dieses Jahr sucht meine Großeltern eine kleine Mäuseplage heim.
Sie wohnen in einem mindestens 100 Jahre alten Haus, dessen Bausubstanz
natürlich nicht mehr die beste ist. Nun haben sie endlich den Eingang der Viecher gefunden, aber es wohnen ja schon welche da.
Wie rotten sie die am besten wieder aus?
Bzw was fressen die am liebsten, das man auch gut in die Fallen packen kann? Gift geht leider wegen Hund und Katze nicht.
Wer hat irgendwelche Tips?
Mfg
Maria
deine Katze will die Mäuse nicht fangen? Das ist nicht unbedingt ihre Schuld. Das Problem hatten wir auch schon: es handelte sich nicht um die Hausmaus mus musculus (wobei deine Katze vielleicht den Begriff nie gehört hat), sondern um die Hausspitzmaus crocidura russula (das wird ihr auch nicht wirklich weiterhelfen). Diese Tierchen sehen genauso aus, gehören aber nicht zu den Nagetieren, sondern zu den Insektenfressern wie Igel und Maulwurf. Bei Gefahr sondern sie ein übelriechendes Sekret ab (aber das müsste die Katze kennen). Achtung, die Hausspitzmaus ist artengeschützt und muss in Lebendfallen gefangen und draußen freigelassen werden (das wird die Katze gern hören).
Waidmannsheil wünscht
Kira
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bei meinen Eltern zu Hause haben sich Schnappfallen bewährt (falls du die überhaupt verwenden willst). Statt Käse oder ähnliches auszulegen haben meine Eltern ein wenig Streichwurst auf die Falle gestrichen. ‚Klebt‘ an der Falle und die Falle schnappt zu.
Hallo!
Es gibt sg. Klappfallen, die relativ effektiv sind. Meine Eltern haben auch Mäuse (die laufen in ner uralten Holzdecke rum und haben das schönste Mäuseleben *sfz*) und folgende Erfahrungen gemacht:
Mit den ‚alten‘ Fallen aus Holz und Draht (oder was das is) werden weniger Mäuse gefangen weil die dinger langsamer sind. Dafür sind die Tiere dann aber auch tot. Seit kurzem haben sie auch ne Plastikfalle, die sind schneller und fangen alles, trotzdem nicht empfehlenswert, weil sie die Mäuse meistens irgendwo (Schnauze,…) erwischt und diese ewig leiden muss bis man sie halt findet. Lebendfalle ham wir auch, die sind halbwegs ok. Muss halt ne mutige Maus sein, die da reinläuft *g*
Auf jeden Fall gleich mehrere Fallen aufstellen, die Viecher wachsen ziemlich schnell zu Großfamilien heran.
Holz-Draht-Falle, und zwar die mit der Mulde für den Köder (die mit dem Haken taugen nichts), immer irgendwo an der Wand aufstellen, weil die Mäuse nicht quer durch den Raum laufen. Als Köder hat sich bewährt: etwas Süßes, das gut riecht, z.B. Pflaumenmus oder Nutella, darin ein paar Haferflocken oder ein Stückchen Keks. Der Köder muss fest in der Falle sein, damit die Maus auf das Auslösebrettchen steigen muss, um das Futter zu kriegen. Natürlich sollte die Falle so aufgestellt werden, dass Mieze nicht dran kann, weil sie sich a) sonst die Pfoten klemmt und b) die Maus nicht drangeht, wenn die Falle nach Katze riecht.
Weitere Massnahmen: alle Lebensmittel in Dosen oder Plastikdosen aufbewahren. Alle Mauselöcher, die man findet, möglichst mit Spachtelmasse, Holzkitt oder Bauschaum verschließen. Als erster Notbehelf geht auch nasses Zeitungspapier mit Nägeln drin.
dieses Jahr sucht meine Großeltern eine kleine Mäuseplage
heim.
Wer hat irgendwelche Tips?
Mfg
Maria
Hallo Maria,
mein Tipp:nicht ausrotten,keine Fallen.
Mach eine Turistenatraktion daraus,setz ein Eintrittsgeld fest.
Ich würde kommen,allein der „süssen Mäuse“ wegen.
Gruss Gerhard
hi,
abgesehen davon dass ich Schnappfallen fies finde, sind sie auch eine Gefahr fuer Hund und Katze und alleine deshalb schon abzuraten.
Moeglichkeiten sind, wie schon gesagt Lebendfallen und die Maeuslein dann aussetzen oder die Katze auf Diaet setzen. Gibt aber auch Katzen, die einfach nicht jagen.
Vor allem sollten alle Lebensmittel gut weggeschlossen werden und unzugaenglich fuer die Maeuse.
… die mäusefallen mit „tritt“-brettchen
sind dafür bestens geeignet…
… (wurde schon erwähnt) nutella in der ködermulde lockt mäuse wie ratten und wird auch bei profis verwendet…
… dieses jahr war sehr trocken die populationen sind entsprechend hoch ausgefallen… also mach dir keine gedanken wegen der „tierliebe“ )…
… eine pappröhre ( teppichröhre etwa 40-50cm ) etwas mit nem hammer platt klopfen …dass selbige nicht mehr seitlich wegrollt… eine seite dichtkleben ( krepp-, paketband)… die falle bis ende röhre reinschieben… zugangs-seite zur hälfte dichtkleben…
… jetzt kann die katze mit den pfoten nicht mehr an die falle …
wenn der hund / kleinkinder die röhre in die finger nehmen schnappt/ entspannt sich die falle im innern bevor ein „autsch“ passiert )
gruß rüdl
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abgesehen davon dass ich Schnappfallen fies finde, sind sie
auch eine Gefahr fuer Hund und Katze und alleine deshalb schon
abzuraten.
Moeglichkeiten sind, wie schon gesagt Lebendfallen und die
Maeuslein dann aussetzen oder die Katze auf Diaet setzen. Gibt
aber auch Katzen, die einfach nicht jagen.
ach ja, die bösen Schnappfallen und die guten Katzen. Gott sei dank machen die Katzen ja kurzen Prozess mit den Mäusen und spielen nicht noch lange damit rum oder lassen sie gar irgendwo halbtot liegen.
„…
eats but one in every ten -
leaves the others on the mat.
…“
(Aus „And the mouse police never sleeps“ von Jethro Tull)
Und das Aussetzen ist auch nicht viel besser. Abgesehen davon, dass es ein Eingriff in die Natur ist (die ausgesetzten Mäuse werden zu Nahrungskonkurrenten) ist es auch nur billige Gewissensberuhigung. Beide Methoden (Katze und Aussetzen) zielen darauf ab, nicht selbst die Verantwortung für den Tod der Maus (durch Verstümmelung oder Erfrieren) übernehmen zu müssen. Schließlich hat es ja die Katze bzw. -was noch edler ist- die Natur gemacht.
ach ja, die bösen Schnappfallen und die guten Katzen. Gott sei
dank machen die Katzen ja kurzen Prozess mit den Mäusen und
spielen nicht noch lange damit rum oder lassen sie gar
irgendwo halbtot liegen.
kommt auf die Katze an.
Und das Aussetzen ist auch nicht viel besser. Abgesehen davon,
dass es ein Eingriff in die Natur ist (die ausgesetzten Mäuse
werden zu Nahrungskonkurrenten) ist es auch nur billige
Gewissensberuhigung.
diese Diskussion hatte ich schonmal mit dir im Haustierbrett und sie war sinnlos.
die zentrale Aussage ist auch nicht gewesen, ob es jetzt ein Eingriff in die Natur ist oder nicht. Die Aussage war schlicht, dass es verlogen ist, eine Katze auf die Mäuse anzusetzen (weil die Schnappfallen „fies“ sind) bzw die „Mäuschen“ auszusetzen („ihnen die Freiheit zu schenken“ - wie edel). Da haben sie dann eine „faire Chance“. Das ist ungefähr so, als würde man dich in normaler Hauskleidung in der Tundra aussetzen und sagen „jetzt bist du endlich frei“.
Aber es ist eben einfacher „aus den Augen aus dem Sinn“ durchzuführen, als selbst die Verantwortung zu übernehmen.
Da wirst du mir erlauben, dass ich den Kopf schüttele: Schnappfalle ist fies, Katze ist besser, so was aber auch.
die zentrale Aussage ist auch nicht gewesen, ob es jetzt ein
Eingriff in die Natur ist oder nicht.
du hast es aber erwaehnt
Da haben sie dann eine „faire Chance“. Das ist ungefähr
so, als würde man dich in normaler Hauskleidung in der Tundra
aussetzen und sagen „jetzt bist du endlich frei“.
ach ja? weisst du das bei jeder einzelnen Maus??
Aber es ist eben einfacher „aus den Augen aus dem Sinn“
durchzuführen, als selbst die Verantwortung zu übernehmen.
fuer alles was ich tue habe ich eine verantwortung
Mäuseplage…auf jeden Fall süßen Köder
HI Maria, jeder hat da ja seine Erfahrungen, aber ich habe mich selbst vor ca. 1 Jahr hier schlau gemacht und zum ersten Mal gelesen, dass die Mäuse auf „süß“ stehen sollen.
Ich kann bestätigen, dass das stimmt. Käse und Speck kannst du auf jeden Fall vergessen.
Den Tipp mit dem Nutella fand ich nicht so praktikabel wegen der Sauerei und ich habe dann Maoam kleingebröselt ausprobiert, das hat wunderbar funktioniert!
Da können die Mäuskes nicht widerstehen…die arme Maus hat mir leidgetan, ich würde nächstes mal deswegen auch eine Lebendfalle aufstellen.