Mal eine Frage

Kann es sein das die heutigen noch begabten Leute in der modernen „DUMMEN“ Welt untergehen werden?
Ich bin der Meinung das wenn es einen wie es Albert Einstein gegeben hat, niemals mehr geben wird, da ganz einfach die breite Masse von …ihn zerdrücken würden…

Hi!
Nee, denk ich nicht. So traurig es ist: Wird wohl bald wieder ne Elite geben. Also Leute, die Kohle haben und sich Bildung leisten können.
Ähnlich wie damals. Oder was meinst du, wieso so viele Leute früher einfach mal ewig über eine Sachen nachdenken konnten? Ein großer Teil der Mathematiker früher kam aus wohlhabenderen Elternhaus. Es waren ja auch kaum welche wirklich Mathematiker sondern eher Universalgelehrte.
Und geniale Köpfe werden soooo oft nicht erkannt. Davon geh ich jedenfalls stark aus. Es gibt bestimmt noch wahnsinnig viele Menschen in Afrika, Südamerika o.ä., die das Zeug dazu gehabt hätten, aber wie hätte das jemand merken sollen?
Ein paar Ausnahmen gibt es. Wie zum Beispiel Ramanujan. Aber eben, wie gesagt, eher die Ausnahme.

Aber es wird immer kluge Köpfe geben. Allein schon aus der Not geboren. Der Mensch ist mit der Neugierde geschlagen. Oder belohnt, wie mans sieht. Aber sicher ist: er wird nie aufhören noch mehr wissen zu wollen. Deshalb kann es zu einer absoluten Volsverdummung meiner Meinung nach nicht kommen.

Gruß
Christina

Kann es sein das die heutigen noch begabten Leute in der
modernen „DUMMEN“ Welt untergehen werden?
Ich bin der Meinung das wenn es einen wie es Albert Einstein
gegeben hat, niemals mehr geben wird, da ganz einfach die
breite Masse von …ihn zerdrücken würden…

Hi,

in Deinem Posting entdecke ich pauschale Allgemeinplätze, zu denen ich mich gerne äußern möchte:

  1. Zum Begriff der „Elite“: Was ist denn daran traurig? Der Begriff ist eigentlich nur bei uns in Deutschland so negativ besetzt. Ich definiere „Elite“ als eine Gruppe von Menschen, die richtig was in der Birne haben. Also jemanden wie Einstein. Solche Leute brauchen wir. Diese sollten auch selektiv gefördert und nach Kräften unterstützt werden.
  2. Universalgelehrte: Natürlich waren vor hundert oder zweihundert Jahren die Menschen Universalgelehrte, schlicht weil die Menge an Wissen um Größenordungen kleiner war.
  3. Du hast echt eine lustige Vorstellung von „damals“. Viele reiche Leute, die herumsitzen und Zeit haben, nachzudenken. Die Wahrheit ist: Niemals hatten die Leute besser Gelegenheit über etwas nachzudenken, als heute. Denn im Gegensatz zu früher hat hierzulande heute jeder die Möglichkeit, sich umfassend zu bilden, der Lebensstandard ist VIEL höher als damals, man hat VIEL mehr Freizeit, und außerdem gibt es mehr Menschen, und noch dazu die Frauen, die damals kaum Rechte hatten - wenn all dies aber gar nichts bringt - vielleicht sollte man dann doch lieber die „Eliten“ stärker fördern und die anderen wieder schuften lassen ??

Ich wundere mich halt, daß Du einerseits den Begriff der Elite für so „traurig“ hältst, andererseits jedoch anerkennst, daß genau diese Eliten früher soviel erreicht haben, weil sie soviel Zeit nachzudenken hatten ?

Gruß
Moriarty

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Hi!

  1. Wenn es eine Elite gibt, dann ist es immer nur eine dünne Schicht. Sonst wäre es ja keine Elite sondern die Allgemeinheit. Und je dünner diese Schicht ist desto weniger greift sie Talente, die eben nicht so viel Kohle haben. Denn dass die Elite hauptsächlich durch Kohle gebildet wird ist wohl ziemlich klar, oder?
  2. Das hatte aber noch andere Gründe. Das wissen war zwar insgesamt geringer aber trotzdem noch bombastisch groß. Der Grund war einfach, dass die Leute eigentlich was anderes lernten (Jura, Theologie), aber sich damit beschäftigen konnten was sie interessiert. Nebenbei noch.
  3. Da hast du mich falsch verstanden. War natürlich nicht bei allen so. Aber bei der grade angesprochenen Personengruppe. Heute hat vielleicht die Allgemeinheit mehr Zeit, aber damals waren es halt die oberen Schichten, die Vorangetrieben haben.
    Du scheinst da eher eine komische Vorstellung zu haben. Viele Frauen wurden damals auch schon angesehen und haben was geleistet. Ich rede nicht von Zwölfhundertnochwas. Es gab viele Frauen in den Naturwissenschaften. Klar konnten hier auch helle Köpfe nicht gefördert werden, sicher, das ist ein großer Vorteil von heute zu früher.

Natürlich muss ich anerkennen, dass die Menschen damals viel erreicht haben. Das untern Tisch fallen zu lassen wär wohl absolut ignorant. Aber wer kann sagen, was noch alles rumgekommen wäre, wenn mehr Menschen wären gefördert worden.

Was ich allerdings finde ist: Es sollten mehr Leute ausgesiebt werden die studieren nur um des studieren Willens betreiben. Das bringt nu echt gar nix weiter. Die zeigen meiner Meinung nach auch keinen Willen zu lernen und das ist, wie ich finde, das Wichtigste…

Gruß
Christina

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Hi,

schnell reagiert :wink:

Dann „streiten“ wir hier nur über die Definition von Elite. Für Dich sind es die Reichen, für mich sind es die, die diesen Stand durch besondere Leistungen erreicht haben und sich auch erst beweisen müssen. Dies wird immer eine dünne Schicht sein, denn es ist bei weitem nicht jeder Einstein.

Frauen sind übrigens erst seit einigen Jahrzehnten mehr oder weniger gleichberechtigt und anerkannt; ich denke, daß es noch vor 1950 nicht sehr viele weiblichen Wissenschaftler gegeben hat.

Ich vertrete die Ansicht, daß die Menschen verschieden sind, und zwar fundamental, und daß es einige Menschen gibt, die schlauer sind als andere, und wieder andere, die tapferer sind, oder musikalischer, und auch solche, die die Fähigkeit haben, Politik zu machen oder zu führen. Es kann nicht jeder alles sein.

Es ist ja gerade das Dilemma heuzutage, das jeder alles sein will und meint alles zu wissen, und deswegen dann z.B. ein Studium anfängt, das ihm nicht liegt, oder sich in Dinge einmischt, die ihn nichts angehen.

Im Idealfall studiert man etwas, das einen interessiert, und beschäftigt sich dann genau damit, was einen interessiert.

Ich vermute aber, daß die Leute früher das Denken an sich besser gelernt haben. Auch waren sicher die Randbedingen und Prüfungen härter. Was ich teilweise an Dummköpfen in Prüfungen erlebt habe, kann ich gar nicht schildern… mit dem Wissen, daß man diesen Leuten eines Tages das Diplom in den A**** schiebt, fand ich das ziemlich frustrierend.

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Hallo,

Dein Artikel scheint mir aber auch einseitig zu sein. Wenn ich das richtig verstanden habe, bist Du eher dafür, dass es eine Elite gibt, oder? Ich behaupte, hier gibt es durchaus nicht nur diese beiden extremen Seiten. Nur als Beispiel: Eliten sind dafür auch verantwortlich, dass es z. B. Massenvernichtungsmittel gibt. Und für mich bedeutet elitär zu sein in geistiger Hinsicht, auch Verantwortung dafür übernehmen zu können und zu müssen, was man findet. Und Deine Stellungnahme lt. 3) ist ebenfalls einseitig, die Grundannahme im ersten Posting war nicht gar so falsch.

Gruß

Dieter

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Hallo,

Ein großer Teil der Mathematiker früher kam aus wohlhabenderen
Elternhaus.

Da würde ich mir an Deiner Stelle aber mal die Lebensläufe großer Mathematiker genau ansehen.

CIAo

ddd

Hallo,
begabte Leute sind seit jeher zu einem gewissen Teil „untergegangen“. In Punkto Wissenschaft sind neben dem Erkenntnisgewinn, dessen Repräsentation und die Selbstdarstellung gefragt. Stark introvertierte Persönlichkeiten gehen dabei leicht unter, wenn sie nicht einen „Förderer“ finden, der in der Community eine angesehene Stellung hat. Ich sehe nicht, daß das heute anders ist als in der Vergangenheit.

Gruss
Enno

Hi Andreas

Kann es sein das die heutigen noch begabten Leute in der
modernen „DUMMEN“ Welt untergehen werden?

die Welt war immer schon dumm! nicht mehr oder nicht weniger als heute.

Ich bin der Meinung das wenn es einen wie es Albert Einstein
gegeben hat, niemals mehr geben wird, da ganz einfach die
breite Masse von …ihn zerdrücken würden…

Was willst Du uns damit sagen?!

Genies hat es immer schon gegeben und gibt es auch heute noch z.B. Steven Hawkins.
Oder meinetwegen Karl Heinz Stockhausen um einen Künstler zu nennen.

Gandalf

Bereits geschehen. Wenn ich mich nur mit dem Fachwissen befassen würde ohne was über die Menschen zu wissen… wär ja ned so prall…
Ich habe von einem großen Teil gesprochen. Nich von allen! Und es waren nunmal mehr…
Du scheinst ja nur die großen zu sehen. Lies dir doch mal „alle“ Lebensläufe durch. Jedenfalls mehr als von denen, die so Allgemeinbildung sind. Die sind nämlich auch nur ein kleiner Teil (abgesehen davon waren auch davon viel aus gutem Hause. Ganze Familien…)

Gruß
Christina

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