Makler Coutage trotz Mangelleistung voll zahlen?

Guten Abend,

ich hoffe ihr könnt mir bei meinem Problem weiterhelfen.

Ich beabsichtige ein EFH zu kaufen, die ursprünglichen Informationen habe ich durch einen Makler erhalten. Das heißt mir wurde lediglich ein Exposé per E-Mail gesendet und es kam nur ein Telefonat zustande, was mehr als eine Beschwerde meinerseits zu betrachten ist. Ich hatte mit dem Makler bereits zu Beginn der Kontaktaufnahme Probleme. Ich musste trotz mehrmaliger Nachfrage per E-Mail über 2 Wochen auf ein Exposé warten. Telefonisch wurde ich immer vertröstest, dass ich zurückgerufen werde. Es kam (meines Erachtens mangels unseriöser Leistung)nie zu einem Besichtigungstermin. Der Makler hat 2 Termine abgesagt, einmal sogar 1 Stunde vor Besichtigungstermin. Aus dem Frust heraus habe ich nun mit der Verkäuferin selbst Kontakt aufgenommen. Der Maklervertrag mit der Verkäuferin läuft bald aus und sie hat mir angeboten, den Kauf danach privat abzuwickeln. Müsste ich die Makler Courtage trotz nachweislicher Mängel zahlen?
Ich habe alle schriftlichen Beschwerden sowie den Mailverkehr elektronisch gesichert. Grundsätzlich bin ich bereit eine Maklercourtage zu zahlen, jedoch nicht im vollen Umfang, da der Makler aus meiner Sicht nicht seinen Pflichten nachgekommen ist.

Moin,

Müsste ich die Makler Courtage
trotz nachweislicher Mängel zahlen?

welche Mängel?
Der Makler hat Dir die Adresse und Daten zum Objekt gegeben, demit hat er seine Arbeit getan und müsste im Fall eines Kaufs von Dir bezahlt werden. Da die Übergabe der Daten während seiner Vertragzeit geschah, würde er auch bezahlt werden müssen, wenn der Verkauf nach Ablauf des Vertrags statfindet.

Gandalf

der Makler aus meiner Sicht nicht seinen Pflichten nachgekommen ist.

Es stellt sich hier die Frage, welche die Pflichten des Makler Deiner Meinung sind und welche tatsächlich. Du müßtest Dich auf einen REchtsstreit einstellen, wenn Du die Courtage eigenmächtig kürzt.

Müsste ich die Makler Courtage
trotz nachweislicher Mängel zahlen?

Die juristisch leider richtige Antwort hast Du ja schon bekommen. Eine Adresse wurde vom Halsabschneider herausgerückt, und dafür hast Du nun viele tausend Euro zu berappen. Nachdem Du das vorher unterschrieben hast, kommst Du aus der Nummer auch nicht mehr raus.

Es gibt nun zwei Möglichkeiten, wie Du den Adresshändler einigermaßen schmerzfrei für seine Nichtleistung entlohnst:

Zum einen kannst Du selbst Makler werden. Ein paar neue Visitenkarten aus dem Automaten im Hauptbahnhof gezogen, schon bist Du auch Fachmann. Danach verteilst Du ein paar Dutzend selbst gedruckte bunte Flyer in den Privatbriefkästen Deiner Stadt, auf denen Du potentiellen Verkäufern Deine Dienst-„Leistung“ beim Verkauf ihrer Edelhütten anpreist.

Es gibt keine leichtere Möglichkeit, viel Geld zu verdienen. Geld, dass man noch nicht mal dem Kunden aus der Tasche zieht, der den Makler beauftragt und zumindest einen begrenzten Nutzen von der angebotenen Leistung hat, sondern dem, der lediglich in Kontakt mit dem Verkäufer treten will und die ach so grandiosen Maklerleistungen überhaupt nicht will und braucht.

Aus dem Frust heraus habe ich nun mit der
Verkäuferin selbst Kontakt aufgenommen. Der Maklervertrag mit
der Verkäuferin läuft bald aus und sie hat mir angeboten, den
Kauf danach privat abzuwickeln.

Wie schön, denn da zeichnet sich die zweite Möglichkeit ab, wie Du die Gage für den Immobilienkünstler einsparen kannst. Offensichtlich hat sich der „Profi“ ja nicht nur bei Dir keine Arbeit gemacht, sondern der Verkäuferin ja auch sonst keinen Kaufwilligen beigeschafft. Also erkäre ihr, dass NICHT DU für die Kosten verantwortlich bist, die SIE ganz allein mutwillig mit dem Maklerauftrag verursacht hat. Dann soll SIE also auch dafür geradestehen, oder?

Abgewickelt wird das Ganze, indem Du den Geier entlohnst und Dir das Geld über einen um die entsprechende Summe reduzierten Kaufpreis wieder zurückholst.

Dass dieses Szenario die Ideallösng für Dich darstellt, ist Dir hoffentlich klar. Natürlich kann man den Betrag der sinnlos verbrannten Kohle - in welchem Verhältnis auch immer - ja auch zwischen Verkäufer/Käufer teilen.

Viel Erfolg dabei. Und lern was draus, wenn Du selber mal verkaufen willst. Man braucht die Vertreter dieser Zunft nicht. Und wer das als Verkäufer anders sieht, sollte für seine eigene Bequemlichkeit auch selbst bezahlen.

so isses.

ich würde wenigstens versuchen den makler zu drücken mit dem hinweis, dass er jetzt weniger bekommt oder erst viel später etwas mehr.

oft sind die typen klamm und können keinen langen rechtsstreit abwarten.

kostet aber nerven und evtl. später noch kohle für anwalt.

gruß inder

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nicht korrekt
Hallo,

in Deiner Antwort ist nicht alles haltbar. Es fehlt z.B. die Differenzierung zwischen seriösen Dienstleistern und den wenigen schwarzen Schafen (die es in vielen Branchen gibt).
Geld geschenkt bekommt keiner, so leicht, wie Du es schilderst, kann auch der Makler sein Geld nicht verdienen. Die Maklerunternehmen, die über Jahre am hartumkämpften Markt bestehen, können dies nur mit seröser und kompetenter Arbeit erreichen.

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Moin,

Es gibt keine leichtere Möglichkeit, viel Geld zu verdienen.

dann frage ich mich, wie Dumm Du bist, daß Du das nicht selber machst.
Klingt genauso wie meine damalige Vermieterin, die immer klagte, wie wenig Geld sie für ihre viiiiiiiele Arbeit als Vermieterin kriegt.
Als ich ihr vorschlug, daß ich aus purer Menschenfreundlichkeit ihr gegenüber gerne die Häuser geschenkt näme, war sie beleidigt.

So was.

Gandalf
kein Makler und mit keinem vervettert oder verwandt

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Kannst du es mal bitte lassen?!
Daß du Makler nicht leiden kannst, haben wir alle mittlerweile mitbekommen - durch dauerndes Wiederholen wird es nicht besser.
Mal ganz davon abgesehen, daß deine persönliche Meinung hier niemanden interessiert!
(Außer vielleicht Makler, denn deine Beschimpfungen bekommen langsam strafrechtlich interessanten Charakter.)

Also, behalte deine Haßtiraden für dich und - noch schlimmer - mixe nicht noch völligen Bullshit mit hinein:

Zum einen kannst Du selbst Makler werden. Ein paar neue
Visitenkarten aus dem Automaten im Hauptbahnhof gezogen, schon
bist Du auch Fachmann. Danach verteilst Du ein paar Dutzend
selbst gedruckte bunte Flyer in den Privatbriefkästen Deiner
Stadt, auf denen Du potentiellen Verkäufern Deine
Dienst-„Leistung“ beim Verkauf ihrer Edelhütten anpreist.

Unsinn!

Immobilienmakler ist ein erlaubnispflichtiger Beruf nach § 34c der Gewerbeordnung. Nix mit „Gewerbe gründen und los“.

Es gibt keine leichtere Möglichkeit, viel Geld zu verdienen.

Wow, wenn es SO einfach ist, warum besteht dann nicht halb Deutschland aus Maklern?

Oder in anderen Worten: Unsinn!

Offensichtlich hat sich der „Profi“ ja nicht nur bei Dir keine
Arbeit gemacht, sondern der Verkäuferin ja auch sonst keinen
Kaufwilligen beigeschafft. Also erkäre ihr, dass NICHT DU für
die Kosten verantwortlich bist, die SIE ganz allein mutwillig
mit dem Maklerauftrag verursacht hat. Dann soll SIE also auch
dafür geradestehen, oder?

Abgewickelt wird das Ganze, indem Du den Geier entlohnst und
Dir das Geld über einen um die entsprechende Summe reduzierten
Kaufpreis wieder zurückholst.

Wie schön, das wird wieder viele Anwälte reich machen und Gerichte unnütz beschäftigen. Oder in anderen Worten: Unsinn!

Und wer das als Verkäufer anders sieht, sollte für
seine eigene Bequemlichkeit auch selbst bezahlen.

Oder das Haus nicht kaufen, wenn er nicht akzeptiert, daß ich als Verkäufer einen Makler dafür beauftragt habe. Und das nicht unbedingt aus Bequemlichkeit, sondern wegen seiner Marktkenntnisse und vor allem seiner Reichweite etc. Also wieder: Unsinn.

*kopfschüttelnd*
Christian

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in Deiner Antwort ist nicht alles haltbar. Es fehlt z.B. die
Differenzierung zwischen seriösen Dienstleistern und den
wenigen schwarzen Schafen (die es in vielen Branchen gibt).

Ein SERIÖSER Makler, so es ihn denn gäbe, würde seine Rechnung an seinen Auftraggeber schicken. Bei Immobiliengeschäften ist das regelmäßig und INITIAL der Anbieter eines Objektes, also der Verkäufer (Vermieter).

Und diese Geschäftspraxis - nämlich die Rechnungsstellung an den Auftraggeber - ist, man höre und staune, nicht nur in vielen, sondern in den ALLERMEISTEN Branchen üblich! Tatsächlich fallen mir außer den Makelei-Vertretern gar keine anderen Branchen ein, die das Geld bei Dritten abkassieren. Aber es wird sich hier sicher noch einer zu Wort melden, der weitere Exoten mit vergleichbarer Abzockmentalität ins Feld führt. Als Beweis dafür, dass nicht gewollte Zwangs-„Dienstleistungen“ ganz normal sind.

Die Maklerunternehmen, die über Jahre am hartumkämpften Markt
bestehen, können dies nur mit seröser und kompetenter Arbeit
erreichen.

Sehe ich ganz anders. Sie bestehen nur deshalb, weil sie aufgrund der gesetzlich geduldeten Absprache zwischen Verkäufer und Makler, die Provision auf den Käufer abzuschieben, eine Lizenz zum Geldeintreiben haben.

Eine echte Wahl, einen Makler einzuschalten oder nicht, hat ja ausschließlich der Verkäufer. Den damit verbundenen kosten- und fast risikolosen Nutzen natürlich auch.

Ein Käufer hat diese Wahl auf einem Markt, der außer in Pusemuckel hinter den sieben Bergen zu 95% von Maklerunternehmen beherrscht wird, natürlich nicht. Er ist de facto gezwungen, den Erpresserschein des Maklers zu unterschreiben, denn seine Wahl besteht auschließlich darin, eventuell ein Objekt zu bekommen… oder eben gar keins. Man kann den Wegelagerern eben nicht aus dem Weg gehen, wenn sie auf JEDEM Weg lauern.

Abhilfe: Ein Makler muss gesetzlich verpflichtet werden, sich die Entlohnng für sein „kompetentes und seriöses“ Tun beim Auftraggeber, also dem Verkäufer, zu holen und nirgendwo anders!

Bin sehr gespannt, wie viele Makler dann noch übrigbleiben. Und wie viele wieder arbeiten gehen müssen.

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Moin,

Bin sehr gespannt, wie viele Makler dann noch übrigbleiben.
Und wie viele wieder arbeiten gehen müssen.

mich würde es wirklich (keine Ironie!) interessieren, durch welches traumatisches Erlebnis Du zu dieser Abneigung gekommen bist.

Gandalf

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mich würde es wirklich (keine Ironie!) interessieren, durch
welches traumatisches Erlebnis Du zu dieser Abneigung gekommen
bist.

Beantworte ich gern, Du zwingst mich dabei allerdings zu Wiederholungen. Natürlich ist bzw. war das kein einzelnes Erlebnis, sondern es waren eine ganze Reihe. Eigene Erfahrungen, dazu die Berichte von anderen im persönlichen Umfeld.

Als ehemaligem Mieter haben mich tausende Mark und Euro geärgert, die ich für Maklerprovisionen verpulvern musste. Egal in welcher Stadt, Du kommst um die Kerle nicht herum, wenn Du eine Wohnung suchst. Hunderte wirfst Du mit jedem neuen Mietvertrag aus dem Fenster, nur dafür, dass Du eine Adresse bekommst, die Dir jeder Vermieter genau so gut selbst übermitteln könnte.

Wozu brauch ich als Mieter - und gleiches gilt für Käufer - einen Makler? Die relevanten Fragen zum Objekt kann nur der Vermieter/Verkäufer selbst beantworten. Wenn nicht dem Mieter direkt, dann dem Makler als teurem Zwischenhändler, der es bestenfalls weiterechot. Auf nicht eine einzige Aussage darf man sich dann allerdings verlassen, denn die Herren Makler können ja das Blaue vom Himmel erzählen („Angaben des Verkäufers“).

Als Käufer habe ich die „Kompetenz“ der damaligen Maklerin in der gleichen Weise erlebt. Keinerlei durch Sachkenntnis getrübte Antworten auf meine Fragen zum Objekt, dafür Schönrednerei selbst bei der düstersten Souterrainbehausung (die ich, nebenbei, natürlich auch nicht angefragt hatte. Aber man kanns ja mal versuchen, sie aufzuschwatzen). Endlich, nach dem Treffer, keine Unterlagen, keine Verbrauchsabrechnungen, keine Haus- und Wohnngspläne, keine Eigentümerprotokolle, keine Teilungserklärung, kein gar nichts. Musste ich mir alles selbst vom Eigentümer besorgen. Ja, der hatte das schon. Es war eben nur Arbeit, ihn zum Suchen und Aushändigen von Kopien der Unterlagen zu motieren. Das war der Maklertante wohl zu anstrengend.

Und bevor Du mir jetzt damit kommst: Ich weiß, gehört alles nicht zu ihren Aufgaben. 20000 Euro Provision abzukassieren für 2 x unpünktlich zum Besichtigungstermin angestöckelt kommen und 1 x superpünktlich zum Notartermin - das gehörte allerdings zu ihren Aufgaben.

Als Verkäufer eines Hauses habe ich erlebt, wie sich die Geier auf mein eigenes Inserat in der Lokalzeitung gestürzt haben. 10 private Interessenten haben sich gemeldet und zwanzig Makler. Das Haus steht in einer mittelgroßen Stadt in NRW. Mit dem zweiten Interessenten bin ich einig geworden. Habe einen realistischen Preis angesetzt, die gesparte Maklerprovision obendrauf geschlagen und mich um diesen Betrag fast wieder herunterhandeln lassen. Fazit: Käufer glücklich, Verkäufer glücklich. Bei nur zwei Zeitungsinseraten an zwei aufeinanderfolgenden Samstagen hatte ich noch Wochen später die gruseligen Maklerangebote an der Backe.

Als Eigentümer der Wohnung, deren Kauf oben beschrieben ist - gute Lage in großer Stadt - habe ich jetzt monatlich die windigen Dienstleistungsangebote lokaler und überregionaler Beutelschneider im Briefkasten. Alles gratis für mich, wenn ich verkaufen will. Bezahlen müssen ja die Doofen.

Wenn es mal soweit ist, stecke ich mir die dem nächsten Käufer ersparte Provision höchstens selber in die Tasche. Eine Anzeige, drei oder fünf Interessenten geladen und in Ruhe auf ihre Finanzierung überprüft - und dann Abschluss.

Das Geld, dass der potentielle Käufer spart, soll er in einen Bausachverständigen zur Begutachtung meiner Hütter investieren. Und braucht dabei nur einen kleinen Teil vom dem, was er dem Makler sonst für nix in den Rachen wirft.

Und ich verzichte weiterhin auf diese Makler"geschenke", nehme mein eigenes Geld in die Hand, und lasse Kaufvertrag und Käuferfinanzierung gründlich von einem wirklich Profi prüfen. „Rechtsanwalt“ heißen diese Leute, die für ihre Beratungsleistung sogar haften müssen.

Irgendwo hab ich hier gelesen, Makler würden sich im Interesse des Verkäufers auch um die Bonität des Kaufinteressenten kümmern. Ich lach mich schlapp.

P.S.: Bekommen hat Frau Maklerin beim Wohnungskauf die halbe Provision. Kurz vorm Notartermin habe ich ihr gegenüber den Kaufverzicht erwägt, weil der Verkäufer nicht mehr mit dem Preis herunter wollte. Da reichten dann plötzlich 2,5% Provision. Immer noch 10000 Euro zuviel.

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Immobilienmakler ist ein erlaubnispflichtiger Beruf nach § 34c
der Gewerbeordnung. Nix mit „Gewerbe gründen und los“.

Oh wow, der ist ja auch soooo schwierig zu bekommen!
Also bitte…

Wow, wenn es SO einfach ist, warum besteht dann nicht halb
Deutschland aus Maklern?

Genau wie bei Versicherungsvertretern: die meisten haben keine Ahnung von der Materie, müssen sie auch nicht, sie müssen nur gut auftreten und verkaufen können.
Makler ist in Zeiten des Internets ein fast überflüssiger Berufsstand geworden. Natürlich nur fast, aber die aktuelle Anzahl ist, wie bei Finanzberatern, unverhältnismäßig hoch.

*kopfschüttelnd*
Christian

Ich gebe dir recht, es ist immer unfair, alle über einen Kamm zu scheren. Und schwarze Schafe gibt es in allen Branchen, in dieser ist der Anteil aber sehr hoch, einfach weil es keine Marktkorrektur gibt. Und wie oft ist denn der „Makler“ einfach ein Freund oder Familienmitglied, mit dem man sich dann die Provision teilt? Das kommt leider sehr oft vor.

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Ein SERIÖSER Makler, so es ihn denn gäbe, würde seine Rechnung
an seinen Auftraggeber schicken. Bei Immobiliengeschäften ist
das regelmäßig und INITIAL der Anbieter eines Objektes, also
der Verkäufer (Vermieter).

Ich verstehe deine Wut, aber ob es eine Innen- oder Außenprovision gibt entscheidet oft die Region in der sich der Makler befindet. Oft gibt es mehr Anbieter als Nachfrage. Bei den meisten anderen Branchen ist es eben andersrum.

Die Maklerunternehmen, die über Jahre am hartumkämpften Markt
bestehen, können dies nur mit seröser und kompetenter Arbeit
erreichen.

Sehe ich ganz anders. Sie bestehen nur deshalb, weil sie
aufgrund der gesetzlich geduldeten Absprache zwischen
Verkäufer und Makler, die Provision auf den Käufer
abzuschieben, eine Lizenz zum Geldeintreiben haben.

Da kann ich dich wieder auf die Marktsituation vertrösten. Ich kenne auch Kollegen, die sehr viel auf Innenprovision arbeiten, da Sie die Immobilie in ihren Regionen schlecht bis fast gar nicht verkaufen können.

Abhilfe: Ein Makler muss gesetzlich verpflichtet werden, sich
die Entlohnng für sein „kompetentes und seriöses“ Tun beim
Auftraggeber, also dem Verkäufer, zu holen und nirgendwo
anders!

Es gab verschiedene Diskussionen über das Entlohnungsmodell. Es kam einmal zur Sprache, dass man evtl. die Immobilienmakler wie bei manchen anderen Berufen einen Stundenlohn einführen sollte. Wieviele Besichtigungen würde es dann wohl noch geben?

Aber es müsste sich aufjedenfall etwas wegen den ganzen schwarzen Schafen in der Branche ändern.