D er 1998 unter spektakulären Umständen in die Türkei abgeschobene jugendliche Serienstraftäter darf zurück nach Deutschland. Nach einer Entscheidung des bayerischen Verwaltungsgerichtshofs vom Donnerstag muss dem heute 17-Jährige Serienstraftäter eine Aufenthaltserlaubnis erteilt werden.
Das Gericht begründete seine Entscheidung mit dem Rechtsanspruch des Klägers auf Grund einer Vereinbarung zwischen der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Türkei aus dem Jahre 1980. In dem Verfahren ging es um die Frage, ob „Mehmet“ in der Türkei so weit gereift ist, dass von ihm keine konkrete Gefahr mehr ausgeht. Nach Ansicht des Richters erfüllt „Mehmet“ die Voraussetzung für ein Aufenthaltsrecht nach den EU-Bestimmungen. Daran habe auch seine Inhaftierung nichts ändern können.
„Mehmet“ war im November 1998 als damals 14-Jähriger aus München in die Türkei abgeschoben worden. Der Fall hatte international für Aufsehen gesorgt, weil erstmals ein Kind von rechtmäßig in Deutschland lebenden Ausländern allein abgeschoben wurde.
hallo Beo2
wenn nicht genügend Verbrecher illegal zu uns kommen, müssen wir hat nachhelfen. Die Türkei wird aufatmen, die will ihn nämlich nicht. er war dort genauso kriminell!
Grüße
Raimund
Bei Jugendlichen, die hier aufgewachsen sind und hier ihre Familie haben, finde ich Abschiebung schon ziemlich krass…
Andererseits sind es gerade junge Ausländer, die durch Aggressivität und Straftaten auffallen (für alle die hier pc sind, die Betonung liegt auf jung, nicht auf Ausländer, k.A. wie man diese html-tags verwendet)…
Naja, wie üblich - Abschiebung sollte das letzte Mittel sein, lieber vorher an der Integration und Gewaltprävention arbeiten blabla… dann muss es gar nicht erst dazu kommen und Opfer und Schäden gibt es auch nicht…
Naja, wie üblich - Abschiebung sollte das letzte Mittel sein,
lieber vorher an der Integration und Gewaltprävention arbeiten
blabla… dann muss es gar nicht erst dazu kommen und Opfer
und Schäden gibt es auch nicht…
Am Besten Resozialisierung auf Teneriffa, wir bezahlen es ja gerne.
Und seine Opfer sollen sich mal nicht so haben, selbst schuld, wenn sie sich so teuere Sachen kaufen, damit provozieren sie den armen Jungen ja.
*wink*
Rainer
Am Besten Resozialisierung auf Teneriffa, wir bezahlen es ja
gerne.
das mit der Resozialisierung ist ein beliebtes Thema bei law-and-order-Verfechtern, aber das meinte ich nicht.
Ich meinte eigentlich, dass man es gar nicht dazu kommen lassen sollte, dass jemand resozialisiert werden muss.
Man sollte ihn einfach von vornherein sozialisieren, das wäre besser.
Ich geb Dir mal ein einfaches Beispiel: Krefeld ist -natürlich- total pleite und die Stadt muss sparen. Wo kann man sparen? Klar, bei Bildung und Sozialem.
Es gibt hier -wie in jeder Grosstadt- gewisse Problemgegenden und in einigen gibt es städtische Jugendclubs. Da kann man Billard und Kicker zocken, Musik hören, sich treffen etc. Siehe da, seit Einrichtung der Clubs ist die Jugendkriminalität gesunken, utner anderem vermutlich, weil die Jungs nicht mehr gelangweilt auf der Strasse rumhängen und wahllos Leute verdreschen und abziehen, wie es dieser Mehmet ja offenbar auch getan hat.
Naja, zurück zu den Finanzproblemen der Stadt: Rate doch mal, welche Einrichtungen jetzt geschlossen werden sollen…
…aber Hauptsache, Krefeld leistet sich für 25 Millionen Mark eine Multiplex-Arena für GRossevents blablabla die vermutlich nach 5 Jahren pleite sein wird…