man stelle sich folgende Situation: Jemand bekundet bei einem Makler Interesse an einer Immobilie. Es kommt zur Besichtigung, allerdings erweist sich der Preis (nach Bekanntwerden von Details) als völlig unrealistisch.
Im Gespräch mit dem jetzigen Eigentümer stellt sich heraus, dass der makler vom Käufer 3,5% Provision und vom Verkäufer zudem 5% Provision verlangt, womit sich zu einem guten Teil der überzogene Preis erklären könnte.
Für den Verkäufer war bisher nicht bewusst/bekannt, dass Käufer auch noch Provision zu zahlen hätten und umgekehrt wusste (natürlich) auch der Käufer nichts davon, dass im Preis 5% Makler-Provision „versteckt“ sind.
Auf mich wirkt das unseriös und ich gehe davon aus, dass das Objekt zu dem Preis unverkäuflich ist (ein anderer Makler hatte es für nahezu 10 TEURO günstiger bereits ein halbes Jahr angeboten).
Gäbe es eine Möglichkeit, diesen „Makler“ wieder loszuwerden?
Gäbe es eine Möglichkeit, diesen „Makler“ wieder loszuwerden?
für den Verkäufer schon, für Dich nicht.
Wenn Du das Haus später privat vom Verkäufer kaufen würdest, käme der Makler (mit Recht) auf Dich zu und will sein Geld, weil er Dir das Objekt angezeigt hat. Und für nichts anderes kriegt der Makler sein Geld.
Gäbe es eine Möglichkeit, diesen „Makler“ wieder loszuwerden?
für den Verkäufer schon, für Dich nicht.
Dirk sieht es anders, allerdings wäre die Provisionszahlung seitens des Käufers nie Thema. In der Patsche steckt der Verkäufer: Beim ersten Makler ist er das Objekt für etliches weniger bereits nicht los geworden und nun hat ihn dieser Makler-Verbrecher „an den Eiern“.
Abzüglich der Verkäufer-Provision, von der er offenbar nicht wusste, ist er trotz des überhöhten Preises jetzt schon am unteren Level seines Verhandlungsspielraumes. Man muss wohl davon ausgehen, dass dieser „Makler“ irgendwann mit tränenerstickter Stimme unterbreiten wird, das Objekt sei zum bisherigen Preis nicht zu veräußern und deshalb empfiehlt er dann Preissenkung . . . (Seine Provision tangiert das schließlich nur am Rande!)
Der Verkäufer ist in dieser Zwickmühle ein armes Schwein, oder?
Fuer den Kaeufer ist es doch letztlich egal. Er kann dem Verkaeufer ein Angebot machen, was er bereit ist, insgesamt zu zahlen (incl. evtl. Maklergebuehr). Was der Verkaeufer dann an „Verlust“ macht, braucht den Kaeufer ja nicht zu interessieren.
Fuer den Kaeufer ist es doch letztlich egal. Er kann dem
Verkaeufer ein Angebot machen, was er bereit ist, insgesamt zu
zahlen (incl. evtl. Maklergebuehr). Was der Verkaeufer dann an
„Verlust“ macht, braucht den Kaeufer ja nicht zu
interessieren.
natürlich hast Du Recht - allerdings mit der Folge, dass es nicht zum (Ver-) Kauf kommen wird . . .