wenn eine ältliche Dame unverheirateten Standes ihre manchmal nicht gesellschaftskonformen Ansichten im zwischenmenschlichen Verhalten zu absonderlichen Auswüchsen erblühen lässt, nennt man das gemeinhin Jungferngrillen.
Wie aber nennt man es, wenn ein unverheirateter Jungmann, der womöglich noch nicht einmal entbübt ist, sich auf diese Weise verhält?
Gesucht wird aber ein schöner Begriff, der nach Buchstaben nicht als Beleidigung anerkannt, aber doch zwischen den Zeilen als solche aufgefasst werden soll. Möglichst perlend, rund im Abgang und mit bittersaurem Nachgeschmack wären hierbei wünschenswerte Eigenschaften!
Vorschläge, die zur Realisierung führen, werden mit einer Abschrift der an den Adressaten gerichteten Depesche entlohnt!
Hallo, Herr Meyer,
ich kann zwar nicht mit einem Substantiv dienen, aber ein Adjektiv verwende ich in solchem Zusammenhang gern: „nassforsch“. Damit wird durchaus der Ansicht Ausdruck verliehen, dass es dem so betitelten Jüngling zwar nicht an Wagemut gebricht, jedoch wird bezweifelt ob er denn bereits zur Gänze geschlüpft sei, bzw. ihm immer noch an unzugänglicher Stelle Fruchtwasser anhaftet.
Grüße
Eckard
das ist alles schon ganz gut ! Der Durchbruch war bislang noch nicht dabei. Ich suche den Begriff für ein druckmittelfähiges Schreiben im Halb-Öffentlichen Leben. Der Satz soll dabei folgendermaßen lauten:
„Eine Notwendigkeit für die Erfüllung Ihrer Forderung sehe ich, wie bereits weitreichend erörtert, nach wie vor nicht als gegeben an; vielmehr ordne ich die Äußerung Ihrer ständig andersgearteten Einwände als eine Erscheinungsform Ihrer …[Wort!]…ein.“
Der Gute soll rote Ohren bekommen, sich nicht trauen, das Schreiben Seinesgleichen vorzulegen, aber keinen Angriffspunkt wegen eines persönlichen Übergriffs finden können. Also will ich am Liebsten durch die Blume sagen, was ich von ihm halte und ihm Grundsätzliches empfehle. Erste Empfehlung würde dabei sein, mit 100 (oder besser bei ihm 200) Euro einen Puff zu besuchen, wo er erst, natürlich auch gern warm, duschen darf (was überdies eine gänzlich neuartige Erfahrung sein dürfte) und danach das allererste Mal eine Frau berühren kann, die nicht seine Mutti ist.
Wobei die letzten Dinge nie aussprechen dürfte, ich denke er hat ein Recht darauf, sein Leben so gestalten zu lassen, wie er es für richtig hält.
„Eine Notwendigkeit für die Erfüllung Ihrer Forderung sehe
ich, wie bereits weitreichend erörtert, nach wie vor nicht als
gegeben an; vielmehr ordne ich die Äußerung Ihrer ständig
andersgearteten Einwände als eine Erscheinungsform Ihres (persönlichen Reifungsprozesses) ein.“
„Eine Notwendigkeit für die Erfüllung Ihrer Forderung sehe
ich, wie bereits weitreichend erörtert, nach wie vor nicht als
gegeben an; vielmehr ordne ich die Äußerung Ihrer ständig
andersgearteten Einwände als eine Erscheinungsform Ihrer
Altmännersehnsüchte ein.“
„Eine Notwendigkeit für die Erfüllung Ihrer Forderung sehe
ich, wie bereits weitreichend erörtert, nach wie vor nicht als
gegeben an; Ihre ständig andersgearteten Einwände nehme ich als
Verschrobenheiten eines alten (jungen?) Hagestolzes zur Kenntnis.“