Magisterstudium mit Nebenfächern

Ist eigentlich eine dämliche Frage:
Wie bitte studiere ich Nebenfächer? Erst das eine und dann das nächste (steht überall Dauer = 4 Semester) oder auch parallel und dann halt über mehr Semester?

Hallo Melle,

Ist eigentlich eine dämliche Frage:
Wie bitte studiere ich Nebenfächer?

wie es passt.

Erst das eine und dann das nächste (steht überall Dauer = 4 Semester)
oder auch parallel und dann halt über mehr Semester?

Abgerechnet wird n icht nach Semestern sondern nach Scheinen. Die Anzahl der Scheine (gestaffelt nach Seminar und Proseminar und Hauptfach/Nebenfach) findest du in der prüfungsordnung deiner Universität.
Deine Aufgabe als Studentin besteht darin, dir deine Vorlesungen und Seminare so zusammenzusuchen, dass du
a) in der dir angenehmen zeit
b) die notwendigen Scheine
c) das für deinen Berufswunsch notwendige Wissen
organisierst.

Da magisterstudenten für die Unis relativ billig sind (mehr als beheizte Räume und eine Bibo wird nicht benötigt), fereuen sich die Unis über jeden zuweisungserhöhenden Faktor ääh Studenten. Da (Pro-)Seminare i.d.r. nur mit begrenzter Zuhörerschaft stattfinden, sind diese das Nadelöhr, welche deine Studienorganisation leiten werden.
Viel Spass!

Ciao maxet
P.S.: Welche Uni und welche Fächer sollen es denn werden ?

kleiner Einwand
Hallo,

Wie bitte studiere ich Nebenfächer?

wie es passt.

nicht ganz, denn man muss schon pro Semester mindestens ein Seminar BELEGEN, als angeben, ob man dann hingeht, ist eine andere Frage und hängt sehr vom Fach ab. Und am Schluss muss man IM DURCHSCHNITT soviel belegt haben, wie vorgeschrieben ist.

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Vielen Dank! Ich kam mir schon ziemlich doof vor.

In der Ordnung stand ständig was von 4-Semester-Dauer als Nebenfach und auf Fragen hörre ich nur „Ach, Nebenfächer! Darum kann man sich nach dem Grundstudium kümmern!“

Studieren werde ich Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie…

Hallo nochmal,

„Ach, Nebenfächer! Darum kann man sich nach dem Grundstudium
kümmern!“

das ist fürchterlicher, ja gefährlicher Unsinn. Hör nicht darauf.
Zu meiner Zeit - und soweit ich weiß, ist das noch heute so - musste man 20 Semesterwochenstunden, also 20 Stunden pro Semester belegen. Das entspricht 10 Stunden, also 5 zweistündige Veranstaltungen im Hauptfach pro Semester und die restlichen 10 Stunden auf die Nebenfächer verteilt, also 2 oder 3 Veranstaltungen pro Semester.
Das muss zwar nicht überall, aber oft schon nach vier Semestern nachgewiesen werden, manchmal aber auch erst nach acht, und wenn man dann nicht belegt hat, hat mein ein Problem, oder?

Herzliche Grüße

Thomas Miller

Studieren werde ich Vor- und Frühgeschichtliche Archäologie…

Hallo Thomas,

„Ach, Nebenfächer! Darum kann man sich nach dem Grundstudium
kümmern!“

Zu meiner Zeit - und soweit ich weiß, ist das noch heute so -
musste man 20 Semesterwochenstunden, also 20 Stunden pro
Semester belegen. Das entspricht 10 Stunden, also 5
zweistündige Veranstaltungen im Hauptfach pro Semester und die
restlichen 10 Stunden auf die Nebenfächer verteilt, also 2
oder 3 Veranstaltungen pro Semester.

ALs randständiger Beobachter ist mir diese Regelung in Sachsen (konkret TU Chemnitz + Dresden) nicht untergekommen. Melle muss sich daher um die Prüfungsordnung ihrer Uni kümmern.

Das muss zwar nicht überall, aber oft schon nach vier
Semestern nachgewiesen werden, manchmal aber auch erst nach
acht, und wenn man dann nicht belegt hat, hat mein ein
Problem, oder?

In Sachsen gibt es nach vier Semestern Zwischenprüfung -die ja auch für das BaföG wichtig sind. M.W. werden da in allen 2/3 Fächern prüfungen abgenommen. Und vor den Prüfungen muss man halt die Voraussetzungen -sprich Scheine vorweise- erfüllen. In Sachsen wird man (so kenn ich es als Dipl.chem) geext werden, wenn die Zwischenprüfungen (bei mir Vordiplom) um mehr als zwei Semester nach Plan nicht vorliegen.

Ciao maxet.