Makler hat Verkauf verpfuscht und nun?

Moin,
was ich nicht verstehe: Weshalb war der Mietvertrag bereits gekündigt? Wenn er nicht gekündigt gewesen wäre, hätte kein neuer MV gemacht werden können.
Wieso hat der V der vorzeitigen Vertragsauflösung zugestimmt? Oder hatte er etwa aus wichtigem Grund selbst gekündigt? War es deshalb das einzige Interesse des V seinen ‚faulen‘ Kunden so schnell und sicher als möglich loszuwerden?
Und immer noch ist meine Frage nicht beantwortet: Was genau stand in dem schriftlichen Auftrag an den Makler? Gab es überhaupt einen schriftlichen Auftrag?

Hi

der mietvertrag wurde aufgrund der mitteilung des maklers gekündigt, der laden sei verkauft. man hat aber noch eine woche gewartet also kündigung kam nicht adhoc. der vermieter hatte zugestimmt, da er den makler bereits kennt und das ganze auf vertrauensbasis geschah. nein, das mietverhältnis der nochmieter und dem vermieter war ohne probleme er wollte sie also nciht loswerden. es gab auf vertrauensbasis einen mündlichen vertrag zwischen makler und verkäufer, zeuge war der ehemann der verkäuferin. dies ist nach antwort bereits von meinem anwalt legitim, mündliche verträge haben bestand. dei verkäuferin hatte zuerst sogar bis ende mai die übergabe geplant, überraschenderweise stand dann aber in der email des maklers, die neue würde zum april einziehen. dies war der grund der vorzeitigen kündigung, gewerbeabmeldung, sonst hätte man wirklich zeit genug gehabt.

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Moin,
was ich nicht verstehe: Weshalb war der Mietvertrag bereits
gekündigt? Wenn er nicht gekündigt gewesen wäre, hätte kein
neuer MV gemacht werden können.
Wieso hat der V der vorzeitigen Vertragsauflösung zugestimmt?
Oder hatte er etwa aus wichtigem Grund selbst gekündigt? War
es deshalb das einzige Interesse des V seinen ‚faulen‘ Kunden
so schnell und sicher als möglich loszuwerden?
Und immer noch ist meine Frage nicht beantwortet: Was genau
stand in dem schriftlichen Auftrag an den Makler? Gab es
überhaupt einen schriftlichen Auftrag?

Hi

der mietvertrag wurde aufgrund der mitteilung des maklers
gekündigt, der laden sei verkauft.

Kauf bricht Miete nicht.

man hat aber noch eine
woche gewartet also kündigung kam nicht adhoc.

Festvertrag läuft also noch? Oder habe ich dies jetzt falsch verstanden?

der vermieter
hatte zugestimmt, da er den makler bereits kennt und das ganze
auf vertrauensbasis geschah. nein, das mietverhältnis der
nochmieter und dem vermieter war ohne probleme er wollte sie
also nciht loswerden. es gab auf vertrauensbasis einen
mündlichen vertrag zwischen makler und verkäufer, zeuge war
der ehemann der verkäuferin. dies ist nach antwort bereits von
meinem anwalt legitim, mündliche verträge haben bestand.

Klar, wenn sie bewiesen werden können und im Zweifelsfall ein Richter dies auch so sieht (was ich allerdings bezweifle wenn es keine anderen Beweise gibt).

dei
verkäuferin hatte zuerst sogar bis ende mai die übergabe
geplant, überraschenderweise stand dann aber in der email des
maklers, die neue würde zum april einziehen. dies war der
grund der vorzeitigen kündigung, gewerbeabmeldung, sonst hätte
man wirklich zeit genug gehabt.

Und schon wieder das Wort ‚vorzeitigen kündigung‘. Wer hat nun wem wann gekündigt? Ich glaube irgendwo gelesen zu haben, dass es ein mehrjähriger Festvertrag gewesen sei. Sowas kann man nicht kündigen (außer bei schwerwiegenden Verfehlungen einer Vertragspartei) nur im gemeinsamen Einvernehmen aufheben.
Übrigens: Anwälte verursachen auch Kosten. Gegnerische Anwälte auch. Wenn man unterliegt, oder einen Vergleich schließt, kann das auch richtig teuer werden. Ich würde mir zwei mal überlegen, ob ich gutes Geld schlechtem hinterherwerfe.

Hi

Kauf bricht Miete nicht.

Nicht der Laden sollte verkauft werden, nur das Inventar und der Kundenstamm!

Kauf bricht Miete nicht.

Nicht der Laden sollte verkauft werden, nur das Inventar und
der Kundenstamm!

Dann verstehe ich diese Aussage falsch:

der mietvertrag wurde aufgrund der mitteilung des maklers
gekündigt, der laden sei verkauft.

Hi

Hallo,

Dann verstehe ich diese Aussage falsch:

Du hast wohl falsch verstanden. Lies mal die übrigen Postings, dann kommt raus:
ein Laden ist in einem gemieteten Ladenlokal. Der Nochmieter will umziehen oder den Laden schließen o.ä. Dabei soll die Einrichtung und der Kundenstamm an einen Nachfolger im gemieteten Ladenlokal verkauft werden. Dazu wird ein Makler beauftragt, der das ganze regelt.
Leider hat der Nachmieter nur einfach einen neuen Mietvertrag abgeschlossen und will weder Einrichtung noch Kundenstamm kaufen. Der Nochmieter fühlt sich vom Makler falsch beraten und vom nachmieter betrogen und will deshalb eine Entschädigung vom Makler oder vom Nachmieter, um doch noch auf seine Kosten zu kommen.
Gruß
loderunner