Angenommen, man kommt Mahnungen und schlußendlich einen Mahnbescheid an eine Adresse zugestellt, wo man seit ein paar Monaten nicht mehr wohnt, gelten diese Mahnungen und dieser Mahnbescheid dann als zugestellt, wenn der Postbote sie (anscheinend) in den alten Briefkasten eingeworfen hat?
Wieso wird der MB eigentlich an der alten Adresse zugestellt?
Wenn der Briefkasten noch beschriftet ist, ist das Sache der Schuldners. Ein MB wird auch immer als persönliche Zustellung zugestellt, d.h. der Postbote übergibt das Schreiben dem Schuldner selbst bzw. einer beim Schuldner wohnenden volljährigen Personen oder der Postbote nimmt die Ersatzzustellung durch Einwurf in den Brifkasten vor. Der Postbote muss denn noch einen gelben Zettel ausfüllen, der an den Absender zurückgeschickt wird. Wenn der Zettel im Falle eines MB dem Gericht zurückgesandt wird, geht das Gericht davon aus, dass der MB den Empfänger erreicht hat.
Würd ich übrigens genauso sehen.
Des Weiteren ist der Briefumschlag gelb und auf dem steht auch, wann zugestellt wurde.
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