Suche für’s Studium (in) Märchen, das für Kinder geeignet sein sollte, aber nach Möglichkeit vom Inhalt her weniger, ähm, differenzierter zu Werke geht als die mir bekannten Märchen.
Ursprungsland ist unwichtig.
es gibt zigtausende Märchen, von Sterntaler bis Hänsel und Gretel oder Ali Baba und die vierzig Räuber. Was meinst du mit „weniger, ähm, differenzierter zu Werke geht“?
Meiner Meinung nach sind übrigens so ziemlich alle Märchen (mindestens so die bekanntesten, z.B. Grimms Märchen) für Kinder geeignet - jedenfalls haben mir meine Eltern sehr viele Märchen aller Arten vorgelesen und es hat mir in keinster Weise geschadet (möchte ich mal so behaupten)!
Gruß, Annegret
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es gibt zigtausende Märchen, von Sterntaler bis Hänsel und
Gretel oder Ali Baba und die vierzig Räuber. Was meinst du mit
„weniger, ähm, differenzierter zu Werke geht“?
Meiner Meinung nach sind übrigens so ziemlich alle Märchen
(mindestens so die bekanntesten, z.B. Grimms Märchen) für
Kinder geeignet - jedenfalls haben mir meine Eltern sehr viele
Märchen aller Arten vorgelesen und es hat mir in keinster
Weise geschadet (möchte ich mal so behaupten)!
Hallo Annegret!
Danke für Deine Antwort, nach erneutem lesen meines Postings hab ich nix mehr verstanden:wink:, deswegen noch ein Versuch.
Ich suche Märchen, die die übliche Polarisation, Eindimensionalität usw. in den mir bekannten Märchen,(Rumpelst. Hänsel und Gretel etc.) eben nicht beinhalten, oder aber einfach --> ein wenig differenzierter zu Werke gehen
ich fürchte, es ist für Märchen einfach typisch, dass Gute und Böse klar unterschieden sind und dass am Ende der/die/das scheinbar schwächere Gute siegt. Sonst wären’s ja keine Märchen…
Hallo, Lars,
aber gerade diese holzschnittartige schwarz-weiße Grundstruktur macht doch ein Märchen aus. Vergiß bitte nicht, dass diese Geschichten meist zur Belehrung und Erbauung eingesetzt wurden und aus welcher gesellschaftlichen Schicht sie stammen. Da wurde nicht filigran und differenziert geschildert, da ging man derb und mit kräftigen Strichen zu Werke.
Du wirst diese Differenzierung selbst in Kunstmärchen (Andersen, Hauff, 1001 Nacht) nur ansatzweise finden.
Gruß
Eckard.
Hallo Lars!
Naja, Volksmärchen sind ja generell sehr polarisiert (aber da ganz liebenswert Basile), aber dunkel sind mir noch nordische Märchen als ganz eindrucksvoll in Erinnerung(s.Asbjornsen, J.Moe, und vielleicht Lagerlöf, die aber schon Kunst~); ansonsten blieben psychologisch elaborierter (das willst du doch?) noch Kunstmärchen; für Kinder noch am meisten Andersen, Wilde, Dickens, dann elastischer in der Ausführung Hesse, Kafka und (Rücksprung) die ganzen Phantasten (Hoffmann, Brentano, Tieck), realistisch rüberblubbernd Hauff, Mörike usw. usw. …
wobei Wilde bei mir noch ganz oben steht.
Für „echte“ Volksmärchen könnt ich nochmal im Keller buddeln, aber ich glaub, da wurde schon was zu gesagt.
Gruß,
Laura
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Hallo Eckard!
Vielen Dank für dein Posting, mit dem Du sicherlich Recht hast. Hatte einfach gehofft vielleicht noch einige kürzere Märchen zu finden, die diesem Schema ausnahmsweise nicht entsprechen, selber aber keine wirkliche Vorstellungen von derart gesuchtem gehabt. Nun, den Tips und Hinweisen gehen ich jetzt mal nach und dann ziehe ich (m)ein Fazit .
Vielen Dank!
Lars
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