Hallo,
bein „ingludegraphics“ kann man dahinter in eckigen Klammern „width“ eintragen. Wie (Einheit?) gebe ich dabei das ein? Wird das Bild maßstabsgetreu verkleinert? (es handelt sich um ein JPG-Bild)
Liebe Grüße,
Anja
Hallo,
bein „ingludegraphics“ kann man dahinter in eckigen Klammern „width“ eintragen. Wie (Einheit?) gebe ich dabei das ein? Wird das Bild maßstabsgetreu verkleinert? (es handelt sich um ein JPG-Bild)
Liebe Grüße,
Anja
Hallo,
bein „ingludegraphics“ kann man dahinter in eckigen Klammern
„width“ eintragen. Wie (Einheit?) gebe ich dabei das ein? Wird
das Bild maßstabsgetreu verkleinert? (es handelt sich um ein
JPG-Bild)
Zunächst einmal ist es LaTeX egal, in welchem Format das Bild abgespeichert ist, es bekommt die Grafik niemals „zu sehen“ 
Lediglich die Größe des Bildes ist für LaTeX interessant, daher ist die „Bounding Box“ auch so wichtig.
Wenn Du an nur einem Paramter, entweder „width“ oder „height“ schraubst, dann wird die jeweils andere Größe ebenfalls maßstabsgetreu angepasst. Lediglich, wenn Du beide Größen festlegst, kannst Du das Bild verzerren.
An Einheiten ist alles zulässig, was LaTeX bekannt ist. Neben cm, pt, em etc. hat sich ein Vielfaches der \textwidth bewährt. Um eine Grafik z.B. auf eine halbe Textbreite zu skalieren gibt man width=0.5\textwidth an.
Bitte bedenke, dass LaTeX selbst kein JPG einbinden kann. Entweder Du nutzt gleich pdfLaTeX, oder aber Du konvertierst JPG in ein EPS. Ich empfehle für jegliche Umwandlung von Grafikformaten „ImageMagick“.
http://www.imagemagick.org/script/index.php
Damit lassen sich leicht ganze Unterverzeichnisse von Grafiken mit einem Kommando umwandeln.
Gruß
Fritze
Hallo Fritze,
danke für deine Antwort.
Lediglich die Größe des Bildes ist für LaTeX interessant,
daher ist die „Bounding Box“ auch so wichtig.
Bounding Box?
Wenn Du an nur einem Paramter, entweder „width“ oder „height“
schraubst, dann wird die jeweils andere Größe ebenfalls
maßstabsgetreu angepasst. Lediglich, wenn Du beide Größen
festlegst, kannst Du das Bild verzerren.
Ah ja, gut, danke.
An Einheiten ist alles zulässig, was LaTeX bekannt ist. Neben
cm, pt, em etc. hat sich ein Vielfaches der \textwidth
bewährt. Um eine Grafik z.B. auf eine halbe Textbreite zu
skalieren gibt man width=0.5\textwidth an.
Ok, das scheint wirklich ein hilfreiches Befehl zu sein.
Bitte bedenke, dass LaTeX selbst kein JPG einbinden kann.
Entweder Du nutzt gleich pdfLaTeX, oder aber Du konvertierst
JPG in ein EPS.
Ich habe zwar keine Ahnung wieso, aber mein LaTeX akzeptiert JPG. Ich habe allerdings eine Menge Zeugs installiert (das habe ich direkt so von jemandem bekommen, der schon etwas Erfahrung mit dem Programm hat) und arbeite mit WinEdt.
Ich empfehle für jegliche Umwandlung von
Grafikformaten „ImageMagick“.http://www.imagemagick.org/script/index.php
Damit lassen sich leicht ganze Unterverzeichnisse von Grafiken
mit einem Kommando umwandeln.
Ok, danke.
Noch ein paar Fragen:
Ich glaube gehört zu haben, dass man Grafiken „fixieren“ kann, damit sie genau an dieser Textstelle erscheinen und nicht woanders. Da mein LaTeX die Grafiken sehr ungünstig platziert, würde ich das gern machen. Weißt du, was das für ein Befehl ist?
Außerdem gibt es ja die Möglichkeit, durch die Zuordnung eines „label“ danach im Text explizit auf die Grafik zu verweisen. Wie funktioniert das?
Was ist der Unterschied zwischen LaTex, TeX, MiKTeX und wie sie alle heißen? Der WinEdt bietet z.B. auch eine Konvertierung mit TeX an.
Du siehst schon, ich bin ein absoluter Anfänger. 
Liebe Grüße,
Anja
Hallo,
Bounding Box?
Ist eine Angabe aus einer EPS Datei, die Rahmendaten des Bildes betreffend.
Bitte bedenke, dass LaTeX selbst kein JPG einbinden kann.
Entweder Du nutzt gleich pdfLaTeX, oder aber Du konvertierst
JPG in ein EPS.Ich habe zwar keine Ahnung wieso, aber mein LaTeX akzeptiert
JPG. Ich habe allerdings eine Menge Zeugs installiert (das
habe ich direkt so von jemandem bekommen, der schon etwas
Erfahrung mit dem Programm hat) und arbeite mit WinEdt.
Vielleicht die von mir erwähnte „Automatisierung“ der Umwandlung beim Einbinden der Grafiken? Na egal. Wenn’s funktioniert, ist ja gut.
Ich glaube gehört zu haben, dass man Grafiken „fixieren“ kann,
damit sie genau an dieser Textstelle erscheinen und nicht
woanders.
Das kommt darauf an. Prinzipiell möchte LaTeX Grafiken, Tabellen und andere „Floats“ gerne selbst plazieren, damit das Layout des Textes nicht zu sehr leidet. Es werden dabei einige Regeln beachtet (z.B. dass eine Grafik niemals vor der ersten Referenz auf eben diese Grafik erscheint). LaTeX mag außerdem nicht gerne, wenn eine Textseite mehr als einen bestimmten Anteil an Grafiken bekommt. Dann verschiebt es schonmal Abbildungen bis ans Ende des Kapitels auf eigene Seiten.
Bevor man nun allzu sehr am Algorithmus zur Platzierung von Grafiken herumfummelt sollte man zunächst einmal vorsichtig das Verhältnis von Text/Grafik je Seite korrigieren. Es gibt insgesamt vier Parameter, an denen man da schrauben kann. Da ich heute faul bin, schau doch bitte in die TeX-FAQ (die ich die abermals ganz warm ans Herz legen möchte) unter Frage 6.1.3 „Wie muß ich die `float’-Parameter ändern, so daß die Abbildungen und Tafeln günstiger innerhalb eines Abschnitts verteilt werden?“
http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/html/makros2.html#1
Außerdem gibt es ja die Möglichkeit, durch die Zuordnung eines
„label“ danach im Text explizit auf die Grafik zu verweisen.
Wie funktioniert das?
Du setzt innerhalb der Grafikumgebung nach dem \caption{…} ein \label{blabla}. Anschließend kannst Du mit "Abb.\ \ef{blabla} auf Seite \pageref{blabla} darauf verweisen. Das funktioniert auch mit anderen Umgebungen. Label ist da sozusgen „intelligen“. Wenn Du ein Label nach einem \chapter oder \section einfügst, dann enthät die Referenz die Kapitel- oder Abschnittsnummer, in einer Tabelle die Tabellennummer etc. Natürlich müssen die Label (das blabla) eindeutig sein.
Was ist der Unterschied zwischen LaTex, TeX, MiKTeX und wie
sie alle heißen? Der WinEdt bietet z.B. auch eine
Konvertierung mit TeX an.
Puh. TeX ist die eigentliche Satzsoftware. LaTeX ist ein Makropaket, das auf TeX aufsetzt und von den meisten Menschen gemeint ist, wenn der Satz „ich habe meine Arbeit geTeXt“ fällt. MiKTeX ist eine von vielen TeX-Paketen, die alle Makros und Binärdateien für ein bestimmtes Computersystem enthalten. Eine Bequeme Sammlung sozusagen. MikTeX ist für Windows, ozTeX für den Max, emTeX für DOS, teTeX für Unix/Linux (und auch den Mac, je nach System), und so weiter.
WinEdt ist nur eine Umgebung, die im wesentlichen einen TeX/LaTeX optimierten Editor bereitstellt. Du kannst Deine Datei mit jedem x-beliebigen Texteditor schreiben und anschließen durch einen Aufruf von "latex " von Hand „TeXen“.
WinEdt konvertiert nichts, es ruft nur entsprechend Deinen Vorgaben entweder tex, latex, pdftex, pdflatex, oder dergleichen auf. Vorsicht: Wenn Du ein mit LaTeX-Befehlen gespicktes Dokument per „tex“ übersetzen willst, wird das gewaltig schief gehen. Pdflatex ist fast 100% LaTeX-Kompatibel, bis auf ein paar Kleinigkeiten wie z.B. das direkte Einbinden von JPEG und PDF Grafik, dafür aber *kein* Einbinden von EPS mehr.
Du findest Antowrten auf sehr viele Fragen in der sehr schönen, deutssprachigen TeX-FAQ unter http://www.dante.de/faq/de-tex-faq/
Eines solltest Du bei all dem aber nie aus den Augen verlieren: LaTeX löscht niemals eigenmächtig Text. Auch die Editoren pfuschen nicht an Deinem Werk herum. Du kannst Dich, wenn auch mal ein Layout-Detail zunächst nicht so funktioniert wie Du Dir das wünscht, weiter fleißig auf Deinen Inhalt konzentrieren, während Du auf eine Antowrt hier im Forum wartest.
So Sachen wie: Ich hatte meine Arbeit erst auf DIN-A4, einseitig mit grasuigem 1,5 fachen Zeilenabstand. Jetzt will ich alles auf DIN-A5, doppelseitig mit einfachem Zeilenabstand! Lassen sich in zwei Minuten durch ein paar Optionen im Header erledigen. Auch Grafiken hin- und herschieben und an den Optionen drehen stört weder Deinen Text noch LaTeX 
Gruß
Fritze
ergänzungen
Wenn Du an nur einem Paramter, entweder „width“ oder „height“
schraubst, dann wird die jeweils andere Größe ebenfalls
maßstabsgetreu angepasst. Lediglich, wenn Du beide Größen
festlegst, kannst Du das Bild verzerren.
wenn du stattdessen „scale“ nimmst, kannst du ein verhältnis angeben… willst du das bild zb. auf die halbe größe verkleinern, schreibst du
\includegraphics[scale=0.5]{blabla.eps}
ich weiß aber leider nicht, ob das mit allen formaten geht.
Ich glaube gehört zu haben, dass man Grafiken „fixieren“ kann,
damit sie genau an dieser Textstelle erscheinen und nicht
woanders. Da mein LaTeX die Grafiken sehr ungünstig platziert,
würde ich das gern machen. Weißt du, was das für ein Befehl
ist?
wenn du eine grafik als gleitende abbildung einfügst und eine bildunterschrift (caption) haben willst, sieht das ganze so aus:
\begin{figure}
\centering
\includegraphics{blabla.eps}
\caption{blabla}
\end{figure}
wenn du nun einfach den befehl \centering wegläßt, ist das bild genau dort, wo es im text drankäme (wenn es sich auf der seite nicht mehr ausgeht, dann eben auf der nächsten). allerdings kannst du dann keine bildunterschrift mehr setzen. wenn dir das paßt, dann ist die einfachste möglichkeit
\begin{figure}
\includegraphics{blabla.eps}
\end{figure}
vor- und nachteile sowie weitere möglichkeiten hat dir fritze schon erklärt.
Hi,
wenn du stattdessen „scale“ nimmst, kannst du ein verhältnis
angeben… willst du das bild zb. auf die halbe größe
verkleinern, schreibst
du\includegraphics[scale=0.5]{blabla.eps}
ich weiß
aber leider nicht, ob das mit allen formaten geht.
ah ja, ok, danke, schon wieder eine nützliche Funktion mehr gelernt. 
wenn du eine grafik als gleitende abbildung einfügst und eine
bildunterschrift (caption) haben willst, sieht das ganze so
aus:\begin{figure}
\centering
\includegraphics{blabla.eps}
\caption{blabla}
\end{figure}
Was bedeutet dabei das „Pre“?
wenn du nun einfach den befehl \centering
wegläßt, ist das bild genau dort, wo es im text drankäme (wenn
es sich auf der seite nicht mehr ausgeht, dann eben auf der
nächsten).
bis auf das PRE mache ich das auch immer so und dennoch kommt es nicht direkt dort rein, wo ich das im Quelltext einfüge… oder wie meintest du das?
allerdings kannst du dann keine bildunterschrift
mehr setzen. wenn dir das paßt, dann ist die einfachste
möglichkeit\begin{figure}
\includegraphics{blabla.eps}
\end{figure}vor- und nachteile sowie weitere
Hm, nee, Bildunterschriften müssen schon sein, labels auch. 
Liebe Grüße,
Anja
Was bedeutet dabei das „Pre“?
PRE ist nur ein befehl, das hier im forum relevant ist. ich zeigs dir mal:
ohne PRE:
sieht der text so aus.
mit PRE
sieht der text so aus.
das PRE selbst wird hier ja nicht angezeigt, nur wenn du auf antworten klickst und damit den quelltext zu sehen bekommst. ist ähnlich wie bei LaTeX, wo du ja auch im quelltext die befehle siehst, im fertigen dokument aber nur ihre auswirkungen.
bis auf das PRE mache ich das auch immer so und dennoch kommt
es nicht direkt dort rein, wo ich das im Quelltext einfüge…
oder wie meintest du das?
das mit dem PRE ist ja jetzt hoffentlich klar 
vielleicht ist der \caption-befehl auch schuld daran, daß die abbilung gleitend eingefügt wird. wenn du ihn auch wegläßt und wirklich auf die minimallösung
\begin{figure}
\includegraphics{blabla.eps}
\end{figure}
zurückgreifst, sollte es schon klappen… nur hast du dann wie gesagt keine bildunterschrift. labels sind davon unabhängig, die kannst du immer setzen.
Hallo,
vielleicht ist der \caption-befehl auch schuld daran, daß die
abbilung gleitend eingefügt wird.
Nein. „Schuld daran“ ist die „figure“ Umgebung. Das Minimalbeispiel ist noch viel minimaler 
\includegraphics{blabla.eps}
Gruß
Fritze
Nein. „Schuld daran“ ist die „figure“ Umgebung. Das
Minimalbeispiel ist noch viel minimaler
ok, mein fehler, danke!