Maklergebühren

Hallo,

wir wollen uns ein gebrauchtes Haus kaufen. In den Anzeigen z.B. der Sparkasse steht der Kaufpreis und dazu 5,8 % Käuferprovision. Für welche Leistungen wird diese Provision gezahlt? Die ist ja in der Regel 5-stellig. Wie sehen Makler das? ist das verhandelbar?

Das ist doch wirklich Kohle. Mehr als eine Jahreszinsleistung für die Gesamtsumme.

Gruß
Matthias

hallo Matthias,
mM nach völlig überzogen.
3 % vom Käufer oder vom Verkäufer. Nie von beiden (verboten).
Wenn Du bedenkst, dass der makler auch noch eine Innenprovision von mindestens 7 % bekommt (drunter tuns die wenigsten Makler), ist also alles über 3 % eine Unverschämtheit.
Es gibt Makler, die schlagen auf den Kaufpreis 20 % (als versteckte Innenprovision) und dann noch 3 % Aussenprovision mit dem Hinweis, dass er ja auch noch leben muss.
Für Dich sieht es so aus, als wenn der arme Kerl von 3 % leben müsste.
Grüße
Raimund

da verliert man ja wirklich die lust. wer kann einem denn wirklich unabhängig den tatsächlichen wert eines hauses ermitteln. klar, dass für so eine dienstleistung auch bezahlt werden muss.

der witz ist ja sowieso, dass ich als kunde gebühren für meinen kauf bezahlen muss.

wo gibtsn sowas?

matthias

hallo Matthias,

mM nach völlig überzogen.
3 % vom Käufer oder vom Verkäufer. Nie von beiden (verboten).
Wenn Du bedenkst, dass der makler auch noch eine

hallo Matthias,

leider gibt´s halt wie in jedem Beruf schräge Vögel, die nur eines im Sinn haben: die schnelle Mark (ok: Euro).
Mir wurde vor Jahren zum Vertrieb ein Objekt angeboten mit weit über 50 % Innenprovision. Dazu noch einen Standort im Mannheim im damaligem Rotlichtviertel. Wenn Du bedenkts, dass der, der mir das angeboten hat auch noch so in dem Dreh verdienen will, dann kommt eine Überbewertung von 100 % heraus.
Doch wie bekommt man den reellen Wert heraus? Eine Möglichkeit ist, dass Du eine Bank Deiner Wahl zur Finanzierung nimmst. Die prüfen dann, ob der Preis i.O. ist. Denn die Banken finanzieren nur in Ausnahmefällen über 80 % des Wertes. Wenn Du aber dem Verkäufer die Finanzierung gibst, dann kann hier ganz schön gemauschelt werden. Das allerbeste, aber mit Kosten behaftet, ist einen unabhängigen Bauschätzer zu beauftragen. m.M rentiert sich das. Das sind meist Architekten und Bauingeneure, die diese Aufgabe übernehmen. Schau doch mal in Dein Gelbe Seiten rein. Und frage, was er verlangt. Das ist meist weniger, als man glaubt.
Ich halte Dir die Daumen.
Grüße
Raimund

2 „Gefällt mir“

Hallo,

wir wollen uns ein gebrauchtes Haus kaufen. In den Anzeigen
z.B. der Sparkasse steht der Kaufpreis und dazu 5,8 %
Käuferprovision. Für welche Leistungen wird diese Provision
gezahlt? Die ist ja in der Regel 5-stellig. Wie sehen Makler
das? ist das verhandelbar?

Lt. Preisangabenverordnung muss der Preis für Ednverbraucher incl. MWSt angegeben werden. Demnach wäre das eine Provision netto von 5%.
Sollte dieses Angebot wirklich von einer Sparkasse kommen, dann solltest du dort nachfragen, ob es sich u.U. um einen Schreibfehler handelt.

Üblich sind 3% plus Steuer = 3,48%

die Provision wird für die gesamte Verkaufsleistung des Verkäufers gezahlt:

Objektbewertung
Bewerbung des Objektes
Verhandlungstermine mit Interessenten
Abwicklung sämtlicher Behördengänge, Notar- Gerichts- und sonstige notwendige Termine.
Bereitstellung eines Büroservice
etc.

Das ist doch wirklich Kohle. Mehr als eine Jahreszinsleistung
für die Gesamtsumme.

Na dann ist die Gesamtsumme ja auch eine Menge Kohle.

Das Wort „Kohle“ sagt eine Menge zu deinem Verständnis von Geld.

Wenn du es hast, dann ist es gut, wenn ein anderer es von dir will, ist das schlecht.

Der Makler bietet dir eine qualifizierte Dienstleistung an und fordert dafür eine Gebühr. Das ist gerecht.

Willst du diese Gebühr nicht zahlen, mußt dieses Haus nicht kaufen. Suche dann private Angebote. Beachte hierbei, daß bei privaten Angeboten der Spareffekt proportinal gegen den Betrugs- oder Verheimlichungseffekt durch den Verkäufer steigt.

Der Makler haftet für seine Beratung und seine Expertisen.

gruss
winkel

PS: Was mein Vorredner schrieb trifft möglicherweise auf nicht-selbst-genutzte Immobilien zu, die durch Strukturvertiebe an den Mann gepresst werden. Einer Sparkasse solches Verhalten zu unterstellen ist unseriös.

Objektbewertung
Bewerbung des Objektes
Verhandlungstermine mit Interessenten
Abwicklung sämtlicher Behördengänge, Notar- Gerichts- und sonstige notwendige Termine.
Bereitstellung eines Büroservice
etc.

aha,

wieso? wenn ich mir ein haus suche. die anzeige eines maklers lese. warum soll ich ihn dafür bezahlen??? das muss doch logischerweise der verkäufer. DER nimmt doch die dienstleistung des maklers in anspruch.
oder?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo

wieso? wenn ich mir ein haus suche. die anzeige eines maklers
lese. warum soll ich ihn dafür bezahlen??? das muss doch
logischerweise der verkäufer. DER nimmt doch die
dienstleistung des maklers in anspruch.
oder?

Letztlich ist es doch egal, wer dem Makler die Provision zahlt. Entweder der Verkäufer zahlt, dann verlangt er aber 5 % mehr von dir als Käufer, oder Du bekommst das Haus 5 % billiger, musst aber noch den Makler löhnen.

Ist doch letztlich eine Verhandlungssache.
Entscheidend ist doch, ob Dir der Kaufpreis unter dem Strich passt.

Gruß Andreas

wieso? wenn ich mir ein haus suche. die anzeige eines maklers
lese. warum soll ich ihn dafür bezahlen??? das muss doch
logischerweise der verkäufer. DER nimmt doch die
dienstleistung des maklers in anspruch.
oder?

Tja, wenn du dir einen Mercedes kaufst, wer bezahlt dann den Verkäufer? Daimler/Chrysler oder du?

Wenn du dir ein Brötchen kaufst, wer bezahlt dann die Verkäuferin? Du oder der Bauer der das Korn gesät hat?

Lt. Gesetz kann bei einem Immobilienkauf eine Provision von max. 6% als Vermittlungsgebühr berechnet werden. Diese Provbision kann hälftig auf den Verkäufer und den Käufer verteilt werden.

Und nochmal: wenn du meinst, du willst diese Provision nicht bezahlén, dann kaufe dieses Haus nicht. Willst du dieses Haus, so mußt du auch die Provision bezahlen.

gruss
winkel

tut mir leid, aber aus dir spricht eine typische arroganz. wenn z.b. banken eigene geplatzte hypotheken noch mit aufschlag und maklerprovision verkaufen, dann ist das einfach eine sauerei.

in meiner verwandtschaft, mit relativ viel geld, wurden NUR beschissene erfahrungen mit maklern gemacht. das scheint zum großen teil eine räuberbande zu sein. so zumindestens die äußerungen von betroffenen. wirtschaftskriminelle fühlen sich vielleicht geradezu angezogen von diesem geschäftszweig.

naja, zum glück haben wir derzeit einen reinen käufermarkt und die zinsen sind niedrig.

dienstleistung des maklers in anspruch.
oder?

Tja, wenn du dir einen Mercedes kaufst, wer bezahlt dann den
Verkäufer? Daimler/Chrysler oder du?

Wenn du dir ein Brötchen kaufst, wer bezahlt dann die
Verkäuferin? Du oder der Bauer der das Korn gesät hat?

Lt. Gesetz kann bei einem Immobilienkauf eine Provision von
max. 6% als Vermittlungsgebühr berechnet werden. Diese
Provbision kann hälftig auf den Verkäufer und den Käufer
verteilt werden.

Und nochmal: wenn du meinst, du willst diese Provision nicht
bezahlén, dann kaufe dieses Haus nicht. Willst du dieses Haus,
so mußt du auch die Provision bezahlen.

gruss
winkel

Hallo winkel,

ist das mit dem 6 Prozent wirklich Gesetz? Wo steht das? Das interessiert mich deshalb, weil ich hier viele Maklerangebote gelesen habe, die 6,95 Prozent + MWST verlangen. Das wäre dann ja wohl eindeutig zu viel des Guten.

Grüße,

Barbara

Hi Barbara,

als ich anfang der 90er mal gemakelt habe, war die Gesetzeslage wohl noch anders.

Hier zwei Urteile, die ich aus RDM kopiert habe:

Zitat:

Eine Maklerprovision ist mit 5 Prozent nicht übersetzt. Für die Heranziehung einer ortsüblichen Maklerprovision im Sinne § 653 Abs. 2 BGB gibt es keinen Rechtsgrund. Denn die Höhe der Provision ergibt sich aus individueller Vereinbarung der Kaufvertragspartner. Für eine Nichtigkeit nach § 138 BGB ergeben sich keine Anhaltspunkte, wenn die Provision in dieser Höhe nur vom Käufer, nicht aber auch vom Verkäufer verlangt wird.

Eine Maklerprovision ist mit 5 Prozent nicht übersetzt. Für die Heranziehung einer ortsüblichen Maklerprovision im Sinne § 653 Abs. 2 BGB gibt es keinen Rechtsgrund. Denn die Höhe der Provision ergibt sich aus individueller Vereinbarung der Kaufvertragspartner. Für eine Nichtigkeit nach § 138 BGB ergeben sich keine Anhaltspunkte, wenn die Provision in dieser Höhe nur vom Käufer, nicht aber auch vom Verkäufer verlangt wird.

Zitat Ende

Gruss
winkel

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

1 „Gefällt mir“

tut mir leid, aber aus dir spricht eine typische arroganz.

Du hast gefragt. Ich habe versucht dir die Anspruchsberechtigung der Makler zu erklären.

Dafür werde ich von dir als arrogant bezeichnet. Danke! dafür stehst du jetzt auf meiner LMAA - Liste.

wenn z.b. banken eigene geplatzte hypotheken noch mit
aufschlag und maklerprovision verkaufen, dann ist das einfach
eine sauerei.

Keiner wird gezwungen dumm zu sein.

in meiner verwandtschaft, mit relativ viel geld, wurden NUR
beschissene erfahrungen mit maklern gemacht.

Geld schützt vor Dummheit nicht.

das scheint zum

großen teil eine räuberbande zu sein.

Nur Dumme fallen unter Räuber.

so zumindestens die

äußerungen von betroffenen. wirtschaftskriminelle fühlen sich
vielleicht geradezu angezogen von diesem geschäftszweig.

Dumme lassen sich immer von Übervorteilern überrreden.

naja, zum glück haben wir derzeit einen reinen käufermarkt und
die zinsen sind niedrig.

Trotzdem besteht Vertragsfreiheit. Willst du ein Haus kaufen und der Makler will 5,8% dann mußt du dich entscheiden. Haus ja, dann Prov. zahlen. Prov nicht zahlen, dann Haus nein.

klar war das ein bisschen persönlich, aber prinzipiell bestätigst du ja den vorwurf. natürlich besteht vertragsfreiheit. aber der punkt ist: man zahlt für eine leistung und wird dann ggf. auch noch übervorteilt? dann ist man dumm?

wenn ich zum Arzt gehe, ihn für eine behandlung bezahle, dann bin ich also dumm, wenn er mich schlecht behandelt und es ja freie arztwahl gibt? was ist das denn für eine verquere ansicht.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

klar war das ein bisschen persönlich, aber prinzipiell
bestätigst du ja den vorwurf. natürlich besteht
vertragsfreiheit. aber der punkt ist: man zahlt für eine
leistung und wird dann ggf. auch noch übervorteilt? dann ist
man dumm?

wenn ich zum Arzt gehe, ihn für eine behandlung bezahle, dann
bin ich also dumm, wenn er mich schlecht behandelt und es ja
freie arztwahl gibt? was ist das denn für eine verquere
ansicht.

Vor Empfang der Leistung hast du die Pflicht alle Eventualitäten zu prüfen. Bei so enormen Summen, wie einem Hauskauf sollte man schon Fachleute zu rate ziehen, die da wären:

Notar/Rechtsanwalt
unabhängige Finanzierungsberater
Sachverständige

Aber dem Deutschen Michel fällt die Unterschrift unter einen Hauskaufvertrag immer noch leichter als unter den Vertrag einer Haftpflichtversicherung.

Bei einem Arzt kann man nicht voraussetzen, daß der Patient die Möglichkeit hat, sich umfassnd über alle Möglichkeiten einer Behandlung zu informieren, und im Falle eines Notfalles auch noch andere Meinungen und Gutachten einzuholen. Deswegen werden an den Ärztestand auch eine ganze Reihe anderer Voraussetzungen gebunden. von daher hinkt der Vergleich.

Es ist mir eigentlich nciht klar, was dich stört:

  • die Höhe der Provision (in Prozent)
  • oder prinzipiell, daß du für eine Dienstleistung bezahlen mußt.

für den ersteren Fall hab ich dir geantwortet, daß du ja nicht das Haus kaufen mußt, wenn dadurch Courtage fällig wird. (der drück den preis des Hauses um die Höhe der Courtage)

Und wenn du auch noch meinst, daß der Arroganzvorwurf berechtigt wäre, nur weil ich dir geantwortet habe, dann wünsch ich dir, dáß du vor lauter Sparsamkeit und Misstrauen noch mehr Bauchlandungen erlebst.

gruss
winkel

Hallo Matthias,
offensichtlich hast Du mit Maklern bisher schlechte Erfahrungen gemacht. Wieso liest Du dann deren Angebote noch? Glaube mir, ein seriöser und guter Makler kann auch gut ohne Deine Provision leben. Leider ist es bei Maklern nicht leicht erkennbar, was sie für ihre Kunden tun. Auch schwarze Schafe sind dabei, die schlecht arbeiten. Aber deswegen gleich alle in einem Topf werfen? Die schwarzen Schafe gibts in fast jeder Branche, nicht nur bei Maklern. Aber ein Maklerbüro, welches seit Jahrzehnten am gleichen Ort arbeitet, ist meist seriös. Hast Du schon mal darüber nachgedacht, was ein Händler oder Kaufmann für Dich tut? Welche Gewinnspannen da aufgeschlagen werden?
Makler nehmen bis zu 6% zzgl. MWSt. Es gibt unterschiedliche Regelungen, die sich meist von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. Mal bezahlt der Verkäufer die volle Provision, mal der Käufer, oft auch jeder die Hälfte. Womit ich auch gleich zum Posting von Raimund Brendle was mailen möchte: Ich makle seit 10 Jahren ausschließlich und bekomme zu über 90% mein Erfolgshonorar von beiden Seiten je zur Hälfte. Diese Vorgehensweise wird von Deutschlands größter Maklerorganisation so bewusst vorgeschlagen. Da der Makler bei dieser Art der Verprovisionierung von beiden Seiten beauftragt ist, sollte (eigentlich muss) er objektiv arbeiten und keinen Vertragspartner übervorteilen.
Weiter unten war auch noch ein posting über geplatzte Hypotheken.
Aus welchem Grund sollte eine Bank, die versucht mit einem blauen Auge aus der notleidenden Finanzierung rauszukommen, nicht eine Provision verlangen? Von einer Sauerei kann erst dann die Rede sein, wenn die Bank geschlafen hat. Aber hier hat der Gesetzgeber einen Riegel vorgeschoben: Sobald ein Zwangsversteigerungsvermerk im Grundbuch eingetragen ist, kann die Bank, die diese Zwangsversteigerung betreibt, keine Maklerprovision mehr erheben. Hier spricht man von einer wirtschaftlichen Verflechtung. Der tatsächliche Eigentümer der notleidenden Immobilie (jetzt die Bank) und der Vermittler/Makler sind dann eins. Der Aufwand, den die Bank bei der Verwertung hat, ist aber trotzdem noch der gleiche.
Gruß
Markus BvG

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

dieser arroganzvorwurf galt für den fall, dass man sich denken und handeln der unseriösen makler zu eigen macht und dieses als gerechtfertigt hinstellt. also quasi der schuh stand da. hineinschlüpfen tut man ggf. selber.

warum haben denn makler so einen miesen ruf? das kommt doch irgendwoher. gesundes misstrauen ist bei dir „sparsamkeit und misstrauen, die eine bauchlandung verdient“. wenn der michel aber einen hauskauf vertrauensvoll unterschreibt, „dann ist er dumm“

schwarz/weiß. entweder man ist ein geiziger querulant oder ein dummer michel. du machst es dir ein bisschen einfach, mein lieber.

gruß

matthias

Und wenn du auch noch meinst, daß der Arroganzvorwurf
berechtigt wäre, nur weil ich dir geantwortet habe, dann
wünsch ich dir, dáß du vor lauter Sparsamkeit und Misstrauen
noch mehr Bauchlandungen erlebst.

gruss
winkel

vielen dank für deine antwort.

wenn die gegenleistung stimmt, dann ist das auch ok.

nur wird oft total empfindlich reagiert, wenn man klar die gegenleistung erfahren will. als wenn man ein bittsteller sei und sich fügen muss. warum die aufwandsentschädigung für ein 300.000 euro haus um 50 % höher sein muss als für ein 200.000 haus, das bleibt mir aber ein rätsel. klar muss es eine grundlage geben. aber für beispielsweise 15.000 euro maklerprovision kann der ja quasi einen ganzen monat ununterbrochen für mich arbeiten. und das nenne ich noch ein sehr gutes einkommen. das ist mir zu wenig transparent.

gruß

matthias


Hallo Matthias,

Ein guter Makler wird Dir über seine Tätigkeit recht umfassend Auskunft geben können. Somit muss jedem Kunden klar sein, was der Makler für ihn tut. Kann er, oder will er keine Auskunft geben, dann ist es eben kein guter Makler.
Dass die Provision bei unterschiedlichen Angeboten auch unterschiedlich sein muss, versteht sich doch von selbst. Glaubst Du, ein Käufer wird den gleichen Provisionsbetrag für ein Appartement bezahlen wie für eine Villa?
Nebenbei bemerkt: Aus meiner Erfahrung kann ich Dir sagen, dass ich den Maximalprovisionssatz bei hochpreisigen Immobilien viel leichter durchsetzen kann.
Von einem Makler wird erwartet, dass er den Erfolg mit allen ihm zur Verfügung stehenden Mitteln erreicht. Erreicht er diesen Erfolg schnell, weil er gut ist, dann hat er die volle Provision in den Augen vieler Kunden nicht verdient. Erreicht er den Erfolg spät, dann hat er viel dafür tun müssen. Dass der Verkäufer dann oftmals dabei höhere Aufwendungen z.B. für eine leerstehende Wohnung hatte, wird fast immer vergessen.
Die goldenen Zeiten für Makler Anfang der Neunziger sind leider längst passé. Heute sind viele -auch seriöse- Maklerunternehmen an der Grenze zur Insolvenz. Die Makler, die vor zehn Jahren dachten, mal schnell einen Haufen Geld zu machen, sind jetzt fast alle wieder weg vom Markt. Der Markt „reinigt“ sich eben von selbst. Auch das ist gut so.
Gruß
Markus BvG

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Teilzustimmung :wink:

wieso? wenn ich mir ein haus suche. die anzeige eines maklers
lese. warum soll ich ihn dafür bezahlen??? das muss doch
logischerweise der verkäufer. DER nimmt doch die
dienstleistung des maklers in anspruch.
oder?

Hallochen!
Ich muss gestehen dass ich Dir in weiten Teilen zustimme :wink:
Hier in Mexiko zahlt z.B. der VERKÄUFER den Makler!
Man holt das Geld eben immer dort, wo man es am ehesten bekommt!
Wenn plötzlich ein Überangebot von Wohnraum besteht, holen sie’s natürlich auch in D beim Verkäufer :frowning:

Nach meiner Erfahrung (in Deutschland!) gibt es die meisten „schwarzen Schafe“ im Bereich billigeren Wohnraumes, wie z.B. Studentenbuden!
Aufwand fast = Null. Erlös gering, aber das Verhältnis Kosten/Verdienst ist minimal!
Beim Makeln von Wohnhäusern habe ich eher gute Erfahrungenm gemacht!
Der Makler behandelt dann Käufer und Verkäufer eher wie richtige Menschen :wink:
Aber ich gebe Dir recht: Wenn ich die Maklererlöse absolut sehe im Vergleich zum Aufwand, dann wünsche ich mir einen anderen Beruf ergriffen zu haben… aber ich habe eben zu viele Skrupel :wink:

Gruss

Michael

Tja, wenn du dir einen Mercedes kaufst, wer bezahlt dann den
Verkäufer? Daimler/Chrysler oder du?

natürlich das autohaus, dass den verkäufer angestellt hat !!!

aber prinzipiell hast du recht, im grunde zahlt der käufer immer alles.