Hallo,
ich schließe mich grundsätzlich den bisherigen Aussagen an, dass das nicht wirklich machbar ist, dennoch wird es in der Praxis oft verlangt.
Problem: Du versuchst Äpfel mit Birnen (hier verschiedene Medien) zu vergleichen, also kannst Du niemals auf den gleichen Nenner kommen,
trotzdem können die „Gemeinsamkeiten“ miteinander verglichen werden, um einige „Vage“ Schlüsse ziehen zu können. Kleiner Grundsatz: Bei Direkt-Marketing steht wohl der „Absatz“ im Vordergrund und die „Bekanntheitssteigerung“ (Gerne etwas unkorrekt mit „Image“ betitelt) im Hintergrund. Bei der Mediaschaltung, wie Anzeigenschaltung-Print, verhält es sich in der Masse eher umgekehrt.
Wenn Du also versuchst die Zahlen trotzdem miteinander zu vergleichen, rate ich Dir wie folgt vorzugehen:
Mailing Anzahl ins Verhältnis setzen mit „verbreitete Auflage x Leser pro Heft“, wichtig ist das das Medium eine möglichst relevante Zielgruppe anspricht, so wie es ja beim Mailing vorzugsweise der Fall sein sollte. Dieses Ergebnis ist dann in etwa ein Indize für die „Bekanntheitssteigerung“, wenn Du nun den ROI durch Verkäufe schätzen willst musst Du die Zahlen mit den geschätzten Response-Quoten des jeweiligen Mediums noch abgleichen. Am besten sind hier natürlich eigene Messwerte, wenn nicht vorhanden, dann kann man natürlich auch erstmal Standardwerte heranziehen. Also Beispielsweise:
Mailingauflage = 5.000, Wert für Anzeigenreichweite = 50.000.
MailingResponsequote 2,5%, Anzeigenresponsequote 0,20%.
Wert für Mailing = 125 und Wert für Anzeige = 100. Ein höherer Wert lässt somit auf ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis, hinsichtlich Deiner Ziele schliessen.
Sollte allerdings das Produkt Orts- oder Regionsgebunden vertrieben werden, dann musst Du entsprechend die Zahlen der Anzeigenauflage in Deiner Region ermitteln… und so weiter…
Ich denke Du solltest Dir zuerst Gedanken machen, welche Ziele Du mit dieser Analyse verfolgst und dann die einzelnen Faktoren herausfiltern, wenn das geschehen ist, kannst Du auch die Daten miteinander abgleichen, wichtig ist nur, dass auch nur Faktoren berücksichtigt werden die bei beiden Medien ermittelbar sind.
beste Grüße
Fabian Konken
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