hallo cmd.dea,
vielen Dank für die Erklärung. Das hat vieles deutlicher
Gemacht. Was genau diese „Kraft“ ist, kann ich mir zwar nur
schwer vorstellen, aber dafür bin ich wahrscheinlich einfach
zu sehr Laie.
naja, es hat einige philsoph. ‚abhandlungen‘ darüber, was in diesem zushg. ‚verstehen‘ eigtl. meint…um deine begriffe zu verwenden: ein laie ist noch so offen, dass sie/er sich wundern kann, und versucht eine erfahrung in eine neue begriffswelt einzubauen (‚steine‘ ziehen sich an -> magnetismus); der fachmann kennt die begriffe und geht damit um, rechnet etc., um wieviel tiefer dessen vorstellung vom ding an-sich ist als deine kann niemand herausfinden, aber es steht zu erwarten, dass der unterschied zwischen dir und dem besagten fachmann sehr viel geringer ist als euer beider unterschied zum ding an-sich…unser gehirn ist evolutionstechnisch zum fressen, f***, jagen etc. gemacht, aber nicht um die 2. quantisierung oder magnetismus ‚zu verstehen‘…btw.: man kann auch fragen: was soll man da verstehen, die dinge sind wie sie sind…
und nochmal zum thema magnetisumus:
das vorstellungs-postulat (auf dem man seine gedankenexperimente aufbauen kann) heisst: bewegte(!) ladung erzeugt ein magnet. feld. dessen grösse (stärke…) und - als vektorielle grösse - richtung wird durch die ladung, deren geschwindigkeit und richtung der bewegung der ladung ‚vorgegeben‘ (wikipedia sollte etwas über die sog. ‚maxwell-gleichungen‘ haben, guck da nach wenn dich die formeln dazu interessieren…). viele bewegte ladungen erzeugen viel feld? ja und nein, ja, man muss ihre magnet-feld-beiträge addieren, aber da es eine vektorgrösse ist: nein, bzw. kann es sein, dass netto kein feld herauskommt (fern von den bewegten ladungen) oder ‚aussen‘ messbar ist.
das ganze bis hier wäre fast eine themaverfehlung, weil du ja eigtl. wissen wolltest:
Was genau bewirkt beim Magnetismus eigentlich, dass sich der
vom Magneten angezogene Gegenstand in Bewegung setzt.
das was die magnet. kraft erzeugt ist ‚invers‘ zur wirkung der magnet. kraft, sprich, die magnet. kraft wirkt auf alle bewegten ladungen und zwar so, dass diese sich in der richtung bewegen, als wollten sie zum magnet feld, in dem sie sich befinden, ein gegenfeld (durch ihre bewegung) aufabuen, das genauso gross ist, gegen-gleiche richtung hat etc.
und um zu wissen, was für ladungen in einem magneten bewegt sind, damit dieser magnetisch ist solltest du nach permanentmagnet, bzw. ferromagnetismus (das ist der effekt) suchen;
der effekt beruht auf einer kombination aus qunatenmechanischen- und kristallstruktur-effekten…
sei dir bewusst, dass allein der feldbegriff, zb. auch der zusammenhang kraft und feld m.e. sehr komplex ist…
daher:
Und wie ist das bei der Gravitation? Wenn ich mich recht
entsinne, ist das etwas völlig anderes als Magnetismus
ist die gemeinsamkeit hier primär der feldbegriff. das erzeugende des gravitationsfeldes ist jegliches teilchen mit masse. (s.o., da waren es bewegte ladungen); analog wie oben ist aber auch das opfer dieser kraft das gleiche etwas, das sie erzeugt, jegliches teilchen mit masse…
hth, bin mir aber bewusst, dass eine antwort hier nur wieder neue fragen aufwirft, zumindest wenn man nachdenkt…viel spass dabei!
stefan