Habe kürzlich vollgendes Phänomen entdeckt:
Hält man eine „leere“ Batterie (z.B. Mignonzelle) an einen Kompaß,
so kommt es zu einem deutlichen Ausschlag. Dreht man die Batterie,
so schlägt der Kompaß in die andere Richtung aus.
Wenn man das selbe mit einer "vollen Batterie macht, ist der Ausschlag
kaum zu sehen. ("Experiment wurde mit vielen Batterien durchgeführt)
Fragen:
Wie kommt der Ausschlag zu Stande?
Es besteht kein geschlossener Stromkreis.
Warum verhält sich die "leere Batterie anders als die „volle“.
Idee:
In einer „leeren“ Batterie hat, währende sie entladen wurde, ein
Strom geflossen. Das durch den Strom erzeugte Magnetfeld hat das Gehäuse der Batterie magnetisiert (ferromagnetisch?). Die Batterie
hat so ein permanetes Magnetfeld.
Bin gespannt auf Eure Erkärungen
Gruß Christian
Hallo Chris,
Hält man eine „leere“ Batterie (z.B. Mignonzelle) an einen
Kompaß,
so kommt es zu einem deutlichen Ausschlag. Dreht man die
Batterie,
so schlägt der Kompaß in die andere Richtung aus.
Das wäre normal, wenn die Batterie eine Eisenhülle hat.
Wenn man das selbe mit einer "vollen Batterie macht, ist der
Ausschlag
kaum zu sehen. ("Experiment wurde mit vielen Batterien
durchgeführt)
ich denke trotzdem, dass es eher Zufall war. Waren die leeren genau von der gleichen Sorte wie die vollen und waren sie die letzten Monate gleich gelagert und gleich ausgerichtet ???
Fragen:
Wie kommt der Ausschlag zu Stande?
Das ist klar, das Eisen magnetisiert sich im Erdmagnetfeld.
Warum verhält sich die "leere Batterie anders als die „volle“.
Ich vermute mal, dass sie entweder unterschiedlich gelagert wurden oder der Eisenmantel aus unterschiedlich legiertem Stahl besteht.
Idee:
In einer „leeren“ Batterie hat, währende sie entladen wurde,
ein
Strom geflossen. Das durch den Strom erzeugte Magnetfeld hat
das Gehäuse der Batterie magnetisiert (ferromagnetisch?). Die
Batterie
hat so ein permanetes Magnetfeld.
Dann müßte der Entladestrom schon sehr hoch gewesen sein. Bei normaler Entladung ist das Erdmagnetfeld stärker. Außerdem würde der Strom das Eisen in eine Richtung magnetisieren, die ein geschlossenes, nach außen nicht meßbares Feld erzeugt. Eisen läßt sich auch nicht permanent magnetisieren. Ohne äußeres Feld verliert sich die Magnetisierung nach kurzer Zeit. Bei harten Stählen dauert’s etwas länger.
Jörg
kaum zu sehen. ("Experiment wurde mit vielen Batterien
durchgeführt)
Fragen:
Wie kommt der Ausschlag zu Stande?
Es besteht kein geschlossener Stromkreis.
Warum verhält sich die "leere Batterie anders als die „volle“.
Hallo
Die Eisenmetalle in einer Batterie, das sind der Stahlblechmantel, eventuell Pole aus Stahlblech, stellen eine Fehlerursache dar, wenn einem magnetisierte Eisenteile nicht interessieren.
Eine geringe Magnetisierung wandert dann gerne in Längsrichtung, weil eine Batterie nicht kugelförmig ist, sondern eben stabförmig.
Dann gibts noch Veränderungen in der chemischen Zusammensetzung der Batterie, es gibt ein anderes Manganoxid, welches möglicherweise anders magnetisch ist(habe keine Daten), und möglicherweise ist Eisenoxid beteiligt.
MfG