Mailing vs. Anzeige

Hallo

Mit welchem Bewertungsschüssel kann ich ein Mailing
ins Verhältnis zu einer Anzeige setzen?

Wenn man zugrunde legt, das ein Mailing mit einer Auflage von 5000 Stk. 5000 sichere Kontakte sind, wie sieht es mit einer Anzeige in einer Zeitung aus, die eine Auflage von 60.000 Stk. hat?

Wie viele „sicher“ Kontakte bringt mir die Zeitung?

Vielen Dank
Marc

Hallo,

Mit welchem Bewertungsschüssel kann ich ein Mailing
ins Verhältnis zu einer Anzeige setzen?

Ich glaube, gar nicht. Zumindest nicht so allgemein.

Wenn man zugrunde legt, das ein Mailing mit einer Auflage von
5000 Stk. 5000 sichere Kontakte sind,

Warum sollten das 5.000 sichere Kontakte sein?

wie sieht es mit einer :Anzeige in einer Zeitung aus, die eine
Auflage von 60.000 Stk. hat?

Hängt wohl ab von der Zeitung, dem Produkt, der Gestaltung der Anzeige, den Lesern, dem Verbreitungsgebiet, wie viele Leser sich eine Zeitung teilen, der Platzierung der Anzeige, dem Wochentag …

salut

gernot

Mir ist bewust, das der Erfolg einer Anzeige/Mailing von vielen
faktoren beeinflusst wird.

Anders gefragt, gibt es responsequoten für Zeitungswerbung,
so wie es sie für das Mailing gibt?

Generell würde ich sagen, dass Mailings stärker zu bewerten sind als Anzeigen. Speziell Anzeigen in Tageszeitungen sind meiner Meinung schwer zu bewerten.

Mit Mailings schreibt man eben „warme“ Adressen an, die schon mal was mit dem Unternehmen zu tun hatten. Anzeigen bedienen eher „kalte“ Adressen und dienen eher der Adressgenerierung.

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Hallo Marc!
Die Response-Quote bei einem Direct-Mailing ohne Follow-up liegt normalerweise unter 5%…
Natürlich lassen sich auch für Zeitungsanzeigen Response-Quoten ermitteln. Dies ist jedoch

  1. schwieriger, da eine direkte Kausalität zur Anzeige nicht immer so leicht feststellbar ist und
  2. abhängig von sehr sehr vielen Faktoren (wie hier auch schon angeklungen ist).
    Es gibt also nicht EINE pauschale Responserate für Zeitungsinserate, sondern reichlich viele verschiedene… Studien gibts dazu aber sicherlich. Vielleicht mal beim DMV oder DDV anfragen!
    Gruß,
    Iceman

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Anders gefragt, gibt es responsequoten für Zeitungswerbung,
so wie es sie für das Mailing gibt?

Ich kenne keine, die allgmein anwendbar wäre.
Welches Problem möchtest du denn lösen?

gernot

Hallo,

ich schließe mich grundsätzlich den bisherigen Aussagen an, dass das nicht wirklich machbar ist, dennoch wird es in der Praxis oft verlangt.

Problem: Du versuchst Äpfel mit Birnen (hier verschiedene Medien) zu vergleichen, also kannst Du niemals auf den gleichen Nenner kommen,
trotzdem können die „Gemeinsamkeiten“ miteinander verglichen werden, um einige „Vage“ Schlüsse ziehen zu können. Kleiner Grundsatz: Bei Direkt-Marketing steht wohl der „Absatz“ im Vordergrund und die „Bekanntheitssteigerung“ (Gerne etwas unkorrekt mit „Image“ betitelt) im Hintergrund. Bei der Mediaschaltung, wie Anzeigenschaltung-Print, verhält es sich in der Masse eher umgekehrt.

Wenn Du also versuchst die Zahlen trotzdem miteinander zu vergleichen, rate ich Dir wie folgt vorzugehen:
Mailing Anzahl ins Verhältnis setzen mit „verbreitete Auflage x Leser pro Heft“, wichtig ist das das Medium eine möglichst relevante Zielgruppe anspricht, so wie es ja beim Mailing vorzugsweise der Fall sein sollte. Dieses Ergebnis ist dann in etwa ein Indize für die „Bekanntheitssteigerung“, wenn Du nun den ROI durch Verkäufe schätzen willst musst Du die Zahlen mit den geschätzten Response-Quoten des jeweiligen Mediums noch abgleichen. Am besten sind hier natürlich eigene Messwerte, wenn nicht vorhanden, dann kann man natürlich auch erstmal Standardwerte heranziehen. Also Beispielsweise:
Mailingauflage = 5.000, Wert für Anzeigenreichweite = 50.000.
MailingResponsequote 2,5%, Anzeigenresponsequote 0,20%.
Wert für Mailing = 125 und Wert für Anzeige = 100. Ein höherer Wert lässt somit auf ein besseres Preis-/Leistungsverhältnis, hinsichtlich Deiner Ziele schliessen.

Sollte allerdings das Produkt Orts- oder Regionsgebunden vertrieben werden, dann musst Du entsprechend die Zahlen der Anzeigenauflage in Deiner Region ermitteln… und so weiter…

Ich denke Du solltest Dir zuerst Gedanken machen, welche Ziele Du mit dieser Analyse verfolgst und dann die einzelnen Faktoren herausfiltern, wenn das geschehen ist, kannst Du auch die Daten miteinander abgleichen, wichtig ist nur, dass auch nur Faktoren berücksichtigt werden die bei beiden Medien ermittelbar sind.

beste Grüße
Fabian Konken
http://www.7services.de

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