Hallo,
ich suche Magnetventile für Wasseranschluß 1/2" und 3/4", die langsam schließen (keine Druckstöße), Betrieb über 230 V Netzspannung.
Solche Ventile sind extrem unzuverlässig bis in den Bereich von ca. 200 Euro. Haltbarkeit ca. 1,5 Jahre bei 2 Schaltungen pro Tag. Es wird reines Leitungswasser benutzt, nach Feinfilterung (Hausanschluß). Die Ventile gehen regelmäßig fest, offen oder geschlossen, das ist nicht vorhersehbar.
Welche Hersteller sind nun empfehlenswert? Welche Sicherheitsmöglichkeiten gibt es? Es darf nur eine bestimmte maximale Wassermenge bei Ausfall des Ventils durchgehen (kann man zählen, dann Notstopp). Was aber bei geschlossenem Ventil, welches nicht aufgeht?
Zur Erklärung. Die Frischwasserzufuhr wird zur Auffüllung von Zisternen verwendet, die normalerweise Regenwasser sammeln. Dieses Wasser pumpt eine Pumpe ab für die Benutzung des Brauchwassers in Toiletten (mehrere Mehrfamilienhäuser).
Oder wäre hier die sicherste Lösung doch ein Motorstellventil?
Gruß
André
Zur Erklärung. Die Frischwasserzufuhr wird zur Auffüllung von
Zisternen verwendet, die normalerweise Regenwasser sammeln.
Dieses Wasser pumpt eine Pumpe ab für die Benutzung des
Brauchwassers in Toiletten (mehrere Mehrfamilienhäuser).
Hi.
Warum verwendet ihr nicht einfach ein Schwimmerventil? Billig und funktioniert immer. In Minimumplatzierung eingebaut, absolut zuverlässig. Da kein Trinkwasser entnommen wird, ist kein Rohrunterbrecher nötig.
Gruß Vanic.
Hallo André,
ich suche Magnetventile für Wasseranschluß 1/2" und 3/4", die
langsam schließen (keine Druckstöße), Betrieb über 230 V
Netzspannung.
Wo liegt das Problem bei den Druckstössen eigentlich ?
Es gibt eine Art von Expansionsgefässen, mit welchen man die Stösse abfedern kann.
MfG Peter(TOO)
Hi,
Wo liegt das Problem bei den Druckstössen eigentlich ?
Es gibt eine Art von Expansionsgefässen, mit welchen man die
Stösse abfedern kann.
Vorschrift vom Wasserwerk. Da knallts auch in deren Leitungen, das wollen die nicht. Außerdem hätten die Mieter sicher was gegen den „Rumms“ in der Leitung. Expansionsgefäß ist eine gute Idee, könnte ich mal verfolgen.
Ich habe das Magnetventil auseinandergenommen. Kalk am Konus (braun?) und in den Führungen leichter Rost. Deutet also auf nicht allzugute Abdichtung hin. Also Schrott, das Teil kostete 184 Euro netto (Fa. Burkert), so 16 Monate in Betrieb.
Gruß
André
Hallo André,
Vorschrift vom Wasserwerk. Da knallts auch in deren Leitungen,
das wollen die nicht. Außerdem hätten die Mieter sicher was
gegen den „Rumms“ in der Leitung. Expansionsgefäß ist eine
gute Idee, könnte ich mal verfolgen.
Solltest du auf jeden Fall machen !!
Ein Schieber oder Kugelhahn mit Motorantrieb würden diesbezüglich weniger Probleme machen (allerdings pfeiffen die gerne kurz vor dem schliessen), aller dings bleiben die bei einem Stromausfall offen … Ausser man würde den Kugelhahn mit einer Feder schliessen und den Motorantrieb mit einem Elektromagneten ankoppeln, war gerade so ein Gedanke beim Kaffeekochen.
Desweiteren könntest du auch zwei Ventile paralell schalten und bei einem eine Drossel einbauen. Das mit der Drossel kannst du dann elektrisch verzögert schliessen, das Expansionsgefäss solltest du aber trotzdem noch installieren.
Ich habe das Magnetventil auseinandergenommen. Kalk am Konus
(braun?) und in den Führungen leichter Rost. Deutet also auf
nicht allzugute Abdichtung hin. Also Schrott, das Teil kostete
184 Euro netto (Fa. Burkert), so 16 Monate in Betrieb.
Nein, das ist so normal, die Magnetkammer wird extra geflutet. Das ist bei den meisten vorgesteuerten Magnetventilen so, damit der Magnet nicht gegen den ganzen Wasserdruck arbeiten muss.
Nur wenn beim Typ „medientrennend“ steht ist der ANker im trokenen.
Leider finde ich kein besseres Bild:
http://www.fas.ch/info_tech_actions.asp?sectionID=t&…
Bei dir wird das Vorsteuerventil aus einem kleinen Loch in der Mitte der Membrane bestehen, welches vom Anker verschlossen wird.
Der Kalk und Rost wird wohl aus deiner Zuleitung stammen.
MfG Peter(TOO)