Guten Morgen,
vorgestern habe ich Pinienkernmakronen gebacken.
also sehr fetthaltiges Nussmaterial
Sie waren noch weich, als ich sie aus dem Ofen nahm.
normal
Ich kenne
Makronen aber eigentlich doch als härtere Kekse… oder hab
ich da nicht die richtige Erinnerung?
hm. Kommt darauf an.
Mutter backte spätestens 1. Dezemberwoche und „lieferte“ frühestens 24.12. = steinhartes Backgut.
Ich backe spätestens letzte Novemberwoche, verfrachte sofort (noch am gleichen Tag) in Blechbüchsen und liefere sofort = wir essen IMMER weiche Plätzchen.
Randbemerkung: als ich noch ein kleines Mädchen war, bekam man Nüsse jeglicher Art niemals in der Qualität wie heute, d.h. knackig frisch. Die Grundsubstanz für Makronen war schon staubtrocken und daraus wurden natürlich harte Kekse/Plätzchen.
Gestern waren sie immer noch weich (also schon so „fest“, dass
man sie stapeln kann, aber man kann sie halt auch leicht
drücken) - ich habe sie nun in Blechdosen gefüllt.
dann werden sie mit Glück die Konsistenz und Weichheit halten
Sollte ich sie lieber noch an der Luft trocknen lassen?
wenn Du harte Makronen willst, ja
Hätte ich sie länger (habe die Backzeit schon um 5 Minuten
verlängert, anstatt 10 habe ich sie 15 Minuten im Ofen
gelassen bei 160 Grad, weil sie noch ganz blass waren) backen
sollen?
je nun. Je länger, desto mehr Röststoffe.
Bei guter Pinienqualität tritt bei längerem Backen mehr Pinienöl aus. Das führt selbst bei Negerplätzchen ('tschuldigung: Plätzchen mit Migrationshintergrund) vielleicht dazu, dass sie geröstet bis fast angebrannt schmecken, aber nicht unbedingt dazu, dass sie hart werden.
Was helfen kann, zum Abtrocknen ist Umluft + den Backofen einen kleinen Spalt geöffnet lassen.
viele grüße
Geli