hallo
gesetzt der fall, dass man nur noch einfachste mittel: stahl, bzw. eisen und so sachen wie leder hat, wie macht man dann einen magneten?
besten dank für postings
hallo
gesetzt der fall, dass man nur noch einfachste mittel: stahl,
bzw. eisen und so sachen wie leder hat, wie macht man dann
einen magneten?
besten dank für postings
Indem du das Eisen gegen einen starken Magneten ausrichtest, und den Molekülen die Möglichkeit gibst, sich entlang der Magnetlinien auszurichten. Im einfachsten Fall eine Eisenstange in Nord-Süd-Richtung schräg gegen festen Boden stellen, mit dem Stahlstück ein paar mal kräftig auf die Spitze schlagen. Mit dem Leder wischst du dir nachher den Schweiss von der Stirn.
Viel Spass dabei,
Schorsch
Indem du das Eisen gegen einen starken Magneten ausrichtest,
und den Molekülen die Möglichkeit gibst, sich entlang der
Magnetlinien auszurichten. Im einfachsten Fall eine
Eisenstange in Nord-Süd-Richtung schräg gegen festen Boden
stellen, mit dem Stahlstück ein paar mal kräftig auf die
Spitze schlagen. Mit dem Leder wischst du dir nachher den
Schweiss von der Stirn.
und wenn dann diese stange magnetisiert wurde (wie lange denkst du, muss man sie in der richtung lassen und wie lange misst die stange), kann man andere eisenstücke glühend machen und sie in der nähe der stange abkühlen lassen?
besten dank
ps.: was meinst du mit schräg gegen festend boden, ich meine, wieso schräg?
ps.: was meinst du mit schräg gegen festend boden, ich meine,
wieso schräg?
Du kannst die Stange natürlich auch legen, nur wird’s dann schwieriger auf ihrer Spitze rum zu klopfen.
und wenn dann diese stange magnetisiert wurde (wie lange
denkst du, muss man sie in der richtung lassen und wie lange
misst die stange),
Maße und Zeit sind weitgehend irrelevant. Für eigene Experimente dürfte sich, denke ich, ein Stück Baustahl (Armiereisen) sehr gut eignen.
kann man andere eisenstücke glühend machen
und sie in der nähe der stange abkühlen lassen?
Ich glaube nicht, dass du auf diese Weise einen nennenswerten Effekt erhältst, da die magnetische Feldstärke erheblich zu gering sein dürfte. Sonst müsste jedes Stück Eisen nach der Schmelze die gleichen starken magnetischen Eigenschaften aufweisen, da die Schmelze ja immer im Erdmagnetfeld erfolgt. Die Bewegungsenergie der Moleküle bei Hitze aber dürfte die Stärke des magnetischen Feldes weit übertreffen.
Mit dem Leder, etwas Feuchtigkeit und Metalldraht (Kupfer?) könnte man evtl. eine Galvanisiermaschine bauen, mit deren Hilfe man Eisenstücke zumindest zeitweise magnetisieren könnte. A. v. Humboldt hat so was vor 200 Jahren in einer Vorlesung skizziert: http://www.gutenberg2000.de/anonymus/universm/univ14…
Gruss,
Schorsch
Versuch für zu Hause…
Hallo,
ps.: was meinst du mit schräg gegen festend boden, ich meine,
wieso schräg?Du kannst die Stange natürlich auch legen, nur wird’s dann
schwieriger auf ihrer Spitze rum zu klopfen.
einfacher praktischer Versuch: man nehme einen ganz normalen Schraubendreher, der nicht magnetisch ist (keine Schrauben anzieht). Diesen halte man grob in Nord-Süd-Richtung ausgerichtet (horizontal) in der Hand und klopfe mit einem Hammer ein paarmal auf den Griff oder die Spitze. Es kommt vor allem auf die Erschütterung, weniger auf die Richtung an, aber natürlich ist eine Erschütterung des gesamten Schraubendrehers einfacher zu erreichen, wenn man auf ein Ende der Längsachse schlägt. Danach kann man die erzeugte Magnetkraft testen, indem man eine Schraube an die Spitze hält (nicht grad eine Edelstahlschraube). Immer wieder gern gemachter Versuch, wenn man eine Schraube an unzugänglicher Stelle anbringen muß…
Übrigens ein toller Link…
Gruß
Axel