Magnetisch Kalkbehandlung (die 100te)

Hallo,

ich bin ja nun garnicht esoterisch angehaucht. Deshalb suche ich auch nach einer nachvollziehbaren Erklärung für folgendes Phänomen :

Wasserhärte bei uns : 24 Grad deutscher Härte (Benennung aus dem Kopf, Zahl stimmt)
Füher gab das z.B. im Wasserkocher harte Kalkkrusten, die nur sehr schwer zu entfernen waren.

Im Herbst habe ich dann ein Sonderangebot installiert (bei 20,-DM ist nicht viel kaputt). Zwei starke Permanentmagneten in etwa 20 cm Abstand um das Hauptwasserrohr.

Und schlagt mich, aber seitdem besteht der Kalk im Wasserkocher nicht mehr aus harten Krusten, sondern ist eher ein „schmieriger“ Film, den man locker mit einem Lappen entfernen kann.

Laut Herstellererklärung werden die „nadelförmigen“ Kalkkristalle durch die zweifellos existierenden Magnetfelder der Permanentmagneten in „scheibenförmige“ umgewandelt, die genau das oben beschriebene Verhalten zeigen sollen.

Wie soll das funktionieren ??

für Anregungen dankt
eljot

Hallo Eljot !!

Ohne Deine Frage genau beantworten zu können, möchte ich hier ein paar kleine Anregungen geben.

Prinzipiell tritt CaCO3 (eben der Kalk) in drei verschiedenen kristallinen Modifikationen auf (Calcit , Aragonit, Vaterit) - dementsprechend könnte ich mir vorstellen, daß diese 3 Modifikationen eben auch etwas verschiedene Eigenschaften haben könnten. - Das ist mal die eine Sache,…

Die andere Sache ist: die Größe und die „Verkrallung“ einer Kristallstruktur !!

-) Ein Kristall kann so wachsen, daß sehr lange Nadeln entstehen, und ein sehr großer (stark inneinander verkrallter) Körper entsteht - oder nur sehr kurze Nadeln entstehen - diese können sich logischerweise nicht sooo stark verkrallen , und bieten dementsprechend nicht so große Festigkeit, sprich sind auch leichter zu entfernen,…

… soll wirklich nur als Anregung dienen

Liebe Grüße

Karl