Mal was zur Lichtgeschwindigkeit:

Moin.
Ich habe eine Frage in Richtung der Physiker und Mathematiker.

Rahmenbedingungen: Für alle Folgenden Annahmen gillt die Lichtgeschindigkeit im Vakuum, der Raum ist also komplett leer und wird auch nicht von äußeren Massen gekrümmt, z.B. von Platen. Wir befinden uns in einem unendlichen Raum, und haben selber keine Masse.

Ansatz: Ein System mit der Masse m wird beschleunigt.
Als Antrieb nehmen wir ein belibiges Dings.
Eine Person, Mr. X, befindet sich im System und erfährt auch die Auswirkungen, die bei hohen geschwindigkeiten wirken, wird aber nicht durch die hohen Kräfte usw. getötet.
Eine weitere Person, Mr. Y, befindet sich ausserhalb des Systems und beobachtet. Sie erfährt keine Veränderrungen.

Kann das System unter berücksichtigung der Zunahme der Masse
nach Einstein (m=m0/(WURZEL(1-(v^2/c^2))) und der Lichgeschwindigkeit als Maximum diese erreichen? Wir berücksichtigen das weiteren die Zeitdillitation (z=z0/(WURZEL(1-(v^2/c^2)), aber nicht das der Fall v=c mathematisch nicht besteht(z=n). Sonst wäre es ja einfach.

Meine Frage ziehlt darauf hinaus: Bei Lichtgeschwindigkeit oder nahe an dieser vergeht die Zeit für Mr. X schneller(durch die steigende Masse des Systems herrvorgerufene krümmung der Raumzeit).
Mr. y lässt sich davon nicht beeindrucken und zeichnet einen Graphen der Geschwindigkeit in abhängigkeit zur Zeit.
Mr. X der im System ist macht das selbe.
Also: v=s/t. t erfahren beide aber anders.
Ich denke jetzt das Mr. x keine Lichtgeschwindigkeit erreichen wird, Mr. y dies aber so sieht.

Hat jemand eine Idee?
Und wie wäre unter berücksichtigung der Faktoren Die Funktionsgleichung für den Graphen?

Hi,

Beobachter A ruht, Astronaut B beschleunigt. Für A kann B der Lichtgeschwindigeit beliebig nahe kommen, aber sie nie erreichen. Astronaut B selbst kann aus seiner eigenen Sichtweise die Lichtgeschwindigkeit nicht mal annähernd erreichen. Denn selbst wenn er ein Jahr beschleunigt, und von A aus gesehen bereits 99% der Lichtgeschwindigkeit hat, und dann eine Tachenlampe einschaltet, wird das Licht seine Taschenlampe relativ zu ihm - mit Lichgeschwindigkeit ! - verlassen. Man kann das Licht also niemals einholen, nicht mal ansatzweise. Das genau ist die spezielle Relativitätstheorie.

Gruß
Moriarty

Moin.

hallo!

Ich habe eine Frage in Richtung der Physiker und Mathematiker.

Rahmenbedingungen: Für alle Folgenden Annahmen gillt die
Lichtgeschindigkeit im Vakuum, der Raum ist also komplett leer
und wird auch nicht von äußeren Massen gekrümmt, z.B. von
Platen. Wir befinden uns in einem unendlichen Raum, und haben
selber keine Masse.

ok, aber wieso haben wir keine masse?

Ansatz: Ein System mit der Masse m wird beschleunigt.
Als Antrieb nehmen wir ein belibiges Dings.

hört sich für den anfang schonmal gut an :wink:

Eine Person, Mr. X, befindet sich im System und erfährt auch
die Auswirkungen, die bei hohen geschwindigkeiten wirken, wird
aber nicht durch die hohen Kräfte usw. getötet.

ok, so kann er auch gucken was passiert. aber kräfte wirken nur bei beschleunigungen, nicht die höhe der geschwindigkeit ist entscheidend

Eine weitere Person, Mr. Y, befindet sich ausserhalb des
Systems und beobachtet. Sie erfährt keine Veränderrungen.

also wird mr.x gegenüber mr.y beschleunigt, richtig?

Kann das System unter berücksichtigung der Zunahme der Masse
nach Einstein (m=m0/(WURZEL(1-(v^2/c^2))) und der
Lichgeschwindigkeit als Maximum diese erreichen?

schlicht und einfach: nein. es ist im übrigen auch nicht:frowning:m=m0/(WURZEL(1-(v^2/c^2))), sondern: (m=m0*(WURZEL(1-(v^2/c^2))). wenn die masse nach dieser formel immer größer bei höheren geschwindigkeiten wird, geht sie gegen unendlich. und das erfordert eine kraft die gegen unendlich geht (a=f/m). und woher soll man die nehmen, wenn nicht gar stehlen?

berücksichtigen das weiteren die Zeitdillitation
(z=z0/(WURZEL(1-(v^2/c^2)), aber nicht das der Fall v=c
mathematisch nicht besteht(z=n). Sonst wäre es ja einfach.

es ist leider nicht: (z=z0/(WURZEL(1-(v^2/c^2)), sondern es gilt: (DELTAz’=DELTAz*(WURZEL(1-(v^2/c^2)) und damit stünde die zeit für den mit c bewegten still.

Meine Frage ziehlt darauf hinaus: Bei Lichtgeschwindigkeit
oder nahe an dieser vergeht die Zeit für Mr. X schneller(durch
die steigende Masse des Systems herrvorgerufene krümmung der
Raumzeit).

eigentlich vergeht sie im gegensatz zu mr.y immer langsamer, bis sie im nicht-eintretenden fall des erreichens der lichtgeschwindigkeit stehen bleibt…(siehe schwarze löcher, singularitäten)

Mr. y lässt sich davon nicht beeindrucken und zeichnet einen
Graphen der Geschwindigkeit in abhängigkeit zur Zeit.

zumindest ist er sich selbst gegenüber unbeeindruckt. aus sicht des fast auf lichtgeschwindigkeit beschleunigten mr.x sieht er etwas länger aus. das ist dann die längenkontraktion (ebenso wie bei der zeitdilatation wird hier die lorentz-transformation zur berechnung herangezogen). die sagt auch, dass mr.y ziemlich arg (entlang der bewegungsrichtung versteht sich) gestaucht erscheint. einen beobachter, für den beide „normal“ sind, gibt es nicht.

Mr. X der im System ist macht das selbe.
Also: v=s/t. t erfahren beide aber anders.

das ist richtig, müsste aber zusammen mit den übrigen verzerrten größen nur die oben genannten effekte erzeugen.

Ich denke jetzt das Mr. x keine Lichtgeschwindigkeit erreichen
wird,

aha. stimmt.

Mr. y dies aber so sieht.

wie sollte er das sehen, wenn es nicht so ist? vielleicht wird er messen können, dass mr.schnell immer schneller wird, aber er wird feststellen, dass der geschwindigkeitszuwachs immer kleiner wird. (es sei denn, du hast eine lösung gefunden, mit der man das energieproblem der beschleunigung eines unendlich schweren körpers in den griff bekommt)

Hat jemand eine Idee?

ich hatte eine, ich hoffe ich hab dabei nicht zu viel blödsinn erzählt…

Und wie wäre unter berücksichtigung der Faktoren Die
Funktionsgleichung für den Graphen?

damit kenn ich mich nicht so aus, aber es könnte sich asymptotisch einem maximum nähern, das mit lichtgeschwindigkeit zu tun hat. da ja eigentlich nicht entschieden werden kann, wer von den beiden sich nun der lichtgeschwindigkeit nähert (es ist ja alles abhängig vom betrachter, und einen übermenschen, der das ganze von aussen betrachtet gibts ja nicht), würd ich mal sagen, dass die gleichen sich kaum unterscheiden, wenn dann im bezugssystem.
wenn du lust hast, kannst du ja mal in einem schlauen buch nach intertialsystemen gucken, und dir euer szenario mal ausrechnen.

dann fällt mir grad noch ein: such mal nach dem additionstheorem für geschwindigkeiten.

schönen abend noch

Alex

Verrechnet?
Moin,

ohne alles ganz im Detail gelesen zu haben:

Kann das System unter berücksichtigung der Zunahme der Masse
nach Einstein (m=m0/(WURZEL(1-(v^2/c^2))) und der
Lichgeschwindigkeit als Maximum diese erreichen?

schlicht und einfach: nein. es ist im übrigen auch
nicht:frowning:m=m0/(WURZEL(1-(v^2/c^2))), sondern:
(m=m0*(WURZEL(1-(v^2/c^2))).

Wenn hier v->c, dann m->0; die vom Orginal-Poster geschriebene Formel ist richtig.

berücksichtigen das weiteren die Zeitdillitation
(z=z0/(WURZEL(1-(v^2/c^2)), aber nicht das der Fall v=c
mathematisch nicht besteht(z=n). Sonst wäre es ja einfach.

es ist leider nicht: (z=z0/(WURZEL(1-(v^2/c^2)), sondern es
gilt: (DELTAz’=DELTAz*(WURZEL(1-(v^2/c^2)) und damit stünde
die zeit für den mit c bewegten still.

Meine Frage ziehlt darauf hinaus: Bei Lichtgeschwindigkeit
oder nahe an dieser vergeht die Zeit für Mr. X schneller(durch
die steigende Masse des Systems herrvorgerufene krümmung der
Raumzeit).

eigentlich vergeht sie im gegensatz zu mr.y immer langsamer,
bis sie im nicht-eintretenden fall des erreichens der
lichtgeschwindigkeit stehen bleibt…(siehe schwarze löcher,
singularitäten)

aber nur für den unbewegten Beobachter vergehen die Prozesse im bewegten System *scheinbar* langsamer. Für den bewegten Beobachter geht alles seinen gewohnten Gang und er wird keinen Unterschied feststellen (wenn er denn 'mal kurz aufhört, zu beschleunigen) zu dem Zeitpunk, wo er neben dem unbewegten Beobachter ebenfalls ruhte.

Mr. y lässt sich davon nicht beeindrucken und zeichnet einen
Graphen der Geschwindigkeit in abhängigkeit zur Zeit.

zumindest ist er sich selbst gegenüber unbeeindruckt. aus
sicht des fast auf lichtgeschwindigkeit beschleunigten mr.x
sieht er etwas länger aus. das ist dann die längenkontraktion

kürzer! Darum ja Längen kontraktion.

(ebenso wie bei der zeitdilatation wird hier die
lorentz-transformation zur berechnung herangezogen). die sagt
auch, dass mr.y ziemlich arg (entlang der bewegungsrichtung
versteht sich) gestaucht erscheint. einen beobachter, für den
beide „normal“ sind, gibt es nicht.

Mr. X der im System ist macht das selbe.
Also: v=s/t. t erfahren beide aber anders.

das ist richtig, müsste aber zusammen mit den übrigen
verzerrten größen nur die oben genannten effekte erzeugen.

Ich denke jetzt das Mr. x keine Lichtgeschwindigkeit erreichen
wird,

Nope, wie denn auch.

Gruß,
Ingo

Hi,

Beobachter A ruht, Astronaut B beschleunigt. Für A kann B der
Lichtgeschwindigeit beliebig nahe kommen, aber sie nie
erreichen. Astronaut B selbst kann aus seiner eigenen
Sichtweise die Lichtgeschwindigkeit nicht mal annähernd
erreichen. Denn selbst wenn er ein Jahr beschleunigt, und von
A aus gesehen bereits 99% der Lichtgeschwindigkeit hat, und
dann eine Tachenlampe einschaltet, wird das Licht seine
Taschenlampe relativ zu ihm - mit Lichgeschwindigkeit ! -
verlassen. Man kann das Licht also niemals einholen, nicht mal
ansatzweise. Das genau ist die spezielle Relativitätstheorie.

moin.
Das ist es ja gerade. Licht hat die Eigenschaft zwar seine „Wellen“ zu strecken oder zu stauchen (Rotverschiebung), bewegt sich aber immer mit der gleichen Geschwindigkeit. Da hilft auch eine Taschenlampe nicht weiter.
Trotzdem danke.
MfG. Goms

Moin.
So, jetzt ist mir nochmal was klar geworden.
v=Ds/Dt. Dah t langsamer „vergeht“ bleibt auch s auf der Strecke.
Deswegen würde er die Geschwindigkeit auch so empfinden.
Und somit wäre das schonmal geklärt.
Und mal ganz von den üblichen Problemen abgesehen, gebe es keine.

Vielen dank.

moin.
Das ist es ja gerade. Licht hat die Eigenschaft zwar seine
„Wellen“ zu strecken oder zu stauchen (Rotverschiebung),
bewegt sich aber immer mit der gleichen Geschwindigkeit. Da
hilft auch eine Taschenlampe nicht weiter.
Trotzdem danke.
MfG. Goms

Hi,
wieso „trotzdem“ danke. Mir mußt Du die Relativitätstheorie nicht erklären :wink: Licht bewegt sich immer mit der gleichen Geschwindigkeit relativ zu jedem beliebigen Beobachter, ob er schon tausend Jahre lang beschleunigt hat, oder nicht. Daher kann er Lichtgeschwindigkeit nie erreichen.

Gruß
Moriarty