Magenprobleme wg. Ernährungsumstellung (Alkohol)

Hallo liebe Mitleser,

ich habe eine eher ungewöhnliche Frage.

Seit ca. 4 Tagen habe ich meine Ernährung umgestellt. Kohlehydratarm, bzw. Abends nur Eiweiß, ansonsten weiterhin mehr oder weniger wie immer.
Seitdem habe ich eine Art „Sodbrennen“, also so ein Gefühl als müsste ich eigentlich aufstossen, doch da kommt nichts, als wenn so ein Rülpser festhängen würde.
Hinzu kommt noch, dass ich zeitgleich meinen - zuvor für mich inzwischen bedenklichen Alkoholkonsum (Wein und Bier) von ca. 20 Flaschen Bier die Woche, nun gänzlich eingestellt habe.

Ich habe diese Eiweißsache schon mal gemacht und hatte da die Beschwerden nicht. Kann es sein, dass mein Körper das Bier „vermisst“? Ist vielleicht einfach mein Magen leerer? Ich meine, ist ja schon ein Unterschied, davor war er schon immer ziemlich gefüllt durch dieses Getränk…

Sonstige Probleme psychischer Art (von wegen dem Verzicht) oder andere körperliche Beschwerden habe ich nicht. Also hier soll es bitte nicht um Alkoholmißbrauch gehen, darüber bin ich mir selbst im Klaren, sonst hätte ich nicht aufgehört :wink:.

Hallo,

Seit ca. 4 Tagen habe ich meine Ernährung umgestellt.
Kohlehydratarm, bzw. Abends nur Eiweiß, ansonsten weiterhin
mehr oder weniger wie immer.

Seitdem habe ich eine Art „Sodbrennen“, also so ein Gefühl
als müsste ich eigentlich aufstossen, doch da kommt nichts,
als wenn so ein Rülpser festhängen würde.

Hinzu kommt noch, dass ich zeitgleich meinen - zuvor für mich
inzwischen bedenklichen Alkoholkonsum (Wein und Bier) von ca.
20 Flaschen Bier die Woche, nun gänzlich eingestellt habe.

Ich habe diese Eiweißsache schon mal gemacht und hatte da die
Beschwerden nicht. Kann es sein, dass mein Körper das Bier
„vermisst“? Ist vielleicht einfach mein Magen leerer? Ich
meine, ist ja schon ein Unterschied, davor war er schon immer
ziemlich gefüllt durch dieses Getränk…

Wenn man eine starke Ernährungsumstellung macht, dann sollte das schrittweise erfolgen und nicht alles auf einmal, damit der Magendarmtrakt sich an die neue Ernährungsform gewöhnen kann. Wenn es länger her ist als du es das erste Mal gemacht hast, kann jetzt dennoch ein Problem entstehen. Je älter man wird, umso langsamer stellt sich der Körper um.

Der Bierkonsum mag hier auch eine Rolle spielen, vielleicht dann täglich ein Glas Bier, das wäre schon erheblich weniger als 20 Flaschen/Woche. Wenn die Umstellung geglückt ist, kannst du es dann ganz weg lassen.

Im übrigen ist eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung mit viel Obst, Gemüse, Salaten, Vollkornprodukten besser als irgendwelche Diäten, außer sie ist aufgrund gesundheitlicher Probleme angesetzt worden.

Gruß,
p+p

Guten Morgen!

Der Bierkonsum mag hier auch eine Rolle spielen, vielleicht
dann täglich ein Glas Bier, das wäre schon erheblich weniger
als 20 Flaschen/Woche. Wenn die Umstellung geglückt ist,
kannst du es dann ganz weg lassen.

Ähm…also ich fände es anderherum sinnvoller…, lieber erst einmal normal weiter ernähren, möglichst abwecheslungsreich und das doofe Bier weglassen. Wenn der UP schon eingesehen hat, dass sein Alkoholkonsum bedenklich ist, sollte man ihn darin unterstützen… und ihm nicht dazu anraten, lieber die Ernährungsumstellung durch zu führen und weiter Bier zu trinken.

Im übrigen ist eine abwechslungsreiche, ausgewogene Ernährung
mit viel Obst, Gemüse, Salaten, Vollkornprodukten besser als
irgendwelche Diäten, außer sie ist aufgrund gesundheitlicher
Probleme angesetzt worden.

Das ist keine Diät, sondern im Endeffekt genau die Ernährung die du vorschlägst, viel Obst und Gemüse (aber besser vermehrt Gemüse), viel Eiweiß, gerne auch Fett, aber ganz, ganz wenig andere Kohlenhydrate und wenn dann sehr hochwertige, sprich Vollkorn.
Ich habe jahrelang versucht zu diäten, weil es für mich drigend nötig war…leider nen BMI im Adipositas-Bereich.
Ich habe die Ernärhungsumstellung auch gemacht, fast gar keine Kohlenhydrate, außer die aus Obst und Co.! Das geht prima! Ich fühl mich bombe, ich nehme ab (seit August ca. 23 kg) und ich quäl mich vorallem nicht! Und trotz der Tatsache, dass diese Ernährung tw. recht fettig und eihaltig ist, ist mein Cholestrin vollkommen i.O. und auch LDL und HDL sind gut verteilt!

Viele Grüße

Hi,

Der Bierkonsum mag hier auch eine Rolle spielen, vielleicht
dann täglich ein Glas Bier, das wäre schon erheblich weniger
als 20 Flaschen/Woche. Wenn die Umstellung geglückt ist,
kannst du es dann ganz weg lassen.

Das ist lustig! Wenn man Probleme mit Alk hat, dann hat man eben genau das Problem, den Alkkonsum nicht kontrollieren zu können. Bin sicher, wenn der UP mit einer statt ca. Flaschen Bier am Tag zufrieden wäre, würde er nicht ans Aufhören denken - warum auch?

Und an den UP: Zu den klassischen Symptomen des Entzugs von Alkohol gehören auch Störungen des Verdauungstraktes, das geht bis hin zum Erbrechen bzw. Durchfall. Der körperliche Entzug ist nach ca. 8 Tagen abgeschlossen, d.h. sollte Dein Problem ein Entzugsproblem sein, gibt sich das in ein paar Tagen von selbst.

Gruß,
Anja

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Hallo AAdler + DJ,

wenn ihr im UP den letzten Absatz gelesen hättet, wäre euch aufgefallen, daß kein Alkoholiker-Problem besteht. Und bei meinem Vorschlag habe ich eben das mit berücksichtigt, als eine Möglichkeit. Eure Kommentare hätten auch an den UP und nicht an mich gerichtet werden müssen.

Gruß,
p+p

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Hallo,

ehrlichgesagt habe ich das ebenfalls so verstanden, dass hier durchaus Probleme bevorstanden bezüglich der „inzwischen bedenklichen Menge“.
Man kann daher annehmen, dass sich der Konsum über einen Zeitraum X gesteigert hat.
Und besonders der letzte Satz,

" Also hier soll es bitte nicht um Alkoholmißbrauch gehen, darüber bin ich mir selbst im Klaren, sonst hätte ich nicht aufgehört :wink:."

macht deutlich, dass der UP sich durchaus des Missbrauchs bewusst war und deshalb den Alkohol-Konsum eingestellt hat, was die logische Konsequenz wäre.
Denn selbst jemand der „nur“ im Stadium „gefährdet“ ist, kann Probleme mit der Kontrolle der Trinkmenge haben.
Deshalb teile ich Anjas Bedenken.
Ich verstand den Hinweis so, dass der Alkoholkonsum hier nicht das primäre Thema sein soll.

So kann ein und derselbe Text bei den Lesern unterschiedlich ankommen.

@UP: Wenn das länger anhält, würde ich mal untersuchen lassen, ob hier nicht vielleicht ein Reflux vorliegt:
http://www.magen.hexal.de/erkrankungen/sodbrennen-re…
http://www.onmeda.de/krankheiten/gastrooesophageale_…
Bei einer Nicht erosiven Reflux-Erkrankung können die Symptome ganz unterschiedlich sein, so kann klassisches Sodbrennen ganz ausbleiben.
Heiserkeit, gepresste Stimme, häufiges Aufstossen oder Druckgefühl hinter dem Brustbein, Husten…könnten auf eine derartige Erkrankung hindeuten.

Gruß
Maja

Also erst mal an Alle ganz lieben Dank für die Antworten!

Zum Thema Alkohol:
Das lief über einen längeren Zeitraum so und das ist meiner Meinung nach immer bedenklich - vor allem dann, als ich bemerkte, dass ich es mir wirklich so richtig schön angewöhnt hatte. Als „gefährdet“ habe ich mich allerdings -noch!- nicht betrachtet. Deswegen fand ich den Tip mit dem einen Glas gar nicht verkehrt (und ich konnte es auch bei dem einen belassen :wink:).
Geholfen hat es allerdings nichts - bis, naja, gestern Abend habe ich wieder normal gegessen, heißt, Kohlehydrate in Form von Vollkornbrot.
Und heute geht es meinem Magen schon viel besser.

Vielleicht ist dieses „Abends nur Eiweiß“ eben nichts für mich und ich sollte eben einfach generell Kohlehydrate kontrollierter/verteilter essen?
Man hört/liest ja immer wieder, dass jeder Mensch seinen eigenen Rythmus, sein eigenes System finden muß und ich muß ehrlich sagen: In den Zeiten zu denen ich wirklich einfach auf meinen Körper höre und ihm eben nur wirklich vermeidbare Dinge verweigere (–> Alkohol) klappt es auch am besten.

Nochmals vielen Dank Euch Allen!
LG