Hallo,
das Problem ist, dass hier nur eine vage Andeutung des
Vorgangs gemacht wird, keine genaue technische Ausfuehrung.
Na gut, also beschreiben wir die Sache etwas genauer:
Wasserstoff/Sauerstoff hat eine Verbrennungsenergie von 143
MJ/kg. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, musst du den
Wasserstoff also aus einer Hoehe von ueber 20.000 km fallen
lassen, um genug pot. Energie fuer die Zersetzung zu haben.
Um das Ganze handhabbar zu machen, nehmen wir eine andere beliebige Flüssigkeit, die bereits bei 20 km Fallhöhe vollständig vergast. und deren Gasfragmente bei der Reaktion wieder die ursprüngliche Energie freisetzen, wie auch immer.
Nehmen wir aber mal an, dass das gelingt. Die entstehenden
Gase sind heiss. Diese Waermeenergie musst du von der
nutzbaren Energie abziehen. Dh noch groessere Fallhoehe.
nicht unbedingt. Die Flüssigkeit könnte eine ideale Turbine antreiben und der ezeugte Strom könnte die Flüssigkeit z.B. durch Elektrolyse kalt zersetzen.
Die Gase wandern aber nicht von alleine auf ihre Hoehe
zurueck. Sie wiegen ja noch genausoviel wie vorher.
Zweifellos, aber sie haben eine geringere Dichte und daher einen größeren Auftrieb als die Flüssigkeit.
Wie
bringst Du sie also wieder nach oben (so einfach von allein
steigen sie naemlich nicht auf).
Naja, ich fülle die Gase in Luftballons ab und wenn ich Glück habe, steigen sie sogar von selbst nach oben. Das ist ja gut möglich, wenn Wasserstoff im Spiel ist.
Dafuer brauchst du
theoretisch genauso viel Energie wie der Fall gebracht hat.
Richtig, aber wo und wie genau geht mir die gewonnene Energie wieder verloren ?
Und aus der Traum…
War auch eher als Denksportaufgabe gedacht, passte aber gerade so gut zum Thema, deswegen ist es jetzt hier gelandet 
Jörg