Mal wieder Hundefutter: Hundköket

Einen schönen guten Morgen,

hat irgendjemand von euch, der mehr Ahnung von Futterfragen hat als ich, vielleicht schon Erfahrung mit dem schwedischen TroFu „Hundköket“ (http://www.hundkoeket.de/) gemacht? Die strengere Lebensmittelgesetzgebung in Schweden, unter die auch Hundefutter fällt, hat mich darauf aufmerksam gemacht.

In meinem Fall geht’s um einen etwa 19 Monate alten Berger Picard-Mischling (etwa schäferhundgroß), der aus einem Tierheim in Spanien kommt. Was das Futter betrifft, ist er wohl an alles Mögliche gewöhnt, denn dort wird gefüttert, was eben gerade da ist. Und nun sitz ich hier und überlege, wie ich füttern soll …

Viele Grüße,
Christiane

Hallo,

ich werde Deine Frage mal an meine Tierschutz-Kollegin weitergeben, die 3 Hunde aus spanischen Tierheimen hat. Soweit ich mitbekommen habe, muss man sich an die Ernährung langsam herantasten, da Hunde aus dem Süden öfters Verdauungsprobleme wegen Parasiten und dem schlechten Futter (Brot, Müll, Ratten) haben.

Gruß,

Myriam

Danke schön! -owT-

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OT: Link auf deiner VK
Hallo Myriam,

der Link www.tierschutz-notfaelle.de auf deiner VK führt ins Nichts oder besser gesagt zu nichts. :smile:
Sollte es vielleicht www.tierschutz-notfelle.de sein?

Gruß,
Christiane

Hallo,

nein, der Link ist korrekt, hier klickbar: http://www.tierschutz-notfaelle.de

Vielleicht war die Seite kurz nicht erreichbar …

Gruß,

Myriam

Hallo nochmal,

habe gerade erfahren, dass meine Kollegin gestern einen Autounfall hatte (zum Glück ist ihr nichts schlimmes passiert). Ich werde sie also vermutlich erst nächste Woche sprechen.

Daher kann ich erst mal nur folgendes vorausschicken: nach dem der Hund sich ein paar Tage eingewöhnt hat, zum Tierarzt gehen und den großen Mittelmeercheck machen. Futtermäßig würde ich versuchen zu erfahren, ob er Trockenfutter oder Dosenfutter gewöhnt ist. Dann wähle eine Sorte mit möglichst wenig verschiedenen Proteinquellen, z.B. California Natural/Canidae (TroFu) oder Rinti (NaFu). Wenn dann Probleme auftreten, muss man nicht so lange nach der Ursache suchen.

Was das erwähnte schwedische Futter angeht, fällt mir auf, dass Fleisch nicht an erster Stelle der Zutaten genannt wird. Da die Zutaten normalerweise nach Anteil sortiert sind, bedeutet es, dass das Futter mehr Getreide/Reis/wasauchimmer als Fleisch enthält.

Wie gesagt, ich würde mit einem möglichst „harmlosen“ Futter anfangen, bis Du mehr darüber weißt, welche Sachen bei Deinem Hund speziell zu beachten sind, ob er ab- oder zunehmen muss, Fell/Hautprobleme oder sonstige „Macken“ hat.

Gruß,

Myriam

nein, der Link ist korrekt, hier klickbar:
http://www.tierschutz-notfaelle.de

Stimmt, jetzt geht’s.

Vielleicht war die Seite kurz nicht erreichbar …

Oder ich war zu blöd. :wink:

Gruß,
Christiane

Hallo Myriam!

habe gerade erfahren, dass meine Kollegin gestern einen
Autounfall hatte (zum Glück ist ihr nichts schlimmes
passiert). Ich werde sie also vermutlich erst nächste Woche
sprechen.

Erstmal gute Besserung an deine Kollegin.

Daher kann ich erst mal nur folgendes vorausschicken: nach dem
der Hund sich ein paar Tage eingewöhnt hat, zum Tierarzt gehen
und den großen Mittelmeercheck machen.

Ich habe letzte Woche mit einem telefoniert, der in Mittelmeerkrankheiten versiert ist und sich anscheinend auch selbst vorort in Spanien engagiert. Ich muss sowieso hin, da ich hier in NRW für einen 20/40-Hund ja diese „interessante“ Sachkundeprüfung ablegen muss. Er meinte allerdings, dass er die Checks auf Leishmaniose etc. nach drei oder vier Monaten machen wolle. Ich habe ihn noch nicht nach dem Grund gefragt, warum erst dann.

Futtermäßig würde ich
versuchen zu erfahren, ob er Trockenfutter oder Dosenfutter
gewöhnt ist.

Antwort meiner Kontaktfrau: Alles Mögliche. Halt, was es gerade gab.

Dann wähle eine Sorte mit möglichst wenig

verschiedenen Proteinquellen, z.B. California Natural/Canidae
(TroFu) oder Rinti (NaFu). Wenn dann Probleme auftreten, muss
man nicht so lange nach der Ursache suchen.

Ich hab jetzt einen kleinen Beutel Royal Canin Size hier stehen und ein paar Dosen Rinti Pur und Yarrah. Ich hoffe, es wird irgendwie passen.

Was das erwähnte schwedische Futter angeht, fällt mir auf,
dass Fleisch nicht an erster Stelle der Zutaten genannt wird.
Da die Zutaten normalerweise nach Anteil sortiert sind,
bedeutet es, dass das Futter mehr Getreide/Reis/wasauchimmer
als Fleisch enthält.

Ich guck mir die Zutaten nach einmal genau an.

Wie gesagt, ich würde mit einem möglichst „harmlosen“ Futter
anfangen, bis Du mehr darüber weißt, welche Sachen bei Deinem
Hund speziell zu beachten sind, ob er ab- oder zunehmen muss,
Fell/Hautprobleme oder sonstige „Macken“ hat.

Gruß,

Myriam

Hallo,

Ich habe letzte Woche mit einem telefoniert, der in
Mittelmeerkrankheiten versiert ist und sich anscheinend auch
selbst vorort in Spanien engagiert.

Sehr gut.

Ich muss sowieso hin, da
ich hier in NRW für einen 20/40-Hund ja diese „interessante“
Sachkundeprüfung ablegen muss.

Stimmt, mussten wir auch. Viel Erfolg!

Er meinte allerdings, dass er
die Checks auf Leishmaniose etc. nach drei oder vier Monaten
machen wolle. Ich habe ihn noch nicht nach dem Grund gefragt,
warum erst dann.

Vermutlich, weil viele Hunde aus dem Süden durch die vielen Parasiten einen sogenannten Kontakttiter entwickeln. Mal laienhaft ausgedrückt: dadurch, dass sie mit so vielen Parasiten Kontakt haben, ist das Immunsystem verändert und es sind viele Antikörper da. Daher wären Testergebnisse verfälscht und man wartet erst ab, bis sich alles ein wenig beruhigt hat.

Behandlung gegen alle möglichen Würmer, Flöhe und Milben sollte aber trotzdem gemacht werden.

Viel Erfolg mit Deinem Tierschutzhund!

Myriam

Hallo Christiane!
Ich sage es gleich:dieses Futter kenne ich nicht.
Aber Streuner…wenn auch aus Ungarn,Kroatien,Bulgarien etc.
Ich füttere anfangs erstmal das,was sie vorherauch bekamen.Die ersten Tage kommt es trotzdem mal zu Durchfällen.Zum Teil,weil die Hunde das erste Mal im Leben entwurmt wurden und auch der Streß der Umgewöhnung tut seinen Teil dazu-also keine Panik deshalb.
Aber auf eines solltest Du achten:mach deinen Mülleimer „hundesicher“ und laß nichts essbares rumstehen.Meine Streunerpflegehunde waren allesamt große Diebe.Verständlich-in ihrer Heimat mußten sie fressen was gerade da war.Es dauert eine Weile bis sie kapiert haben daß die Hungerzeiten vorbei sind.
Wenn Du das Futter wechseln möchtest mache es langsam-immer das alte Futter mit dem neuen mischen,bis es nur noch das neue Futter gibt.
Alles andere wird Dir dann dein TA sagen können.
Viel Spaß mit deinem neuen Mitbewohner
Gruß
Andrea

hat irgendjemand von euch, der mehr Ahnung von Futterfragen
hat als ich, vielleicht schon Erfahrung mit dem schwedischen
TroFu „Hundköket“ (http://www.hundkoeket.de/) gemacht? Die
strengere Lebensmittelgesetzgebung in Schweden, unter die auch
Hundefutter fällt, hat mich darauf aufmerksam gemacht.

In meinem Fall geht’s um einen etwa 19 Monate alten Berger
Picard-Mischling (etwa schäferhundgroß), der aus einem
Tierheim in Spanien kommt. Was das Futter betrifft, ist er
wohl an alles Mögliche gewöhnt, denn dort wird gefüttert, was
eben gerade da ist. Und nun sitz ich hier und überlege, wie
ich füttern soll …

Viele Grüße,
Christiane