Liebe/-r Experte/-in,
im letzten Monat (Juli 2009) fand ich eine Abbuchung von ca. 30 Euro durch den Internet- und Telefonie-Dienstleister freenet.de, mit dem ich - zumindest wissentlich - keinen wie auch immer gearteten Vertrag abgeschlossen habe.
Nach Storno der Abbuchung erhielt ich eine Mahnung. Brieflich habe ich dann um Vorlage einer Kopie des dem Vorgang zugrunde liegenden Vertrages gebeten und darauf hingewiesen, dass ich glaube, dass es sich um einen Irrtum handeln muss. Ich wisse nicht, wofür ich den Betrag zu zahlen hätte.
Dann erfolgte eine stereotype „letzte Mahnung“, ohne dass auf meine Anfrage geantwortet worden wäre. Darum habe ich erneut meine Anfrage an die Firma gerichtet, diesmal mit Kopie des Vorgangs und per Einschreiben mit Rückantwort - an eine Postfachadresse.
Ich weiß jetzt leider nicht, wie ich mich weiterhin verhalten soll.
Ich bin mir ziemlich (aber nicht hundert Prozent) sicher, dass der Betrag UNGERECHTFERTIGT vom Konto abgebucht wurde. Was ist nun aber, wenn die Firma als nächstes den Rechtsweg beschreitet, mir gar den Gerichtsvollzieher ins Haus schickt? MUSS sie nicht erst mal belegen, WOFÜR ich bezahlen soll? Das kann ich nämlich nirgendwo ersehen.
Soll ich das Ganze erst mal einfach so auflaufen lassen oder soll ich mich jetzt gleich an einen Rechtsanwalt wenden?
Würde mich sehr über eine Auskunft von Ihnen freuen!
Haben Sie im Voraus vielen Dank für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen,
Rolf Berty