Mal was ganz Praktisches an die Lehrer

Liebe Lehrer unter den www-lern,

ich jobbe nebenbei in einem großen Laden und im Moment ist in Bayern der Schulanfang nahe - wir haben also auch aufgerüstet, was Zubehör für den Schulbeginn angeht und die Leute strömen nur so - in der Hand große Zettel mit den Wünschen der Lehrer - wir sind ja dankbar, daß sie nicht alle erst am 1. Schultag kommen… ABER:

Ist es denn als Lehrer so schwierig, wenn man schon spezielle Wünsche an Hefte hat, evtl. auch die allgemein übliche Lineatur anzugeben und nicht „liniert mit Schattenrand“ - das sagt mir wenig, welche der vielen Lineaturen und auch Schattenrand ist ehrlich kein allgemein bekannter Ausdruck!

Warum muß man Eltern vorschreiben, unlackierte Buntstifte zu kaufen. Es ist schön, ökologische Gedanken zu haben, ich versteh auch, manche Kinder kauen auf den Stiften - aber wenn Eltern wenig Geld haben, ist der Unterschied von Marken-lackierten Stiften (1,49) zu unlackierten der gleichen Markenfirma (4,99 Euro!) schon groß!

Papiereinbände für die Hefte von Erstklässlern sind ebenso ökologisch gut wie relativ nutzlos - aber von mir aus - nur leider sind sie teuer und ebenfalls kaum zu kriegen!

Eine Beschreibung: „Zirkel wie Schülern gezeigt“ hilft uns Verkäufern auch wenig weiter, wenn Mama ohne Kind einkaufen kommt! Zudem habe ich Zweifel, daß nach 6 Wochen noch klar ist, was gezeigt wurde!

Heutzutage hat alles Schulzubehör wirklich klare Namen und Nummern und Lineaturen - ist es von Lehrer so viel verlangt, das Zeug genau zu bezeichnen und sich vielleicht auf vergleichsweise gängige Artikel zu beschränken? Die dann jeder auch beinahe überall bekommen kann, ohne ein großes Vermögen zu lassen (es kommt immer noch ein mittleres Vermögen zusammen!)

Viele Grüße von einer etwas erschütterten

Wendy

Hall Wendy.
Sehr verständlich und ich könnte dir Ähnliches schildern aus Sicht der Mütter.
Es ist zum Beispiel völlig unmöglich, zu Schulbeginn ein angefangenes Heft noch vollzuschreiben ( nicht mal, wenn es der gleiche Lehrer ist). Da liegt noch ein leeres Heft aus dem letzten Jahr im Schrank, aber „das dürfen wir nicht…es muss das XYZ-Heft“ sein. Ein Oktavheft mit einem mit Bleistift gezogenen Trennstrich kann auf keinen Fall als Vokabelheft dienen, nein… der Strich muss gedruckt sein. Notenheft ist out, man nimmt jetzt Notenpapier vom Block…
Das ist für Mütter - besonders von mehreren Kindern - ein Spießrutenlauf durch zahllose Geschäfte und kostet mehr Nerven als das ganze Schuljahr.

Morgen geht die Schule wieder los!!! Ich habe diesmal vorher nix gekauft, was dann doch keiner nehmen darf.

Grüße
Tutulla

Hallo,

Umschläge, Schnellhefter etc. aus Papier finde ich ebenfalls nicht besonders sinnvoll: diese Dinge halten, selbst bei sehr guter Behandlung, nicht viel länger als ein Jahr. Dann ist das auch nicht mehr so ökologisch…

Ich selbst musste bei einigen Lehrern Heftumschläge aus Papier verwenden, und ich bin immer sehr sorgsam mit meinen Schulsachen umgegangen - trotzdem, die Ecken rubbeln sich in der Schultasche auf, das Papier wird unansehnlich etc.
Plastikumschläge halten bei vernünftiger Behandlung quasi ewig; ich hatte in der 10. Klasse noch welche aus der ersten (und die sahen ordentlich aus).

Genauso diese jährliche Bucheinbinderei zu Schuljahresbeginn, und Folie-von-Buch-Entfernerei am Jahresende. Bei Papier-Einbänden muss man das definitiv jedes Jahr tun, der Papier-Umschlag sieht auch bei ordentlicher Behandlung am Jahresende einfach total schmuddelig aus (deswegen finde ich es auch nicht gut, dafür Packpapier zu nehmen - manche Lehrer wollen das aber unbedingt so). Dann gab’s Lehrer, die verlangten, dass auch die Plastikfolie jedes Jahr zu ersetzen ist (egal, in welchem Zustand sie war).
Warum kann man nicht die neuen Bücher einmal von den Schülern (bzw. bei Grundschülern machen das ja die Eltern) einbinden lassen, und zwar in durchsichtige Plastikfolie? Hält lange, und das Namensetikett kann man ja überkleben.

Viele Grüße,
Nina

Hi,

Du sprichst mir aus dem Herzen.

Der Gipfel war die Anweisung einer Lehrerin der 3. Klasse mit nach ihren Angaben 25 Jahren Berufserfahrung!, Hefte mit Lineatur 3. Klasse mit Rand zu kaufen…

Die Mütter trafen sich dann im (einzigen) Schreibwaren-Fachgeschäft in unserem Ort und dort gab es immer wieder bissige Kommentare von den Verkäuferinnen, da solche Hefte nicht hergestellt werden. Das wiederholte Bestehen auf die nicht existierenden Hefte (durch die Lehrerin) wurde erst abgestellt, als ich dem Kind einen Brief mitgab, in dem ich sie gebeten habe, mir doch die Bestellnummer schriftlich mitzuteilen…

Gelernt habe ich dabei wenigstens, dass eine direkte Kommunikation sehr hilfreich ist und habe das seither immer wieder so gemacht :wink:

Viele Grüße
C.

diese ganze Umweltschonendiskussion ist sowieso von Vornherein überflüssig wenn die Kids alle einzeln von der lieben Mutti mit dem Auto jeden Tag zur Schule gebracht werden und lange Staus dadurch entstehen!

Halli,

lach, hier meldet sich eine Lehrerin zu Wort. Das hört sich ja wirklich schockierend an…

Vielleicht sollten die Reformen ganz woanders beginnen. Ich schlage unserem Direx einmal vor, eine Fortbildung für Schreibwarenläden anzubieten :wink:

Nein, aber im Ernst, so wie das geschildert wird, vermute ich, dass keiner der Lehrer jemals so ein Heft gekauft hat…vielleicht liegen auch zwischen eigener Schulzeit und Beruf schon einige Jährchen? Ich muss gestehen, diese besonderen Wünsche finde ich auch reichlich albern. Na ja, ich kann mich zum Glück noch daran erinnern, wie solche Hefte aussehen…und wie oft ich Hefte als Schülerin vertauscht habe, weil ich auf Umschläge verzichtet habe und dadurch Striche kassiert habe, denn die Hausaufgaben waren im anderen Heft.

Denke nicht, dass man Eltern ärgern will, weil man um Umschläge bittet - sondern dies eher als optische Hilfe für Schüler sieht, die somit leichter ihren Ranzen packen können… es sei denn die lieben Eltern packen ohnehin den Ranzen ihres Kindes :smile: … aber vielleicht sind die auch manchmal dankbar, dass sie abends dann wissen rot = Mathe, blau = Deutsch :wink:

Mir ist klar, dass man im Schreibwarenladen ein kleines Vermögen liegen lässt - mir geht es als Lehrerin nicht anders: Kreide, Folien, Folienstifte, Terminkalender, Notenbuch, Farbkopien, Folierungen, Disketten, Stifte, Magnete etc. zahle ich auch aus eigener Tasche.

Fazit: Nie vor Schulbeginn kaufen! Sage ich auch immer meinen Eltern, denn ich weiß ja meist auch nicht, welche Kollegen ich als Klassenlehrerin haben werde und selbst wenn ich es weiß, die meisten wissen dann selbst noch nicht wie viele Hefte und wie diese geartet sein sollen…

Viel Spaß im neuen Schuljahr und mit dem Tipp: kommunizieren Sie doch mal öfters mit den Lehrern, dann stehen diese nicht immer in so einem Luftschloss, über dass sich die Eltern wundern müssen

diese ganze Umweltschonendiskussion ist sowieso von Vornherein
überflüssig wenn die Kids alle einzeln von der lieben Mutti
mit dem Auto jeden Tag zur Schule gebracht werden und lange
Staus dadurch entstehen!

…und wenn die lieben lehrer dann in der ersten doppelstunde englisch des jahres schon wieder 3 vorn und hinten bedruckte arbeitsblätter für alle austeilen! wenn mit papier so um sich geschmissen wird, kann ich mir auch plastikumschläge leisten!

andererseits muss ich zur diskussion sagen, dass mir das als schüler noch nie untergekommen ist, dass diese und jene lineatur gefordert wurde. es hieß nur ab und zu „bitte liniert in meinem fach“ (da wir nun mal zwanghaft gerne auf kariert schreiben ->passt mehr drauf und schreibt sich schöner!), oder - was eigentlich klar ist - bitte mit rand, zumindest blätter für lks. umschläge um bücher sind pflicht, entweder man hat glück und es sind noch vom vorgänger welche dran (wenn die ansehnlich aussehen, wird die auch kein lehrer beim einsammeln am jahresende runterreißen), oder man macht den vom letzten buch wieder ran, insofern er passt, man geht sich neue kaufen oder - wenn gar nichts hilft, nimmt halt wirklich zeitungspapier…ist allerdings bei uns nur als notlösung ausgewiesen, und damit er was nützt, muss man den umschlag dann wohl auch öfters erneuern.

gruß
yvi

Rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrand am Rrrrrrrrrrrrrand [OT]
Hallo Wendy,

ich muß jetzt auf der Stelle ne kurze Anekdote loswerden und nur kurz vorausschicken, daß sowohl Klein-Petzi (damals im ersten Jahr im Gymnasium) so wie auch Groß-Petzi die Menschheit in zwei Hälften eingeteilt hat: Solche die man ernst nehmen kann, und solche die man nicht ernst nehmen kann. Wie auch immer, der Mathelehrer - nennen wir ihn mal den Herrn Ivan Schreck - kam aus Polen/Russland/Ungarn, auf jeden Fall um einiges weiter östlich als ich mir damals überhaupt vorstellen konnte und gehörte in zweite Kategorie. Und wie’s ja öfters so ist bei Leuten, die eine „östliche“ Muttersprache haben, rrrrrrrollte der gute Ivan Schrrrrrreck das rrrrrrrrrrrrrrrrrrrr ganz beeindrrrrrrrruckend (fand ich zumindest *ggg*). So, und nun ging’s eben auch um die „richtigen“ Hefte. Okay, kariert macht für Mathe irgendwie Sinn, aber dann kam’s „mit Rrrrrrrrrrrrrrrand am Rrrrrrrrrrrrrrrrrrand“. Leider keine genauere Beschreibung, denn Herr Ivan Schreck wollte schnell von den Untiefen entsetzlicher Bürokratie in die Höhenflüge der Mathematik losschweben.
So standen wir dann also am Nachmittag im winzigen Schreibwarengeschäft im Heimatort, natürlich noch ein paar Klassenkameraden dabei, alle mit entsetzlich gestressten Müttern und dazu noch etwa 100 Kinder anderer Klassen und Schulen, kleinere Geschwister, Hunde und Hamster, Kinderwagen - ein herrliches Chaos und über allem schwebend der Herrscher über dieses Schreibwarengeschäft :wink: Aber wir haben es geschafft, den ganzen Betrieb lahmzulegen mit unserem innigen Wunsch nach Heften mit „Rrrrrrrrrrrand am Rrrrrrrrrand“. Gemeint waren übrigens diese durchgängig karierten Seiten, wo etwa 2 cm vom Blattende ein etwas dickerer Strich eingezeichnet ist :smile: Herrn Schreck war’s übrigens am Ende dann völlig wurscht was wir für Hefte hatten und binnen 2 Wochen war er in die erste Kategorie gewandert :wink:

Aber langer Anekdote kurzer Sinn: Vielleicht wäre es ja für Euch ne Idee, daß Ihr die Punkte, die Du erwähnt hast, mal bei einer Lehrerversammlung (davor/danach?) kurz vorstellst? Einfach sagst „Rand am Rand ist Leinen-Heft Nummer 420815“ oder was halt auch immer. Und der „Zirkel wie gezeigt wird von Firma xxx herstestellt und hat die Nummer yyy, am besten gleich Zubehör zzz mitbestellen“. Vielleicht dann noch die ganze Geschichte in ner netten Form kopiert zum nach Hause mitnehmen und Eure Telefonnummer, falls man noch was anderes braucht und wuuusch haben die Lehrer zumindest alle Möglichkeiten, das richtig einkaufen zu lassen :smile:

*wink* und gute Nerven beim Schulheftekaufansturm :smile:

Petzi

Hallo Petzi,

Aber langer Anekdote kurzer Sinn: Vielleicht wäre es ja für
Euch ne Idee, daß Ihr die Punkte, die Du erwähnt hast, mal bei
einer Lehrerversammlung (davor/danach?) kurz vorstellst?
Einfach sagst „Rand am Rand ist Leinen-Heft Nummer 420815“
oder was halt auch immer. Und der „Zirkel wie gezeigt wird von
Firma xxx herstestellt und hat die Nummer yyy, am besten
gleich Zubehör zzz mitbestellen“. Vielleicht dann noch die
ganze Geschichte in ner netten Form kopiert zum nach Hause
mitnehmen und Eure Telefonnummer, falls man noch was anderes
braucht und wuuusch haben die Lehrer zumindest alle
Möglichkeiten, das richtig einkaufen zu lassen :smile:

Das würde ich gerne machen - nur - ich lebe und jobbe in einem großen Kaufhaus mit nem W am Anfang in eienr Stadt mti 250.000 Einwohnern - und ungefähr 60 Schulen unterschiedlichster Culeur - ich kann nicht in jeder Klasse an die Lehrer hinbetteln - ich krieg nur die Zettel, die diese Lehrer den Eltern in die Hand drücken und auf denen stehen solche Sachen drauf, wie ich sie beschrieben habe!

Liebe Grüße

Wendy

Hallo,

Mir ist klar, dass man im Schreibwarenladen ein kleines
Vermögen liegen lässt - mir geht es als Lehrerin nicht anders:
Kreide, Folien, Folienstifte, Terminkalender, Notenbuch,
Farbkopien, Folierungen, Disketten, Stifte, Magnete etc. zahle
ich auch aus eigener Tasche.

Weiß ich - ne Freundin ist auch Lehrerin - die zahlt auch ne Menge selbst.

Fazit: Nie vor Schulbeginn kaufen! Sage ich auch immer meinen
Eltern, denn ich weiß ja meist auch nicht, welche Kollegen ich
als Klassenlehrerin haben werde und selbst wenn ich es weiß,
die meisten wissen dann selbst noch nicht wie viele Hefte und
wie diese geartet sein sollen…

So hab ich es gemacht - aber wenn es alle so machen - puh - dann ging es uns im Laden noch chaotischer!

Viel Spaß im neuen Schuljahr und mit dem Tipp: kommunizieren
Sie doch mal öfters mit den Lehrern, dann stehen diese nicht
immer in so einem Luftschloss, über dass sich die Eltern
wundern müssen

Tja - ICH hab keine Kinder - nur Kunden - ich lebe in einr 250.000 Einwohner Stadt - ich denke, wir haben 60 oder mehr Schulen - und ich jobbe halt in einem Kaufhaus der Innenstadt - kaum möglich, alle Schulen anzusprechen…

Aber ne Lehrerfortbildung in Sachen Lineaturen wär schon nicht übel :wink:

Wendy

hi

Das würde ich gerne machen - nur - ich lebe und jobbe in einem
großen Kaufhaus mit nem W am Anfang in eienr Stadt mti 250.000
Einwohnern - und ungefähr 60 Schulen unterschiedlichster
Culeur - ich kann nicht in jeder Klasse an die Lehrer
hinbetteln - ich krieg nur die Zettel, die diese Lehrer den
Eltern in die Hand drücken und auf denen stehen solche Sachen
drauf, wie ich sie beschrieben habe!

wie wäre es mit schreiben an die schulleitung? die können doch das kopierte blättchen mit den liniaturen usw. an ihre leutchens aushändigen und denen das auf anscheinend ach so verhassten dienstberatungen nochma einschärfen, dass sich „rand am rand“ jetz lineatur 28 nennt!
gruß
yvi

Hi

Ich werd es mal der Geschäftsleitung vorschlagen - vielleicht kann man ja tatsächlich so eine Art „Abhakliste“ machen, wo Die Lehrer dann nur noch eintragen müssen: 4 x Lin 28, 3 x Lin 2 etc.

Na ja - bin ja nur eine stundenweise Aushilfe…(bin auch nicht ganz unglücklich drüber)

Grüße

Wendy

Hallo,

lächel, ich bin gestern auch im Kaufhaus gewesen und habe mich verzweifelt nach Hilfe umgesehen und bin dabei auch zufällig an der Schreibwarenabteilung vorbei gelaufen - da standen dann (wohl alle :wink: Verkäuferinnen und berieten kopfschüttelnde Eltern…

Die Fortbildung ist wohl wirklich ne gute Idee…es sah wirklich danach aus, dass man verzeifelt ganz bestimmte (nicht existierende) Hefte sucht :wink:

Aber ich schwöre: nicht alle Lehrer haben solch ausgefallene Wünsche :wink:

Viele Grüße von Kim

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Halli,

das fände ich gar nicht so schlecht. Wenn man irgendwo in einem Schreibwarenkatalog bestellt, muss ich mir als Lehrer ja auch die Mühe machen, das zu identifizieren, was ich suche und die Nummer angeben.

Wenn die wichtigsten Heftarten in einer Übersicht aufgelistet werden (am besten noch mit Bild :wink: und das dann irgendwo im Lehrerzimmer ausgehängt wird, denke ich, dass sich sicher einige der Lehrer die Mühe machen werden, sich ihre speziellen Wünsche für ihre Fächer herauszunotieren…sicher nicht alle, aber vielleicht doch so viele, dass es dann beim großen Ansturm etwas Zeit erspart. Wir haben so etwas für das Fach Kunst (bezogen auf die verschiedensten Papierarten) und das funktioniert sehr gut. Vielleicht lässt sich da was bei einigen Herstellern im Internet abgucken und übernehmen, so dass die Arbeit nicht so viel wird.

Die Zeit, die man in so eine Übersicht dann steckt, ist vielleicht so dann ganz schnell wieder reingeholt.

Viele Grüße von Kim

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Halli,

…und wenn die lieben lehrer dann in der ersten doppelstunde
englisch des jahres schon wieder 3 vorn und hinten bedruckte
arbeitsblätter für alle austeilen! wenn mit papier so um sich
geschmissen wird, kann ich mir auch plastikumschläge leisten!

Wie bereits geschrieben, ich bin selbst Lehrer und muss auch sagen, dass ich diese Papierflut nicht gerade begrüße. Aber das erzähle mal jemand so manch einem Schüler oder manchen Eltern.

Denn da heißt es: „Müssen wir so viel schreiben?“ oder „Mein armes Kind, das kommt nach Hause und klagt über Gelenkschmerzen!“

Hm, ich weiß, dass ich persönlich früher mehr geschrieben habe, selbst meine Brieffreunde bekamen mindestens 6 beschriebene Blätter und auch hier in diesem Thread schaffe ich noch die 1000 Zeile :wink:

Aber es ist leider so, dass heute unsere Kinder, die Hand nicht mehr so gebrauchen wie früher…bis auf die Finger, denn smsen können sie wie die Weltmeister :wink:

Dann schaue man sich die Stofffülle an, die einem der Staat aufbrummt, die vielen Fächer etc. und man kann sich zusammenrechnen, dass nicht viel Zeit bleibt. Und da ist ein kopiertes Blatt schneller zur Hand wie eine beschriebene Tafelseite, die die Schüler abschreiben müssen und dann meist so viele Fehler einbauen, dass dieser Tafelabschrieb fürs Lernen auf Arbeiten nicht gerade eine gute Quelle ist.

So hat alles zwei Seiten - und ich würde mir wünschen, man würde beide betrachten, um zu erkennen, dass es nicht immer leicht ist zu entscheiden - denn letztendlich kann es einem immer falsch ausgelegt werden.

Viele Grüße von Kim

Hi,

…und wenn die lieben lehrer dann in der ersten doppelstunde
englisch des jahres schon wieder 3 vorn und hinten bedruckte
arbeitsblätter für alle austeilen! wenn mit papier so um sich
geschmissen wird, kann ich mir auch plastikumschläge leisten!

Hört, hört - na stell dir mal vor, du müsstest das alles selbst abschreiben. Viel Spaß! :wink: Da sind mir doch die Blätter lieber. Schon mal so einen Bildungsplan gelesen? Da bin ich froh, dass unsere Lehrer mir manchen Mist ersparen und in zusammengefasster Form als ABs verteilen. Wir haben ziemlich öde Bücher und ich denke mit ein Grund für viele ABs ist auch, dass der Stoff in den Büchern veraltet oder ziemlich langweilig ist. Da finde ich es schon gut, wenn wir aktuelle Texte bekommen oder ein AB, was genau die Probleme behandelt, die wir in der Klasse haben. Es ist auch genügend Papiermüll dabei, aber ich könnte eher auf die Bücher verzichten und wenn man diese Blätter zusammenzählt, komme ich auf ne Menge mehr Papiermüll.

Grüße von Peter

andererseits muss ich zur diskussion sagen, dass mir das als
schüler noch nie untergekommen ist, dass diese und jene
lineatur gefordert wurde. es hieß nur ab und zu „bitte liniert
in meinem fach“ (da wir nun mal zwanghaft gerne auf kariert
schreiben ->passt mehr drauf und schreibt sich schöner!),
oder - was eigentlich klar ist - bitte mit rand, zumindest
blätter für lks. umschläge um bücher sind pflicht, entweder
man hat glück und es sind noch vom vorgänger welche dran (wenn
die ansehnlich aussehen, wird die auch kein lehrer beim
einsammeln am jahresende runterreißen), oder man macht den vom
letzten buch wieder ran, insofern er passt, man geht sich neue
kaufen oder - wenn gar nichts hilft, nimmt halt wirklich
zeitungspapier…ist allerdings bei uns nur als notlösung
ausgewiesen, und damit er was nützt, muss man den umschlag
dann wohl auch öfters erneuern.

gruß
yvi

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Halli,

um einmal bildlich vor Augen zu haben, was du meinst, lohnt sich ein Blick auf diese nette Seite :wink:

http://www.kirchbach.at/hauptschule/12schulsachen.htm

Viele Grüße von Kim

Das toppt das meiste, was ich sehe… (owt)
.

Hi,

…und wenn die lieben lehrer dann in der ersten doppelstunde
englisch des jahres schon wieder 3 vorn und hinten bedruckte
arbeitsblätter für alle austeilen! wenn mit papier so um sich
geschmissen wird, kann ich mir auch plastikumschläge leisten!

Hört, hört - na stell dir mal vor, du müsstest das alles
selbst abschreiben. Viel Spaß! :wink: Da sind mir doch die
Blätter lieber. Schon mal so einen Bildungsplan gelesen? Da
bin ich froh, dass unsere Lehrer mir manchen Mist ersparen und
in zusammengefasster Form als ABs verteilen. Wir haben
ziemlich öde Bücher und ich denke mit ein Grund für viele ABs
ist auch, dass der Stoff in den Büchern veraltet oder ziemlich
langweilig ist. Da finde ich es schon gut, wenn wir aktuelle
Texte bekommen oder ein AB, was genau die Probleme behandelt,
die wir in der Klasse haben. Es ist auch genügend Papiermüll
dabei, aber ich könnte eher auf die Bücher verzichten und wenn
man diese Blätter zusammenzählt, komme ich auf ne Menge mehr
Papiermüll.

hör selber!:wink: n AB steck ich ein, verruschel es irgendwo (seit diesem jahr hab ich n locher immer mit, um mir die unordnung zu ersparn), und habs mir garantiert nie durchgelesen. hab ichs abgeschrieben, weiß ich auch morgen noch was ich da abgeschrieben hab. mir gehts auch nich so sehr um wirklich nützliche arbeitsblätter, aber wenn es in englisch z.b. nur mal n lesetext ist, mit dem in der stunde und dann nie wieder gearbeitet wird, dann kann man
a) ihn auf folie kopiern
b) die kopien am ende der stunde wieder einsammeln oder
c) die bücher - sofern in der schule vorhanden -, wo der text drinsteht, mal für die stunde austeilen.
dass das lehrbuch nich alle antworten bereithält ist mir klar, aber es kann nich die begründung komm: ich teil das buch nich aus, weil wir nutzen es eh nich. und dann werden die seiten 8-25 kopiert. da kann man c) machen.
gruß
yvi

Und nur die Knaben dürfen ‚technisch‘ werken…(ot)
Irgendwie seltsam, oder?

T.

Viele Grüße von Kim