Liebe Lehrer unter den www-lern,
ich jobbe nebenbei in einem großen Laden und im Moment ist in
Bayern der Schulanfang nahe - wir haben also auch aufgerüstet,
was Zubehör für den Schulbeginn angeht und die Leute strömen
nur so - in der Hand große Zettel mit den Wünschen der Lehrer
- wir sind ja dankbar, daß sie nicht alle erst am 1. Schultag
kommen… ABER:
Ist es denn als Lehrer so schwierig,
Was willst du von Lehrern groß erwarten?
Nur eine kleine Anekdote:
ich wohne gegenüber einer Schule und es vergeht fast kein Tag, an denen nicht in mindestens 3 Klassenzimmern über NAcht das Licht brennt. Selbst zum Licht abschalten sind sie zu doof…
wenn man schon spezielle
Wünsche an Hefte hat, evtl. auch die allgemein übliche
Lineatur anzugeben und nicht „liniert mit Schattenrand“ - das
sagt mir wenig, welche der vielen Lineaturen und auch
Schattenrand ist ehrlich kein allgemein bekannter Ausdruck!
Warum muß man Eltern vorschreiben, unlackierte Buntstifte zu
kaufen. Es ist schön, ökologische Gedanken zu haben, ich
versteh auch, manche Kinder kauen auf den Stiften - aber wenn
Eltern wenig Geld haben, ist der Unterschied von
Marken-lackierten Stiften (1,49) zu unlackierten der gleichen
Markenfirma (4,99 Euro!) schon groß!
Papiereinbände für die Hefte von Erstklässlern sind ebenso
ökologisch gut wie relativ nutzlos - aber von mir aus - nur
leider sind sie teuer und ebenfalls kaum zu kriegen!
Eine Beschreibung: „Zirkel wie Schülern gezeigt“ hilft uns
Verkäufern auch wenig weiter, wenn Mama ohne Kind einkaufen
kommt! Zudem habe ich Zweifel, daß nach 6 Wochen noch klar
ist, was gezeigt wurde!
Heutzutage hat alles Schulzubehör wirklich klare Namen und
Nummern und Lineaturen - ist es von Lehrer so viel verlangt,
das Zeug genau zu bezeichnen und sich vielleicht auf
vergleichsweise gängige Artikel zu beschränken? Die dann jeder
auch beinahe überall bekommen kann, ohne ein großes Vermögen
zu lassen (es kommt immer noch ein mittleres Vermögen
zusammen!)
Viele Grüße von einer etwas erschütterten
Wendy