versuche meine Frage mal „bildlich“ zu formulieren.
-Makler bietet ein Objekt an
-Person A besichtigt mit Makler dieses Objekt, ist somit verpflichtet, beim Kauf die Provision zu entrichten.
-Der Verkäufer kündigt nun den Maklervertrag ordentlich und inseriert anschliessend das Gebäude privat.
-Person B meldet sich dahingehend auf die private Anzeige und kauft das Objekt.
Nun meine Frage, wenn nun Person B an Person A weiterverkauft, hat der Makler dann noch irgendwelche Ansprüche auf Provision, weil er ja schon für Person A tätig geworden ist?
Wie gesagt, Maklervertrag wurde gekündigt. Danach wurde das Objekt privat Inseriert und Person B, welche vorher absolut keinen Kontakt zum Makler oder dem Verkäufer hatte, erfährt aus der Zeitung von dem privat Verkauf, kauft das Haus und Verkauft es dann aber direkt wieder an Person A.
Wäre es theoretisch und hypothetisch denn möglich, dass Person B an Person A das Objekt zum Kurs von € 1,- veräussert. Dann wären die anfallenden Gebühren ja recht übersichtlich. Würde da irgendein Gesetzt gegensprechen?
Hmm, dachte jetzt nicht, dass mir hier Unterstellung unterstellt wird, aber nun gut…
Also, ich bin mir nicht ganz schlüssig, was das mit dumm zu tun hat?
Seit wann ist es denn gesetzeswiedrig und illegal, eine Schenkung zu tätigen bzw. etwas für einen geringen Obulus zu veräussern, wenn 2 Parteien in einem speziellen Verhältnis zu einander stehen.
Darf ein Vater seinem Sohn nicht sein Haus für € 1,- überschreiben oder gar schenken? Wo genau sieht Gandalf hier das Problem oder wo genau liegt es tatsächlich.
Die Sachlage ist klar und darüber würde ich hier in diesem Forum gern diskutieren und am liebsten noch ohne das mir Dinge unterstellt werden.
Gruß
„Der Grußlose“
P.S.: In anderen Foren gibt es einen drauf, wenn man permanent „Gruß,bla bla bla“ schreibt - nachvollziehbar imho
Darf ein Vater seinem Sohn nicht sein Haus für € 1,-
überschreiben oder gar schenken?
darf ich Dich zitieren?
dass Person B an Person A das Objekt zum Kurs von € 1,- veräussert.
Wo steht da was von Vater und Sohn?
Zwischen ‚normalen‘ Personen unterstellt das Finanzamt dann üblicherweise einen fiktiven Wert, der dann als Grundlage zur Steuererhebung genommen wird.
Der Notar wird seinen Job auch nicht umsonst machen.
Wo genau sieht Gandalf hier
das Problem oder wo genau liegt es tatsächlich.
Bei Schenkungen zwischen Verwandten ist es sicher was anderes als bei Schenkungen (bzw. Verkäufen weit unter Wert) unter nicht Verwandten.
Aber auch hier wird das Finanzamt die Sache sehr genau anschauen.
P.S.: In anderen Foren gibt es einen drauf, wenn man permanent
„Gruß,bla bla bla“ schreibt - nachvollziehbar imho
Also, Person A und Person B stehen in einem Verwandschaftsverhältnis.
Da ist doch dann aber sicher wieder die Frage, ob der Makler in diesem Fall nicht doch anrecht auf seine Provision hat oder!?
Kommt es in dem Fall auch noch auf die Art des Verwandschaftsverhältnisses an? Tante/Neffe oder Vater/Sohn?
Wäre es theoretisch und hypothetisch denn möglich, dass Person
B an Person A das Objekt zum Kurs von € 1,- veräussert. Dann
wären die anfallenden Gebühren ja recht übersichtlich.
Weder der Notar, noch das FA werden ihre Forderungen nach dem 1 € berechnen, sondern nach einem angemessenen Verkehrswert. Das hindert A und B natürlich nicht einen Vertrag über 1 € abzuschließen.
Da ist doch dann aber sicher wieder die Frage, ob der Makler
in diesem Fall nicht doch anrecht auf seine Provision hat
oder!?
das wäre im Zweifelsfall eine Frage, die das Gericht zu klären hat.
Sollte der Makler nachweisen können, daß es ein Kettengeschäft war, um ihn um sein Geld zu bringen, was er wohl zwanglos nachweisen könnte, hätten die Beteiligten nicht nur die Maklerkosten, sondern auch die Gerichtskosten an der Backe. Die Kosten für den zweifachen Verkauf wurden ja schon erwähnt.
Ob da dann noch andere juristische Konsequenzen aus diesem Fall erwachsen, kann ich als Nichtjurist noch nicht mal erahnen, aber ich würde gefühlsmäßig die Finger von solch windigen Konstrukten lassen.
Es ist erschreckend welche kriminelle Energie verschwendet wird um dem Makler, der den Kaufpreis mit dem Eigentümer verhandelt hat, manchmal monatelang, der 30 oder mehr Besichtigungen mit Interessenten in dem Objekt hatte, der die Kosten für Inserate, Flyer u.ä. hatte, letzlich Zeit aufgewendet hat, die Grundrisse zu bearbeiten, mit Interessenten zu telefonieren, etc. auszuboten um 5,8% zu sparen.
Kein Mensch dieser Welt wird die Geschichte glauben. Wenn ein Vater seinem Sohn die Immobilie schenkt, kann der Makler Courtage verlangen. Der steuerliche Aspekt ist auch zu berücksichtigen, denn das Finanzamt wird die Immobilie schätzen und dem Vater diesen Betrag aufs Einkommen anrechnen.
Wer kein Geld hat sollte sich keine Immobilien ansehen, schon gar nicht mit Makler.
Es ist schon erschrecken, wie schnell Menschen anderen Menschen Dinge unterstellen ohne auch nur annähernd Ahnung zu haben, um was es geht. Einfach schreiben, vorverurteilen ohne sich selbst schlau zu machen - ja, das ist schon sehr erschreckend muss ich sagen. Jedem das seine, mehr fällt mir dazu nicht ein.