Mal wieder Perpetuum Mobile

Hi,
mir ist eine neue Idee zum Thema Perpetuum Mobile gekommen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Fehler 'drinnen ist, aber ich finde ihn nicht. Und hier meine Idee:
Man baut einen Turm, kippt oben Wasser hinein und erzeugt durch die Fallenergie Strom. Unten ankommen wandelt man das Wasser gemäß e=mcc in Enegie um (nur in der Theorie, ich weiss…). Diese Energie kann man verlustfrei wieder nach oben Transferieren, da wieder in Wasser verwandeln und durch das 'runterfallenlassen gewinnt man wieder Energie…
Ich erbitte Kommentare…

Moritz

schon wieder!!!

Hi,
mir ist eine neue Idee zum Thema Perpetuum Mobile gekommen.

Aha, sowas fehlt der Welt noch und diesem Brett ganz besonders.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Fehler 'drinnen ist,
aber ich finde ihn nicht.

Einsicht, ist der beste Weg zu Besserung! Allerdings
ohne Fleiß kein Preis! Also noch bischen lernen.

Und hier meine Idee:
Man baut einen Turm, kippt oben Wasser hinein und erzeugt
durch die Fallenergie Strom. Unten ankommen wandelt man das
Wasser gemäß e=mcc in Enegie um (nur in der Theorie, ich
weiss…).

Das ist nicht Theorie sondern Idealismus!

Diese Energie kann man verlustfrei wieder nach oben

Verlustfrei geht nicht!

Transferieren, da wieder in Wasser verwandeln und durch das
'runterfallenlassen gewinnt man wieder Energie…
Ich erbitte Kommentare…
Moritz

Warum so kompliziert?
Ein einfaches Rad, das sich ohne Reibung dreht, würde es doch auch machen, so als einfaches PM.
Da sind die hellen Erfinder des Wasserautos schon weiter, die
nutzen wenigstens die kosmische Urenergie für sowas :smile:)

Die Idee hat noch einen Hacken. Nach der Umwandlung
nach e=mcc verdampf der Turm plötzlich, schade :-o)
Gruß Uwi

Man baut einen Turm, kippt oben Wasser hinein und erzeugt
durch die Fallenergie Strom. Unten ankommen wandelt man das
Wasser gemäß e=mcc in Enegie um (nur in der Theorie, ich
weiss…). Diese Energie kann man verlustfrei wieder nach oben
Transferieren, da wieder in Wasser verwandeln und durch das
'runterfallenlassen gewinnt man wieder Energie…

Beim Weg nach oben kommt es zu einer gravitativen Rotverschiebung bei der die zuvor gewonnene Energie wieder verloren geht.

kürzteste Antwort von MrStupid…
die ich je gesehen habe :smile:))
Uwi

die ich je gesehen habe :smile:))
Uwi

Dann hast Du aber noch nicht viele seiner Antworten gelesen. Wenn es etwas aussagt, dann reicht ihm manchmal auch ein „ja“ oder „nein“ als Antwort.
Mir ist das jedenfalls sehr viel lieber als eine lange Antwort, die trotzdem nichts erklaert und zudem noch boesartig ist - Siehe Deine Antwort unten.
Marcus

Ach, Spaß muß sein o.T.
wollte nicht boshaft sein,
eher bischen sarkastisch!

Hi,
mir ist eine neue Idee zum Thema Perpetuum Mobile gekommen.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Fehler 'drinnen ist,
aber ich finde ihn nicht. Und hier meine Idee:
Man baut einen Turm, kippt oben Wasser hinein und erzeugt
durch die Fallenergie Strom. Unten ankommen wandelt man das
Wasser gemäß e=mcc in Enegie um (nur in der Theorie, ich
weiss…). Diese Energie kann man verlustfrei wieder nach oben
Transferieren, da wieder in Wasser verwandeln und durch das
'runterfallenlassen gewinnt man wieder Energie…
Ich erbitte Kommentare…

Wenn es möglich wäre, die Wassermasse so einfach in Energie umzuwandeln, gäbe es keine Energieprobleme mehr. Dann könnte man sich auch die Mühe mit dem Turm sparen und ein Perpetuum Mobile wäre sowieso eine überflüssige Erfindung.
Interessanter ist vieleicht folgende Variante:
Man bohre ein tiefes Loch in die Erde. Das Loch sei so tief, daß das herunterstürzende Wasser soviel Energie freisetzt, daß es, unten angekommen, vollständig in Wasserstoff und Sauerstoff zersetzt werden kann. Die leichten Gase können nun ohne viel Energieaufwand wieder nach oben steigen und oben z.B. eine Brennstoffzelle betreiben. Das Verbrennungsprodukt „Wasser“ kann dann gleich wieder ins Loch stürzen, um erneut Energie Freizusetzen und die Energieprobleme dieser Erde für immer zu lösen :smile:) Das wäre doch ein heißer Tip für unsere EVUs oder ?

Jörg ;-}

…und warum funkt dieser vorschlag nicht?
müsste ja eigentlich gehen, aber wo kommt dann die energie her??

Hi,
wieso soll sich Energie nicht Verlustfrei von punkt A nach Punkt B verschieben lassen? Schon mal was von Supraleitern gehört?
und e=mcc ist Theorie, und in Kernkraftwerken wird das auch praktisch verwendet!

Grüße
Moritz

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

wieso soll sich Energie nicht Verlustfrei von punkt A nach
Punkt B verschieben lassen? Schon mal was von Supraleitern
gehört?

Man kann die Verluste nur minimieren. Die benötigte Kühlung für Supraleiter benötigt sicherlich etwas Energie.
In einer gewissen Weise kann man Energie sicherlich „verlustfrei transportieren“ (in einem geschlossenen System), denn es gilt der Energieerhaltungssatz. Aber die Energie wird nicht vollständig ihre Form beibehalten (Entropie).

Gruß Frank

Hallo,

das Problem ist, dass hier nur eine vage Andeutung des Vorgangs gemacht wird, keine genaue technische Ausfuehrung.

Wasserstoff/Sauerstoff hat eine Verbrennungsenergie von 143 MJ/kg. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, musst du den Wasserstoff also aus einer Hoehe von ueber 20.000 km fallen lassen, um genug pot. Energie fuer die Zersetzung zu haben.
Nehmen wir aber mal an, dass das gelingt. Die entstehenden Gase sind heiss. Diese Waermeenergie musst du von der nutzbaren Energie abziehen. Dh noch groessere Fallhoehe.
Die Gase wandern aber nicht von alleine auf ihre Hoehe zurueck. Sie wiegen ja noch genausoviel wie vorher. Wie bringst Du sie also wieder nach oben (so einfach von allein steigen sie naemlich nicht auf). Dafuer brauchst du theoretisch genauso viel Energie wie der Fall gebracht hat.

Und aus der Traum…

Gruss, Niels

Hallo,

das Problem ist, dass hier nur eine vage Andeutung des
Vorgangs gemacht wird, keine genaue technische Ausfuehrung.

Na gut, also beschreiben wir die Sache etwas genauer:

Wasserstoff/Sauerstoff hat eine Verbrennungsenergie von 143
MJ/kg. Wenn ich mich nicht verrechnet habe, musst du den
Wasserstoff also aus einer Hoehe von ueber 20.000 km fallen
lassen, um genug pot. Energie fuer die Zersetzung zu haben.

Um das Ganze handhabbar zu machen, nehmen wir eine andere beliebige Flüssigkeit, die bereits bei 20 km Fallhöhe vollständig vergast. und deren Gasfragmente bei der Reaktion wieder die ursprüngliche Energie freisetzen, wie auch immer.

Nehmen wir aber mal an, dass das gelingt. Die entstehenden
Gase sind heiss. Diese Waermeenergie musst du von der
nutzbaren Energie abziehen. Dh noch groessere Fallhoehe.

nicht unbedingt. Die Flüssigkeit könnte eine ideale Turbine antreiben und der ezeugte Strom könnte die Flüssigkeit z.B. durch Elektrolyse kalt zersetzen.

Die Gase wandern aber nicht von alleine auf ihre Hoehe
zurueck. Sie wiegen ja noch genausoviel wie vorher.

Zweifellos, aber sie haben eine geringere Dichte und daher einen größeren Auftrieb als die Flüssigkeit.

Wie
bringst Du sie also wieder nach oben (so einfach von allein
steigen sie naemlich nicht auf).

Naja, ich fülle die Gase in Luftballons ab und wenn ich Glück habe, steigen sie sogar von selbst nach oben. Das ist ja gut möglich, wenn Wasserstoff im Spiel ist.

Dafuer brauchst du
theoretisch genauso viel Energie wie der Fall gebracht hat.

Richtig, aber wo und wie genau geht mir die gewonnene Energie wieder verloren ?

Und aus der Traum…

War auch eher als Denksportaufgabe gedacht, passte aber gerade so gut zum Thema, deswegen ist es jetzt hier gelandet :smile:

Jörg

Richtig, aber wo und wie genau geht mir die gewonnene Energie
wieder verloren ?

Bei der Volumenarbeit, die aufgewendet werden muß, um die Ballons gegen den Druck der Flüssigkeit aufzublasen, in der sie nach oben treiben sollen.

Hallo Moritz,
soweit war ich auch schon mal!. Vergiss bitte in der klassischen Physik sofort das e gleich m c quadrat, datt gibett nur inne Atomphysik. Un dann guckste Dich mal um, watt denn die Entropie und so sei. is ziemlich komplex, aber leider im richtigen leben numal wichtig. Mein Thermodynamik-Prof hat mir vor ca. 30 Jahren gesagt: die Entropie ist proportional zum Logarithmus der Unordnung.
Ordnung schaffst Du damit, dass Du das Wasser auf den Turm schaffst, die Unordnung also verringerst. Geht nur auf Kosten der Entropie des Gesamtsystems. Dadurch dass Du das Wasser im Turm runterfallen lässt, erzeugst Du Reibung d. h. Exergieverlust, d. h. Entropiezuwachs, der im Turm nicht wieder reingeholt werden kann.
Falls Du zu Deinen Ideen den theoretisch fundierten Background haben willst, tue Dir die Mühe an, den " BAEHR , Thermodynamik, Julius Springer Verlag, Berlin" zu verinnerlichen, das Standardwerk für dieses Thema.

Gruss karl

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