hallo,
vor kurzem haben wir über einen makler ein haus gemietet. aussage des maklers war, dass im haus eine gastherme sei. wie sich bei einer zweiten besichtigung (mit dem vermieter) herausstellte, ist im haus eine ölheizung, für die wir erst noch das öl bestellen müssen (also zusätzliche kosten im voraus). weiterhin wurde uns erklärt, dass die im garten stehende hütte momentan noch durch den vormieter untervermietet sei, die räumungsklage sei jedoch durch und die hütte auf jeden fall leer, bis wir einziehen. auch dies wurde uns durch den vermieter nicht bestätigt. in der hütte hätte mein mann sich gerne seine werkstatt eingerichtet und sie war ein starkes argument für das haus. jetzt meine frage, kann man aufgrund der falschen aussagen des maklers seine courtage kürzen??
vielen dank für die antworten.
angelika
Zur Klarstellung: Dies ist KEINE Rechtsberatung i.S.d. Rechtsberatungsgesetzes, sondern lediglich Meinung.
Wenn du mich fragst, alles oder nichts 
Hier hat ganz offensichtlich eine Falschberatung stattgefunden, was sicherlich ärgerlich ist, aber zu beweisen wäre.
Zunächst aber die Frage, ist die Maklerprovision schon bezahlt, der Mietvertrag ist ja wohl schon unterschrieben.
Dann die Frage, habt ihr die „Makleraussagen“ schriftlich oder könnt ihr diese irgendwie beweisen - anhand Expose o.ä.? (Partner ist immer schlecht)
Ist die Hütte Gegenstand des Mietvertrages, wurde deren Nutzung im Vertrag vereinbart?
Zunächst mein Rat: Wenn ihr noch nicht gezahlt habt, dann lasst es auch (zumind. zunächst!)
NS: Interessant wäre auch, ob der Makler in einem Verband organisiert ist. Darüber ginge ggf. auch was.
halli hallo, vielen dank für die antwort. bin mir bewusst, dass das keine rechtsberatung ist. hatte gehofft, dass es leute gibt, denen es bereits ähnlich ergangen ist.
die maklercourtage ist bereits gezahlt. damit isses vermutlich eh durch noch irgendwas zurück zu bekommen. leider haben wir keine der aussagen des maklers schriftlich. ein weiterer stolperstein.
zur hütte: die steht mit im mietvertrag. die nutzung explizit mit vereinbart. deshalb finde ich es ja so ätzend, dass da jetzt jemand über „unser“ grundstück tingeln kann, um an diese hütte zu kommen.
die sache mit dem verband für immobilienmakler finde ich interessant. guter tipp. da werde ich mich auf jeden fall mal informieren.
grüße
angelika
Nix ist durch! Wenn die Hütte denn Vertragsbestandteil ist, der nicht genutzt werden kann, da anderweitig bereits vermietet, dann sollte m.E. auch der Vertrag nichtig sein. Damit hätte der Makler dann überhaupt keinen Anspruch. ICH würde das in keinem Fall hinnehmen.
Verband: Vllt. einfach mal Ross und Reiter mailen. Ich gucke dann mal. Und falls ich was finde, könnte u.U. ein kleiner Tipp folgen 