Hi!
Kein Prob, dann versuch ich es nochmal 
Also, das Entfernen der PEG ist rechtlich und praktisch kein großes Problem, es gibt aber einige „aber“…
Zum einen ist es recht unwahrscheinlich, daß das akute Problem durch die PEG verursacht wird, schließlich hat sie die ja schon seit 2 Jahren. Die Bronchitis wird sie sich wohl auf anderem Wege geholt haben, was gerade bei bettlägerigen/immobilen Pat. leider recht häufig vorkommt. Vorsorglich kann man dem zwar zum Teil vorbeugen, das ist aber Sache des Pflegepersonals und auch momentan ein anderes Thema 
Zu der Zustandsverschlechterung: nun ja, kann zwar _theoretisch_ durch unzureichende Versorgung durch die PEG bedingt sein (darf natürlich nicht sein), aber nach deiner Schilderung halte ich es für wahrscheinlicher, daß diese durch ihre Grunderkrankung verursacht wird.
Sorry, wenn das jetzt etwas hart klingt, aber bei unheilbaren Erkrankungen ist kaum eine Verbesserung zu erwarten . EIne Zeitlang mag der Zustand stabil bleiben, aber früher oder später kommt es leider zu einer Verschlechterung. Damit muß die PEG nichts zu tun haben, im Gegenteil, eigentlich wird sie ja eingesetzt, damit der Zustand möglichst lange eben durch ausreichende Versorgung mit Nährstoffen und Flüssigkeit erhalten bleibt.
Damit der Text nicht zu lang wird, beschränke ich mich nur noch auf einen Punkt:
Das Ziehen der PEG würde ich sein lassen, dann schon lieber diese belassen, aber für einige Zeit nicht nutzen (bis aufs regelmäßige Durchspülen). In der ZEit könnte man es für einige Tage mit intravenöser Gabe versuchen.
Aber ehrlich gesagt, zweifle ich an den Erfolgsaussichten 
An der Brochitis beispielsweise wird sich dadurch nichts ändern.
Außerdem ist eine intravenöse Ernährung nicht auf längere Zeit empfehlenswert!
Würde man die PEG ganz ziehen, wäre nach einiger Zeit sicherlich wieder eine nötig und eine erneute Anlage ist etwas schwieriger und mit einer erneuten Belastung verbunden.
Drum halte ich das komplette Ziehen für eher sinnlos und kontraproduktiv. Vorrangig wäre momentan eher die Behandlung der Bronchitis.
Was es da alles an Möglichkeiten gibt, dazu findest du sicher so einige Infos im Netz. Bei Bedarf ansonsten hier nochmal fragen 
Und mit diesen Infos solltest du den Ärzten und vor allem dem Pflegepersonal auf die Finger klopfen.
Gerade das Pflegepersonal: durch Personalmangel und Überbelastung werden einige Maßnahmen nicht/zu selten/zu schluderig ausgeführt - ja, ja, steinigt mich, ist aber leider manchmal(!) so 
In dem Falle könntest du selber auch was tun, je nachdem z.b. mit deiner Mutter Inhalationen durchführen oder drainierende Lagerungen oder, oder etc.
Fazit:
rechtlich dürfte es gehen, aber ob medizinisch sinnvoll, ist umstritten. Aber auch hier gilt: du solltest mit dem behandelnden Arzt sprechen und dir seine Meinung anhören. Aus Fragen alleine ergeben sich sicher keine Konsequenzen, die ihr zu befürchten habt. Und wenn man sich zu einer Maßnahme entschließt, kann man ja immernoch - auch unmittelbar davor - seine Meinung ändern.
Gruß,
Sharon