Hallo,
nun ein Vermieter ist auch ein Ökonomsich denkender Mensch.
Sagen wir mal so, dass dies so wie überall in der Bevölkerung sein wird, es gibt solche und solche.
Die zusätzlichen Kosten die er durch dies Regelung hat wird er versuchen auf die Miete umzulegen. Gehen wir mal einfach von 5€/monat bei einer ca80 qm Wohnung aus. Bei einer Mietzeit von im durschnitt 17 jahren sind das dann 1.020 EUR - ja dnkste, bei Jeder Mieterhöhung, Modernisierung wird dieser Betrag im gleichen Verhältnis mit erhöht. Dazu kommt noch die Mieterhöhung bei Neuvermietung oben drauf.
Ist das denn ein Naturgesetz?
Der Vermieter kann immer zu den Preisen vermieten, zu denen er eben Verträge abschließen kann. Das ist im Zweifel unabhängig davon, was er gerne hätte oder ein Makler kostet. Das ist ein Markt wie jeder andere, wo Angebot ud Nachhfrage einen Preis bilden.
Da derzeit in einigen Regionen ein Vermietermarkt herrscht kommt es so über die Jahre zu ner netten Mehreinnahme der Vermieter.
Ist tatsächlich anzunehmen, dass heute jemand auf die 5€ mehr Miete verzichten würde, wenn er sie am Markt durchsetzen könnte? Die Mieten sind nun mal so hoch, wie sie bezahlt werden.
In Gegenden wo es für die Vermeiter schlechter läuft kann dann nur an der Gebäudequalität gesprat werden.
Oder am Makler. Und wer in den Gegenden mit ausgesprochenen Vermieternarkt nachsieht, wird feststellen, dass dort am besten an der Gebäudesubstanz gespart werden kann.
Ob beides wirklich in Sinne des Mieters ist oder nur eine nette Aktion dif. Vorsitzenden der Mieterlobby um sich so Lob und Bonus zuzuschustern lasse ich mal dahin gestellt sein.
Wie hier schon in den anderen Beiträgen angeklungen ist, stellte diese Forderung dort ja nur einen Zustand her, der sonst auch überall im Wirtschaftsleben gilt. Man stelle sich vor, beim Kauf des neuen Autos, würde plötzlich noch der Prospektverteiler/Zeitungsverlag auf der Matte stehen und würde noch die Kosten für die Prospektverteilung, das Zeitungsinserat verlangen. Und zwar nicht nur die, die anteilig auf den Prospektempfänger/Zeitungsleser entfiele, sondern auch den Anteil für alle jene, die zwar auch ein Prospekt erhalten/die Anzeige gelesen haben aber kein Auto gekauft haben. Da würde doch jeder nur den Kopf schütteln. Und das wohl zurecht.
Irgendwie muss es allen anderen Branchen auf geradezu wundersame Weise gelingen solche Kosten in die Preise einzukalkulieren. Ich bin ganz sicher, dass dies insbesondere die ökonomisch denkenden und handelnden Vermieter ebensogut können. Die werden dann nämlich im eigenen und damit auch dem Interesse der Mieter versuchen unnötige/sinnlose Kosten zu vermeiden. Außerdem werden sich dann auch die Makler mehr um Aufträge bzw. ihre Kunden bemühen müssen und können nicht dem Mieter, der schließlich den Zuschlag erhält, die Kosten für die 5 bisher vergeblichen Versuche in Rechnung stellen. Mir ist ohnehin unklar, warum die einfach einen festgelegtes Vielfaches der Miete kassieren können, vollkommen unabhängig vom Aufwand. Solche „Gebührenordnungen“ kennt man sonnst nur von Tätigkeiten, die eine Zulassung und eine akademische Ausbildung mit dementsprechenden Selektionsprozessen, sowie eine entsprechende Haftung aufweisen. Wohnung aufschließen und Formulare ausfüllen lassen und keine konkreten Fragen beantworten können, kann jeder abgebrochene Hauptschüler.
Am Ende werden beide Seiten gewinnen. Die einzigen Verlierer werden die sein, wo dieses Geschäft ohnehin nur über Strohmänner lief und/oder die keine Leistungen bieten können, die vom Wohnungsmarkt nachgefragt werden. Die muss niemand bedauern. Ansonsten wird auch weiter jemand für deren Arbeit bezahlen. Eben immer der, der diese Arbeit haben will und zu den Konditionen, die sich am Markt ergeben. So wie bei jedem anderen Geschäft in einer freien Marktwirtschaft auch. Und natürlich wird der Vermieter dann auch genauer hinsehen, was er für sein Geld bekommt, wenn er es bezahlen soll oder ob er das für das verlangte Geld nicht selber billiger hinbekommt.
Grüße