ist.

Wobei die letzten Dinge nie aussprechen dürfte, ich denke er hat ein Recht darauf, sein Leben so gestalten zu lassen, wie er es für richtig hält.

Grüßle

HM

Vorschlag:

„Eine Notwendigkeit für die Erfüllung Ihrer Forderung sehe
ich, wie bereits weitreichend erörtert, nach wie vor nicht als
gegeben an; vielmehr ordne ich die Äußerung Ihrer ständig
andersgearteten Einwände als eine Erscheinungsform Ihres (persönlichen Reifungsprozesses) ein.“

Noch ein Vorschlag
Hallo, noch ein Vorschlag.

„Eine Notwendigkeit für die Erfüllung Ihrer Forderung sehe
ich, wie bereits weitreichend erörtert, nach wie vor nicht als
gegeben an; vielmehr ordne ich die Äußerung Ihrer ständig
andersgearteten Einwände als eine Erscheinungsform Ihrer
Altmännersehnsüchte ein.“

Mit freundlichen Grüßen
Alexander Berresheim

Und noch einer
Hallo,

„Eine Notwendigkeit für die Erfüllung Ihrer Forderung sehe
ich, wie bereits weitreichend erörtert, nach wie vor nicht als
gegeben an; Ihre ständig andersgearteten Einwände nehme ich als
Verschrobenheiten eines alten (jungen?) Hagestolzes zur Kenntnis.“

Servus
Nescio

Hi,

Altmännersehnsüchte ein."

Da würde ich dann doch für ‚Johanneszündelnd‘ plädieren.
Gruß,
Anja

Danke an alle !!!
Derzeit überlege ich noch, ob und in welcher Weise ich den jungen Hagestolz auf seine Langeweile anstupsen sollte…

Hallo.

entbübt

Auch von mir ein Stern dafür.

Die Entsprechung zum bereits geposteten Samenkoller wäre die (Hyper)Libidinose. Nur der Vollständizität halber …

Gruß Eillicht zu Vensre

Hi Herr Eillicht,

Vollständizität

dafür - weil es mit anges-toßenem „s“ so schön buddenbrooksch klingt, verleih ich Dir ein solches - virtuell, hier " * ".

Ehrerbietig grüßt MrsSippi

Hi Herr Meyer,
hatten wir schon „Buben- oder Bübchenschrullen oder -Marotten“?

LG, MrsSippi