Mal wieder dringend: Was sind 'Stakerarbeiten'?

Hi,
wer kann mir diesen Begriff in den nächsten paar Stunden kurz erklären? Er taucht innerhalb einer Aufzählung von Tätigkeiten wie z.B. Bauarbeiten, Stahlarbeiten usw. auf.
Vielen Dank im voraus
Donovan

Vielleicht ein Dreckfuhler?
Hi, Donovan, nirgends gefunden - vielleicht kannst Du ein wenig mehr „Fleisch“, sprich Zusammenhang liefern?
Gruß Eckard.

Hi, Donovan, nirgends gefunden - vielleicht kannst Du ein
wenig mehr „Fleisch“, sprich Zusammenhang liefern?
Gruß Eckard.

Hi Eckard,
mehr Infos hatte ich auch nicht. Irgendwo bekam ich einen Tip, daß es sich um das In-den-Boden-Stampfen von Pfählen in Häuserfundamenten handelt. Da dies die einzige Info überhaupt war, ging ich einfach davon aus, daß das so stimmt.
Na ja, bei mir sind Anfragen dieser Art leider immer dringend…
Besten Dank!
Donovan
PS: Ein Druckfehler ist es definitiv nicht, da dieser Begriff wie gesagt in verschiedenen Verordnungen genauso drinsteht, aber halt immer nur als Teil einer Aufzählung, ohne jede Erklärung. Er kommt wohl von „staken“ (to stake), also Pfähle in den Boden reinhauen.

Irgendwo bekam ich einen Tip,
daß es sich um das In-den-Boden-Stampfen von Pfählen in
Häuserfundamenten handelt.
Er kommt wohl von „staken“ (to stake), also Pfähle
in den Boden reinhauen.

Das ist es:
Stake ist eine Stange oder ein Pfosten, den man ins Wasser rammt.
Stakerarbeit machten die Leute, die die Pfähle in den Sumpf rammten, auf denen z. B. Venedig steht.
Auch in Konstanz hat man nach und bei der Hafenzuschüttung so gearbeitet, sonst wären die Häuser in den See gerutscht. Erst vor ein paar Jahren hat man solche Staken ausgegraben.

Staken oder stochern, die Schweizer sagen „stacheln“, kann auch eine Möglichkeit des Fortbewegung eines Bootes sein. Als Tübinger Student bin ich oftmals den Neckar rauf- und runtergestochert.
Gruß Fritz

Danke für die Bestätigung der Hypothese, Fritz!
D.
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Das ist es:
Stake ist eine Stange oder ein Pfosten, den man ins Wasser
rammt.
Stakerarbeit machten die Leute, die die Pfähle in den Sumpf
rammten, auf denen z. B. Venedig steht.
Auch in Konstanz hat man nach und bei der Hafenzuschüttung so
gearbeitet, sonst wären die Häuser in den See gerutscht. Erst
vor ein paar Jahren hat man solche Staken ausgegraben.

Staken oder stochern, die Schweizer sagen „stacheln“, kann
auch eine Möglichkeit des Fortbewegung eines Bootes sein. Als
Tübinger Student bin ich oftmals den Neckar rauf- und
runtergestochert.
Gruß Fritz