Magnetresonanztomographie (Kostenübernahme)

Hallo!
Ich war bis vor kurzem bei einem Orthopäden wegen meiner Wirbelsäule in Behandlung. Dabei stellte er Skoliose fest und belegte dies mit einer Röntgenaufnahme. Seiner Meinung nach sei der Skoliosewinkel nur sehr gering und steht deshalb in keiner Relation zu den von mir geschilderten Schmerzen. Zur Behandlung ist mir Krankengymnastik verschrieben worden. Anfangs merkte ich eine Besserung, allerdings treten auch Wochen danach immer noch starke Schmerzen auf.
Ein guter Freund von mir, der Medizin studiert, empfahl mir dringend eine Kernspintomographie, weil dadurch Schäden an der Wirbelsäule besser sichtbar werden.
Diese werde ich auch machen lassen, definitiv aber bei einem anderen Arzt. Meine zwei Fragen konkret:
Übernimmt die Krankenkasse (AOK) die Kosten für eine solche Behandlung bzw. wie hoch ist eventuell die Eigenbeteiligung?
Müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, ehe der Arzt einer Kernspintomographie zustimmt?

Besten Dank im Voraus :smile:

Gruß
Hans

Hallo Hans, die Kernspin ist keine Behandlung sondern eine Diagnosemassnahme, dh. die wird i.A. bezahlt, wenn durch die üblichen Massnahmen (Röntgenbild) keine Erklärung für die Beschwerden gefunden werden kann.
Selbst wenn du sie selbst bezahlst, dürfte sie bezahlbar sein. Privat ist es manchmal leichter einen Termin zu bekommen,da die Geräte sich nur über Kasenleistungen nicht gut finanzieren lassen (GKV bezahlt nicht nach GOÄ sondern nach einheitlichen Bewertungsmassstab u. das ist in dem Fall zT sehr viel weniger, so 90-150 Eu).
Also geh ruhig noch zu einem anderen Orthopäden und lass dir eine Zweitmeinung geben, evtl sieht der ja die Notwendigkeit einer Kernspinaufnahme.

Gruß Susanne

Hallo,

was die Übernahme der Kosten durch KV betrifft, stimme ich dir zu: wenn der Arzt die Diagnosemaßnahme begründet, wird sie meist übernommen.
Aber deine Preisvorstellungen sind etwas niedrig gegriffen. Kurze Recherche im Netz hat meine eigenen Ideen bestätigt: ein Knie etwa 500€, eine Schulter 700€, Wirbelsäule je nachdem von wo bis wo auch schon mehr.
„Bezahlbar“ ist also relativ.

Gruß
eklastic

Hallo,

was die Übernahme der Kosten durch KV betrifft, stimme ich dir
zu: wenn der Arzt die Diagnosemaßnahme begründet, wird sie
meist übernommen.
Aber deine Preisvorstellungen sind etwas niedrig gegriffen.
Kurze Recherche im Netz hat meine eigenen Ideen bestätigt: ein
Knie etwa 500€, eine Schulter 700€, Wirbelsäule je nachdem von
wo bis wo auch schon mehr.
„Bezahlbar“ ist also relativ.

Hallo, ich hatte die Werte aus dem Wikiartikel zur Magnetresonanztomographie, doch ein Blick in die GOÄ http://www.bmg.bund.de/cln_041/nn_603274/SharedDocs/…
besagt zumindest so etwa 250 Eu für die Wirbelsäule (S. 144 im Text= S. 150 im PDF), wieviel der Arzt für die Punkte bekommt, zeigt sich ja jedes Quartal neu, aber da hab ich mir sagen lassen dass das so zwischen 5-7 Cent liegt.
Auf der anderen Seite hab ich Angaben über die MRT einer Hand, die nur 60 - 80 Eu kosten sollte. Nicht als Zuzahlung, sondern weil MRT-Gerät in eigener Praxis da noch neu und nahezu unvorstellbar war, weshalb mein Daddy damals fragte, wie sich sowas rechnet.
War aber von der Größe nicht vergleichbar mit einem für den ganzen Rücken.

Gruß Susanne

Vielen Dank für eure Antworten :smile:
Hoffe mal, dass ich bald besser über eventuelle Schäden an meiner Wirbelsäule bescheid weiß…