Mahnschreiben für nicht verschickte Rechnung

Hallo,

jemand bekommt vom Arzt ein medizinisches Gerät verschrieben, welches von einer Firma die solche Geräte verkauft zwei Tage später durch die DHL an die Adresse des Patienten ausgeliefert wird. Im Paket befindet sich eine Empfangsbestätigung, welche durch den Patienten zurückgeschickt werden muss, damit die Übernahme der Kosten bei der Krankenkasse durch die Firma beantragt werden kann. Der Patient übersieht diese jedoch. Der Patient erhält auch keine Rechnung für den Eigenanteil, stattdessen bekommt er ca. 6 Wochen nach dem er das Gerät bekommen hat eine Zahlungsaufforderung mit Mahngebühren. In dieser steht, dass eine Rechnung bereits verschickt wurde man jedoch nicht darauf reagiert hat. Der Patient überweist nun den Eigenanteil und die Mahngebühren an die angegebene Firma und schreibt diese zugleich an, dass er keine Rechnung bekommen hat. Kurz darauf erhält er einen Anruf einer Mitarbeiterin der Firma, die meint man würde dem Patienten glauben, dass man keine Rechnung bekommen hat und er müsse die Mahngebühren damit auch nicht bezahlen, sie würde eine neue Rechnung verschicken. Die Überweisung wird daraufhin bei der Bank wieder zurückgezogen und er erhält nun die Rechnung ohne Mahngebühren mit einem alten Datum. Einen Tag später jedoch trifft eine neue Mahnung mit nochmals zusätzlichen Mahngebühren ein, es wird sogar geschrieben, dass man auf kein Schreiben reagiert hat.
Nun frage ich mich natürlich was da denn abgezogen wird. Natürlich möchte der Patient auch die neuen Mahngebühren nicht zahlen.
Wie reagiert man in solch einer Lage denn richtig? Ich kann mir gut vorstellen, die Firma beauftragt nach Ablauf der erneuten Frist ein Inkassoverfahren, wie in der 2. Mahnung angekündigt und behauptet dann die Rechnung beim ersten mal bereits verschickt zu haben.

Wie sieht die Lage aus? Wie verhält man sich am besten?

Das ist doch ganz einfach: Man ruft wieder an und klärt das. Mehr gibt’s dazu meiner Meinung nach nicht zu sagen.