Hallo,
weisst jemand von Euch etwas näheres zum folgender Frage:
Eine Wohnung wurde über eine Maklerin vermietet, sie verlangte dafür eine Maklercourtage, die sie auch bekam.
6 Monate später entscheiden sich die gleichen Mieter für den Kauf der gleichen Wohnung und sollen die gleiche Maklerin, die mit dem Verkauf der Wohnung beauftrag wurde, noch einmal, diesmal aber mit 3.5% zu bezahlen.
Ist das gängig? Was sagt hier die Rechtssprechung?
Gruss
Artur
Hallo,
Eine Wohnung wurde über eine Maklerin vermietet, sie verlangte
dafür eine Maklercourtage, die sie auch bekam.
6 Monate später entscheiden sich die gleichen Mieter für den
Kauf der gleichen Wohnung und sollen die gleiche Maklerin, die
mit dem Verkauf der Wohnung beauftrag wurde, noch einmal,
diesmal aber mit 3.5% zu bezahlen.
Ist das gängig? Was sagt hier die Rechtssprechung?
Dies sind zwei voneinander unabhängige Aufträge. Einmal geht es um die Vermietung und dann um den Verkauf. Die Maklerprovision ist jeweils zu bezahlen.
Gruss Günter
Wußte der Mieter durch den Makler, dass seine Wohnung verkauft werden sollte?
Hat der Mieter um einen Nachweis gebeten - oder hat er es direkt vom Vermieter/Verkäufer/Nachbarn erfahren?
Falls der Makler ihm die Wohnung nachgewiesen hat ist m.E. die Courtage fällig, ansonsten nicht.
Norbert
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Hallo Norbert,
ich verstehe die Frage so, dass die Wohnung zuerst über einen Makler vermittelt wurde zur Miete. Dann steht natürlich die Maklerprovision dem Makler zu.
Nun verkauft der Vermieter in einer anderen Situation dieses Haus über denselben Makler und der Mieter, dem dieser Makler die Wohnung vermietet hat, ist erneut zuständig. Nun will der Makler die Maklerprovision aus dem Verkauf des Hauses. Auch diese steht ihm zu.
Dass sich hier mit hoher Wahrscheinlichkeit Makler und Vermieter gegenseitig ein Geschäft zugeschoben haben zu Lasten der Mieter ist durchaus möglich. Moralisch mag dies eine Sauerei sein. Rechtlich ist diese „Sauerei“ erlaubt. Der jetzige Käufer musste als Mieter Maklerprovision zahlen und muss erneut bei Kauf die Provision zahlen.
Gruss Günter
Eine Wohnung wurde über eine Maklerin vermietet, sie verlangte
dafür eine Maklercourtage, die sie auch bekam.
6 Monate später entscheiden sich die gleichen Mieter für den
Kauf der gleichen Wohnung und sollen die gleiche Maklerin, die
mit dem Verkauf der Wohnung beauftrag wurde, noch einmal,
diesmal aber mit 3.5% zu bezahlen.
Ist das gängig? Was sagt hier die Rechtssprechung?
Dies sind zwei voneinander unabhängige Aufträge. Einmal geht
es um die Vermietung und dann um den Verkauf. Die
Maklerprovision ist jeweils zu bezahlen.
Gruss Günter
Wußte der Mieter durch den Makler, dass seine Wohnung verkauft
werden sollte?
Hat der Mieter um einen Nachweis gebeten - oder hat er es
direkt vom Vermieter/Verkäufer/Nachbarn erfahren?
Falls der Makler ihm die Wohnung nachgewiesen hat ist m.E. die
Courtage fällig, ansonsten nicht.
Norbert