magengeschwür? Und wenn welche Folgen

Hey Leute,

Ich habe da mal eine Frage. Ich hab von meiner Freundin gehört, dass sie evtl. ein Magengeschwür hat, allerdings ist sie sich da nicht ganz sicher. Meine Frage ist nun ob das sein kann und wie man darauf reagieren sollte. Bzw was sie jetzt machen sollte.

Ihre Symptome sind : durchgehende Bauchschmerzen (sehr stark wenn sie lange nichts gegessen hat oder gerade eben erst) die auch in den Unterleib ziehen, Übelkeit und Gewichtsverlust. Außerdem hat sie Kreislaufprobleme, Schlafstörungen und ihr ist mal heiß mal kalt.

In letzter Zeit hatte sie zusätzlich viel Stress.

Ich hoffe ihr könnt mir weiter helfen und schon mal vielen Dank im Vorraus.

mfg.

Hallo !
Anhaltende Bauchbeschwerden sollten ärztlich abgeklärt werden. Die Symptome passen durchaus zu einem Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwür ! Ob ein solches wirklich vorliegt, kann mit einer Magenspiegelung einfach geklärt werden. Davor sollte Deine Freundin keine Angst haben. Die Untersuchung ist heute dank modernder Betäubungsmittel ein Klacks und nicht mehr belastend.

Gruß Kai

hey

Danke für deine schnelle Meldung. Weißt du denn genau was dabei unternommen wird? Sie sagte mir nämlich, dass sie ein paar Leute kennt die meinten, dass das sehr weh tut und aufjeden Fall sehr unangenehm ist. Sie selbst hat Angst zum Arzt zu gehen wegen dieser Untersuchung. Worauf sollte sie vielleicht achten, bzw voher machen? Hast du vielleicht eine Idee wie man sie dazu bringen könnte zum Arzt zu gehen?

mgf

Hallo,

die Leute, die ihr die Schreckensmärchen erzählen, sind mit Sicherheit medizinische Laien, oder?
Man kann auch das Pieksen mit einer Nadel als „grausames Ritual der gefürchteten Medizin“ ansehen. Oder man sieht es als etwas, das zwar nicht sehr angenehm ist, dessen Nutzen aber deutlich überwiegt.

Sie sollte weniger Angst vor dem Arzt, als vielmehr vor den Komplikationen eines Magengeschwürs (wenn es denn eins ist) haben; die sind nämlich richtig „unangenehm“.
Das reicht von einem massiv erhöhten Krebsrisiko über das Risiko einer Perforation (entspricht einem „Loch“ durch alle Wandschichten des Magens, sodass Mageninhalt in den offenen Bauchraum fließt und dort lebensbedrohliche Infektionen auslösen kann) oder einer latenten oder akut lebensbedrohlichen Blutung, die mit Teerstuhl (=schwarzer Kot durch verdautes Blut) oder Bluterbrechen (und das ist richtig schlimm) einhergehen kann.

Natürlich sollst du ihr keine Schauermärchen erzählen, aber wäre es nicht gut, eine Diagnose, Gewissheit und eine Möglichkeit, dagegen anzugehen, zu haben?

Grüße
Liete

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Hallo,

Weiß einer von euch, wie ich sie davon überzeugen kann lieber zum Arzt zu gehen, denn in diesem Fall lässt sie wirklich nicht mit sich reden. Ihre Angst ist im Moment zu groß davor und bei Beginn dieses Gesprächs blockt sie sofort ab oder lenkt auf ein anderes Thema ab.

Wie könnte ich ihr das klar machen, dass die Untersuchung beim Arzt sehr wichtig ist?

mfg

Hallo,
ich habe gerade eine Magenspiegelung hinter mich gebracht. Der Arzt hat mir eine Kurzzeitnarkose verpasst, ich habe nur mitbekommen, wie die Sprechstundenhilfe mir das Mundstück gegeben hat und etwas Sauerstoff durch die Nase angeschlossen wurde. Danach hat der Arzt mir gute Träume gewünscht und ich bin erst nach der Untersuchung aufgewacht. Es tat nichts weh, das einzige war die Nadel für die Narkose. Also Angst ist völlig unbegründet. Wenn Deine Freundin wirklich ein Magengeschwür hat, kann man das behandeln. Aber wenn sie zu lange wartet, wird das bis dahin eine völlig sinnlose schmerzhaft Angelegenheit sein. Sie wird um die Untersuchung nicht drumherum kommen. Es ist wirklich nicht schlimm.
Gute Besserung für Deine Freundin

Hey

Sie hat das Ganze jetzt schon ca. 3-4 Wochen. Sie sagt zwar es wäre nicht schlimmer geworden und dass alles ok wäre, aber man merkt das es schlimmer geworden ist (von Tag zu Tag). Teilweise muss sie sich scheinbar ganz schön zusammenreißen um aufrecht zu stehen. Was tun, wenn ich sie nicht überredet bekomme???

mfg

Hallo,

jeder hat das Recht auf Selbstbestimmung. Vergiss das bitte nicht.
Wenn sie der festen Überzeugung ist, dass sie das nicht untersuchen lassen möchte, wirst du das wohl oder übel akzeptieren müssen.
Wenn es ihr schlecht genug geht, wird sie sich schon noch umbesinnen. Du hast jedenfalls dein Möglichstes getan, um dich für sie einzusetzen; der Rest liegt bei ihr.

hi,

Ja da hast du vermutlich schon Recht, dennoch sagte sie das sie weiß, dass sie nicht zum Arzt geht total dämlich ist und unvernünftig aber ihre Angst größer ist. Sie war bei mir und hat geweint. Sie ist total fertig, allein schon weil sie es halt nicht 100%ig weiß. Ich weiß nicht wie ich ihr die Angst nehmen soll.

Hoffe ihr könnt mir evtl. Tipps geben und mir mehr über das Thema erzählen.

mfg