Maklerprovision

Hi,

Wenn ICH ein Vermieter bin, dann beauftrage ICH einen Makler
MIR die lästige Mietersuche abzunehmen (aus welchen Gründen
auch immer)! Er soll Mieter finden, die nach MEINEM Geschmack
sind! Und hier soll ICH NICHT bezahlen?

er kann, er muß aber nicht, er kann diese Kosten auf den Mieter abwälzen.

Der Makler kann Glück haben und setzt eine Annonce in die
Zeitung, es meldet sich ein Interessent, ab zur Besichtigung,
Bingo, Wohnung vermietet! 2,38 MM für zwei bis drei Stunden
Arbeit!
Er kann auch Pech haben und dieser „Auftrag“ kostet ihn 30
Stunden!
Klar will er verdienen! Aber bitte vom Auftraggeber!

Wenn der Vermieter diese Kosten aber nicht tragen möchte? Wer zwingt Dich dazu eine Wohnung zu mieten, die über einen Makler vergeben wird? Wenn der Wohnungsmarkt es hergibt wird ein Vermieter auf die Erstattung dieser Kosten nicht verzichten.

Wenn ich eine Wohnung mieten will, dann MUSS ich die Kosten
für einen anderen übernehmen, weil ich sonst - siehe Beitrag
von efchen - in meiner dunklen verschimmelten Wohnung sitzen
bleiben darf.

Mußt Du nicht, es ist wie in Deinen Beispielen geschildert: Du kannst einen Steuerberater beauftragen, Du kannst Deine Steuer auch selbst machen. Wenn Du nicht gerade in einer Metropolregion wohnst, wird es doch sicherlich auch Wohnungen geben, die provisionsfrei angeboten werden. Du kannst aber auch selbst ein Inserat schalten.

Ich habe nicht geschrieben, das das sittenwidrig
IST, sondern ich EMPFINDE es für MICH PERSÖNLICH schon fast
als sittenwidrig! Das ist ein Unterschied mein Guter!

Das ist keine gute Argumentation.

Und bezüglich der Verträge: Ist es also Deiner Meinung nach
ok, dass es neben Schenkungen, Tauschverträgen, Erbverträgen,
auch sogenannte „Ich nutze und ein dritter bezahlt - Verträge
geben sollte?“
Ich habe Deine Meinung und Einstellung sehr wohl verstanden,
nehme sie aber nicht an!

Das Gesetz sagt nun einmal, daß der Eigentümer diese Kosten weitergeben kann. Ich verstehe Dein Problem ehrlich gesagt nicht.

Letzter Punkt: Ein Vermieter vermietet sein Objekt nicht, um
Kosten zu decken, die er ohne dieses Objekt NICHT hätte. Wenn
eine Vermietung nicht auch ein zusätzliches Einkommen wäre,
hätten wir gar keine Vermieter!

Da täuscht Du Dich gewaltig. Es gibt natürlich Wohnungen die als Kapitalanlage dienen. Dies sind aber meist höherpreisige Wohnungen. Dann gibt es aber auch die, die eine Wohnung oder ein Haus geerbt haben. Wir haben das Haus meiner Schwiegereltern vererbt bekommen. Gerade investierten wir um die 65.000,00 € für ein neues Bad und eine neue Heizung. Die kompletten Mieterlöse der nächsten Jahre werden in die Tilgung fließen. Ist diese Sanierung getilgt, werden wir die Fenster erneuern müssen etc. Auf die nächsten Jahrzehnte wird sich so das Haus selbst finanzieren, für uns bleibt da nichts und dies auch nur wenn die Mieter ihre Miete pünktlich und ohne Kürzungen zahlen.

Wohneigentum ist nicht kostenlos, es kostet. Ich empfehle jedem Mieter sich doch selbst Eigentum anzuschaffen, dann weiß er, was es kostet.

In der Miete sind laufende Kosten enthalten, aber auch
Rücklagen, die jeder haben sollte. Darüber hinaus bleibt auch
etwas als Nebeneinkommen übrig - das finde ich auch ganz ok!

Das wäre im besten Fall so, ist aber in vielen Fällen eben nicht so.

Würde NICHTS für den Vermieter abfallen, würde es doch keiner
machen - also bitte nicht solche unsinnigen Vergleiche!

Wie gesagt, es kommt darauf an ob man eine Kapitalanlage hat oder geerbtes Eigentum.

Wie aber schon erwähnt: Ich selber schalte meine Anzeigen
unter „Mietgesuche“! Ich erkläre, wie das Objekt (in meinem
Fall ein Häuschen) aussehen soll - also nach welchen Kriterien
ich suche! Und - ich bekomme Antworten, wo ich mir meine
Immobilie dann aussuchen kann!

Dann verstehe ich Dein Problem nicht.

Aber das kann nicht jeder - und ICH besitze den
Gerechtigkeitssinn, wenn ich an minderbemittelte denke!

Jemand der wenig Einkommen hat, wird eine Wohnung nicht über einen Makler suchen. Wohnungen für Menschen mit geringem Einkommen werden in der Regel auch nicht über Marklerbüros angeboten.

Aber ein Grundsatz gilt auch hier: Es MUSS ja niemand
VERMIETER sein! Wenn ich falsch kalkuliere (und ich habe genug
Vermieter in meiner Tätigkeit im Bereich Schuldnerberatung,
Umschuldung, …) kennengelernt, dann ist es nicht die Schuld
des Mieters!

Nein? Natürlich nicht immer, aber Du kennst die Fälle in denen Mietnomaden Vermieter in den Ruin getrieben haben? Die nie einen Cent Miete gezahlt haben und dazu noch das Eigentum des Vermieters ruiniert haben?

Wir haben Bekannte die den elterlichen Bauernhof liebevoll saniert haben, mit Holzdielen als Fussboden etc. Die Mieter haben nie Miete gezahlt, die Holzdielen haben sie als Brennmaterial verwendet.

Gruß
Tina

Micha, der zwar kein Vermieter ist und bewußt nie wurde; der
aber nur ein wenig mehr soziales Bewußtsein fordert!

Was heißt soziales Bewusstsein? Wer diese Kosten nicht tragen möchte, muß sich eben um Provisionsfreie Wohnungen bemühen. Ich verstehe Dein Problem nicht.

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Hi,

Und genau das ist der Knackpunkt bei der Geschichte.
Vor einigen Jahren gab es noch eine Menge Mietwohnungen, die
ohne Makler vermietet wurden. Es gab Auswahl, die Mieten waren
zahlbar und es gab keine Maklerprovision.

wie kommst Du darauf, daß das jetzt nicht mehr so ist? In unserer Tageszeitung werden mind. ebensoviele Wohnungen ohne Makler, wie mit Makler angeboten.

Aber heute, wo ohnehin alles immer teurer wird und die Schere
zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander klappt, sind
die Wohnungen ohne Maklerprovision gefühlt in der Unterzahl.
Gerade die ärmere Bevölkerung hockt in uralten Löchern, die
nicht anständig gedämmt sind, wo sie die noch viel mehr
steigenden Heizkosten irgendwann nicht mehr bezahlen können.

Das ist generell so? Die Sozialwohnungen hier vor Ort sind in der Minderheit so. Zum Teil wurden oder werden sie gerade saniert, zum Teil sind es Wohnungen, die ich mir auch mieten würde.

Aber umziehen können sie auch nicht. Manchmal sind schon die
enorm gestiegenen Mieten schuld, aber oft kommt jetzt noch
hinzu, dass hohe Maklerprovisionen bezahlt werden müssen. Es
gibt viele Leute, denen so ein Betrag ungemein weh tut. So ein
Umzug ist ja auch nicht gerade billig, insbesondere weil man
idR auch mindestens einmal doppelte Miete zahlen muss.

Das ist doch meist in den Metropolregionen so. Klar in Berlin, München oder Hamburg ist es sauschwer bezahlbaren Wohnraum zu finden. In mittleren oder kleineren Städten ist es aber i. d. R. nicht so. Ich wohne nicht in einem Ballungsraum, hier liegt der Mietpreis bei etwa 5,00 €/m2 für normalen Wohnraum.

Gruß
Tina

Hi Tina,

danke für Deine Ausführung und – natürlich hast Du recht. Im Falle von Erbschaften usw. kann es durchaus dazu kommen, dass Kosten gerade mal so gedeckt werden.
Natürlich gibt es auch Mietnomaden (ich selbst hatte in meiner Nachbarschaft einen Fall vor 6 Monaten erlebt).
Aber wenn ich bei 90% der Anzeigen Makler sehe, weiß ich, dass es sich dabei NICHT zu 100% um Opfer von Mietnomaden handelt, die sich keinen Makler leisten können!
Und in Deinem Fall muss ich sagen: Wenn ein Mieter sich einen Makler nicht leisten will, kann er ja provisionsfreie Wohnungen suchen (die immer weniger werden). Aber ein Vermieter, der sein Objekt geerbt hat und zur Zeit z.B. finanzierungbedingt noch keinen Überschuß erwirtschaftet, kann „andere“ seinen Makler leisten!

Das heißt: Der Mieter, der sich keinen Makler leisten kann, muss selber suchen! Und TROTZDEM einen Makler bezahlen!
Der VERMIETER, der sich keinen Makler leisten kann, leistet sich ihn durch ANDERE!

Das ist mein Problem!

Es hat so viel Kommentare gegeben, von wegen der Mieter muss ja nicht, usw.! Aber der VERMIETER wird auch nicht gezwungen, einen Makler zu nehmen (auch hier gibt es situationsbedingt Ausnahmen, genauso wie im Fall der Mietnomaden und Erbschaften, die keinen Überschuß abwerfen, was alles AUSNAHMEN sind).

Und mein Problem ist es, das der Staat, es als rechtens findet, wenn Kosten auf andere abgewälzt werden!

Wie erwähnt: Es wäre ja ok, wenn die Kosten 50% aufgeteilt werden würden. Das könnte ich noch verstehen. Aber zu 100% abwälzen?

Das ist unsere heutige gesellschaftliche Entwicklung: Alles nutzen und geniessen, aber ohne Belastung! Kurz: Rechte ja, Pflichten nein!
Sollen doch andere für mein Vergnügen aufkommen.

Das finde ich sehr schade!

Dennoch: Natürlich gibt es immer auch Ausnahmen!

das sehe ich - trotz sternchenflut - mit verlaub etwas anders. der bäcker backt seine brötchen (bzw. lässt sie backen) und verkauft sie mir. ich entscheide, ob ich den preis dafür zahle, oder eben nicht.

soweit, so einfach - das kann ich auch bei wohnungen so machen. stimme ich dir vollkommen zu. problematisch wird es jedoch an einer anderen stelle: woher soll der potentielle mieter wissen, ob der makler die courtage überhaupt verlangen darf? sicherlich, das ist soweit ich weiß in § 2 Absatz 2 und 3 WoVermittG geregelt. nur habe ich da ja keine „garantie“ für, dass mir der makler dann auch die wahrheit sagt. das ist nämlich der unterschied zum bäcker: da achten die behörden drauf, dass die „fertigung“ nach vorschrift erfolgt. deshalb - und weil es nicht gleich um solche summen geht wie bei einer provision - fragt man da wohl nicht nach.

Moin,

Es gibt im gesamten Bundesgebiet keine Maklercourtage die nur
bei insgesamt 2,38% liegt.

In meiner Welt schon. Da ist das nämlich bei Vermietungen der Höchstsatz.

Gruß

TET

[MOD] Abgeschlossen weil…
… eine solche „politische“ Diskussion zwar interessant, aber nicht Gegenstand des Ziels dieses Brettes ist.

Moin,

wie kommst Du darauf, daß das jetzt nicht mehr so ist? In
unserer Tageszeitung werden mind. ebensoviele Wohnungen ohne
Makler, wie mit Makler angeboten.

Ich komme darauf auf die selbe Art und Weise wie Du, nehme ich an. Persönlicher Eindruck beim Studieren des Marktes. Das mag ja bei uns anders sein als bei Euch. Vielleicht ist es noch anderswo viel schlimmer und es gibt gar keine Wohnungen mehr ohne Makler, vielleicht gibt es aber auch Orte, wo keine Makler tätig werden.

Aber wenn Wohnungen vermehrt über Makler angeboten werden, dann ist Wohnungssuchenden mit einem „Du musst die Wohnung ja nicht nehmen“ nicht wirklich geholfen. Oder siehst Du das anders?

Das ist generell so? Die Sozialwohnungen hier vor Ort sind in
der Minderheit so.

Warum müssen es denn gleich Sozialwohnungen sein? Es gibt auch Leute mit anständigem Einkommen, die sich trotzdem keinen Makler leisten können.

Das ist doch meist in den Metropolregionen so.

Naja, dann ist doch bestätigt, wovon micha1964 schreibt. Es ist für manche nicht wirklich zahlbar und in dem Fall auch nicht nachvollziehbar, wieso das so ein hoher Betrag sein muss.

In mittleren oder kleineren Städten ist es aber i. d.
R. nicht so.

Was ist schon die Regel?

Ich wohne nicht in einem Ballungsraum, hier liegt
der Mietpreis bei etwa 5,00 €/m2 für normalen Wohnraum.

Tja, bei uns kostn auch Häuser mit Baujahr 1961 ohne gescheite Dämmung weit über 5€/m2 bei ca. 100.000 EW.

Geh mal mit zwei oder mehr Kindern auf Suche nach 4 oder mehr Zimmern. Die Auswahl, vor allem, wenn man mal aus wichtigem Grunde raus müsste, ist extrem mager. Wenn dann von 3 Treffern 2 mit vierstelliger Provision sind, dann weiß ich, warum die betroffenen Menschen nicht mit den Provisionen einverstanden sind. Wenn dann der Umzug nochmal vierstellig (inkl. doppelter Miete kostet), dann muss Otto Normal schon nicht nur ein paar Wochen arbeiten, um das beisete legen zu können.

Ich verstehe das schon, dass das alles rechtens ist. Aber es ist ärgerlich für die, die nicht einen verstelligen Betrag pro Jahr sparen können. Und ich denke, um die Leute ging es im OP.

Liebe Grüße,
-Efchen

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Hi,

Aber wenn Wohnungen vermehrt über Makler angeboten werden,
dann ist Wohnungssuchenden mit einem „Du musst die Wohnung ja
nicht nehmen“ nicht wirklich geholfen. Oder siehst Du das
anders?

Aber das dürfte doch dann in Gegenden sein, in denen das Angebot geringer ist als die Nachfrage? Da wäre es so oder so fast unmöglich bezahlbaren Wohnraum zu finden. Im Großraum München beispielsweise, zahlt man Preise, jenseits von gut und böse.

Warum müssen es denn gleich Sozialwohnungen sein? Es gibt auch
Leute mit anständigem Einkommen, die sich trotzdem keinen
Makler leisten können.

Ich bezog mich auf das, was Du schriebst. Natürlich gibt es Menschen, denen es schwerfällt die Provision aufzubringen. Es ändert aber nichts daran, daß sie diese übernehmen müssen, wenn sie die so angebotene Wohnung haben möchten. Es bestimmt der Markt und der Eigentümer.

Das ist doch meist in den Metropolregionen so.

Naja, dann ist doch bestätigt, wovon micha1964 schreibt. Es
ist für manche nicht wirklich zahlbar und in dem Fall auch
nicht nachvollziehbar, wieso das so ein hoher Betrag sein
muss.

Wie gesagt, in Metropolregionen ist Wohnraum meist so oder so unerschwinglich.

Was ist schon die Regel?

Die Regel dürfte vermutlich sein: dort wo Wohnraum begehrt ist, wird der Mieter Maklerkosten übernehmen müssen, es sei denn er hat Glück und der VM bietet Provisions- und/oder Maklerfrei an. In Regionen wo große Leerstände sind, wird vermutlich kaum ein VM auf Übernahme der Maklerkosten bestehen.

Geh mal mit zwei oder mehr Kindern auf Suche nach 4 oder mehr
Zimmern. Die Auswahl, vor allem, wenn man mal aus wichtigem
Grunde raus müsste, ist extrem mager. Wenn dann von 3 Treffern
2 mit vierstelliger Provision sind, dann weiß ich, warum die
betroffenen Menschen nicht mit den Provisionen einverstanden
sind. Wenn dann der Umzug nochmal vierstellig (inkl. doppelter
Miete kostet), dann muss Otto Normal schon nicht nur ein paar
Wochen arbeiten, um das beisete legen zu können.

Ich verstehe Dich, aber man muß eben auch sehen, daß VM ja auch wirtschaften möchten. Entweder sie möchten mit der Miete ihr geerbtes Häuschen erhalten oder sie möchten Gewinn erzielen etc. Aus reiner Nächstenliebe wird wohl kaum einer vermieten.

Das Leben ist leider nicht immer fair.

Gruß
Tina

Wer weiß, nach welcher rechtlichen Grundlage ein VERMIETER mit
seinem Hintern zu Hause bleibt, einen MAKLER die Präsentation
der Wohnung (Hauses), die Abwicklung des Mietvertrages, die
Auswahl des richtigen Mieters (nach den Vorstellungen des
VERMIETERS) und alle anderen Aufgaben überlässt, also einen
Makler einen Auftrag erteilt, der dann vom MIETER, der keine
Wege abgenommen bekommt usw., diese Dienstleistung bezahlen
lässt?

Welche „Wege“ soll Dir der Makler denn abnehmen? Erwartest Du ernsthaft solide Auskünfte zur angebotenen Immobilie? Gar Pläne, Dokumente und sonstige Unterlagen? Mit Glück bekommt man tintenstrahlbuntes Papier in die Hand, übertitelt mit „Expose“, hübsch anzuschauen, mangels belastbarer Zahlen aber sofort in die nächste Papiertonne überführbar.

Seine Gage wirfst Du dem Immo-Künstler ausschließlich für den Erhalt einer einzigen Adresse in den Rachen. Und für solche „Leistung“ wird diese Zunft hier immer wieder neu bejubelt.

Hat es da schon einmal einen Versuch gegeben, das zu
unterbinden (Gang vor den Bundesgerichtshof, o.ä.)?

Genau: Oder ähnliches! Vergiss aller Arten von juristischen Schritten, unterschreib der Zecke den Provisionsanspruch im Erfolgsfall und handel mit dem Vermieter VOR Vertragsabschluss aus, dass er seinen Adress-Lakaien doch bitte auf eigene Kosten entlohnen möchte. Fertig.

Und nach dem .Fertig. machst du dich auf den Weg und suchst weiter nach einer neuen Wohnung.

vnA

Und nach dem .Fertig. machst du dich auf den Weg und suchst
weiter nach einer neuen Wohnung.

Zwischen den Punkten „Komplette Provision bezahlen“ und „Komplette Provision vom Auftraggeber der Maklerleistung bezahlen LASSEN“ gibt es einen Graubereich, in dem diese unnötigen Kosten zwischen Mietinteressenten und Vermieter aufgeteilt werden können. Wie immer hängt das vom Einzelfall und dem persönlichen Verhandlungsgeschick ab.

Nicht jeder sucht Wohnraum in den Toplagen von München, Frankfurt, Stuttgart etc. Es soll nur klarwerden, dass man sich als Mietinteressent nicht zwangsläufig vom Vermieter und seinem Assi das Fell über die Ohren ziehen lassen sollte.

Da hast du sicherlich Recht.
Wobei ein Mietinteressent bei mir mit solch einem Begehren recht schnell zu einem abgelehnten Mietinteressenten werden könnte, da sich die Vermutung einschleichen würde, dass er sich in einem laufenden Mietverhältniss auch derart zickig geben könnte. Da sind mir dann meine Nerven wichtiger als der schnelle Euro, dem möglicherweise die Nachhaltigkeit fehlt.

vnA