habe einen sehr schwierigen Fall wobei ich einige Expertenhilfe bräuchte.
Habe Intresse an einem Grundstück (Kauf) dieses wurde mir privat angeboten aber einen Tag später auch über einen Makler.
Bin ich nun verpflichtet dem Makler 3,48% Provision zu bezahlen da er mir auch ein Expose zugeschickt hat es sich aber um das gleiche Objekt handelt über welches ich schon Informationen vorliegen hatte.
Der Makler hat mit dem Verkäufer keinen schriftlichen Vertrag abgeschlossen -> sondern nur eine mündliche Vereinbarung getroffen das er nach Käufern sucht wobei der Verkäufer das auch machen darf -> ist so etwas zulässig? ohne schriftlichen Vertrag??
Und als letzte Frage: Ist es üblich Provisionen doppelt zu kassieren Makler möchte 3,48% vom Käufer und 3,48% vom Verkäufer?
Du solltest dem Makler schnellsten mitteilen, daß Du schon vor seinem Angebot Kenntnis von und Interesse für das Grundstück hattest. Du solltest das im Zweifel auch nachweisen oder zumindest ausreichend glaubhaft machen können. Damit entfällt dann ein Provisionsanspruch des Maklers.
Viele Grüße
Stefan
habe einen sehr schwierigen Fall wobei ich einige
Expertenhilfe bräuchte.
Habe Intresse an einem Grundstück (Kauf) dieses wurde mir
privat angeboten aber einen Tag später auch über einen Makler.
Bin ich nun verpflichtet dem Makler 3,48% Provision zu
bezahlen da er mir auch ein Expose zugeschickt hat es sich
aber um das gleiche Objekt handelt über welches ich schon
Informationen vorliegen hatte.
Der Makler hat mit dem Verkäufer keinen schriftlichen Vertrag
abgeschlossen -> sondern nur eine mündliche Vereinbarung
getroffen das er nach Käufern sucht wobei der Verkäufer das
auch machen darf -> ist so etwas zulässig? ohne
schriftlichen Vertrag??
Und als letzte Frage: Ist es üblich Provisionen doppelt zu
kassieren Makler möchte 3,48% vom Käufer und 3,48% vom
Verkäufer?
es ist schon wie goosi dir mitteilte, das du glaubhaft machen mußt, das das private Angebot schon vor dem Angebot des Maklers kam. Da es nur einen Tag auseinander ist, wird das mit Sicherheit schwierig werden, da der Verdacht entstehen könnte, das du und der Verkäufer die Courtage sparen wollt.
Es gibt ein Urteil, indem einem Makler, aufgrund eines mündlichen Auftrages, die Courtage zugesprochen wurde. War schon mal ein thread hier im Brett, müsstes du mal nachschauen.
Es ist vollkommen richtig und gut, das der Makler von beiden Seiten die Courtage bekommt. Denn er muß nicht nur das Expose erstellen, Anfragen bearbeiten, die passenden Objekte finden, sondern auch ein Objekt bewerben. Daneben will er auch noch Geld verdienen. Da er den Aufwand vorher nicht abschätzen kann (manche Objekte bleiben bis zu 12 Monaten im Bestand), ist die Höhe der Courtage auch gerechtfertigt.
da Du zuerst vom Verkäufer/Eigentümer von der Vakanz des Objektes erfahren hast, brauchst Du keine Provision zu bezahlen, der Verkäufer auch nicht! Du brauchst auch weiterhin dem Makler nichts zu beweisen oder mitzuteilen, wozu auch? Schon gar nicht brauchst Du mitzuteilen, daß Du gedenkst einen Kaufvertrag abzuschließen. Ist das Objekt an Dich verkauft, ist es Aufgabe des Verkäufers dem Makler mizuteilen, daß das Objekt verkauft wurde; in diesem Fall hat er auch den Preis nicht zu erfahren. Der Verkäufer kann dem Makler mitteilen, daß Du bereits im Vorfeld, im Rahmen eigener Verkaufsbemühungen seitens des Verkäufers, über das Objekt informiert worden bist. Drohungen oder Einschüchterungen seitens des Maklers würde ich gelassen entgegen sehen. Der Hinweis, daß Du zuvor informiert worden bist reicht, ggf. kann man noch einen Zeugen benennen - würde ich persönlich aber mit warten.