Liebe/-r Experte/-in,
wir wollen uns ein haus kaufen und stehen mit einem Makler in verbindung. Der Hauskauf steht auch kurz bevor nun sind wir uns mit dem Makler zwecks courtage noch nicht ganz einig. In dem expose das er uns gegeben hat steht auf der ersten Seite als Kaufpreis 49.000 € und 3,57% als Käuferprovision. Im Innenteil steht die Käuferprovision beträgt 3.570,- €.
Auf der Internetseite des Maklers steht das gleiche wie oben, in dem kleingedruckten steht aber: Der Käufer zahlt im Erfolgsfall an … eine anteilige Provision in Höhe von 3,57% einschl. Mehrwertssteuer (mindestens jedoch 1.785,-€) Der Makler haftet nicht für Irrtümer oder schriftfehler.
Meine Frage jetzt: Wonach muss ich mich richten?
Ps: Es besteht ein Verkehrsgutachten über 88.000,-€ das uns später erst gezeigt wurde und von dem im Expose keine Rede ist.
Vielen Dank im vorraus
Einigermaßen undankbar auf solche Fragen zu antworten, wenn man die Unterlagen nicht vor sich liegen hat. Aber so wie geschildert beträgt die Prov. m.E. 3,57%, mind. jedoch EUR 1.785,00 (diese Einschränkung wird gere gemacht, wenn Gefahr besteht, dass kleine Kaufpreise noch weiter heruntergehandelt werden - 1.785 entspr. ja 3,57% auf 49.000).
Wertgutachten spielen bei der Prov-Berechnung keine Rolle. Was zählt ist, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde, der Gegenstandswert im Kaufvertrag (= Summe aller im Kaufvertrag vereinbarten Preise - ohne die ggf. mit in den Vertrag aufgenommene Prov. des Maklers natürlich 
Aber was heißt noch nicht ganz einig? Hat er gesagt, wie viel er denn nun tats. will?
Ggf. einfach mal die Web-Adresse des Angebotes und/oder das Expose als pdf senden immoverlag [at]immoverlag.com
Tipp: Alles schön archivieren, auch web-Angebot(e) als screeshot o.ä.