Mal wieder: Private KV ... lohnt sich jetzt doch?

Hallo liebe Gemeinde,

folgender Fall:

Ein Selbständiger, bald 38, verheiratet, 2 Kinder z. Zt. freiwillig privat versichert.
Vor Jahren wurde mal eine Private KV erwogen, aber aufgrund vorgebrachter Gründe des Versicherungsvertreters „abgewählt“. … Wollen Sie Kinder? Wollen Sie heiraten? - dann bleiben Sie in der Gesetzlichen KV.
Aufgrund der neuen Situation bei den KV, gibt es nun die Aussage im Bekanntenkreis unseres „Klienten“, dass sich der Abschluß einer Privaten KV doch lohnen würde.
Stimmt das?
Gesundheitliche Situation: Schilddrüsenunterfunktion und angeborener Augenfehler, der nach jetzigem Stand der Medizin nicht korrigierbar ist und mit dem unser „Klient“ schon immer lebt und klar kommt.

Jetzt ist die Frage, inwieweit sich an der ursprünglichen Aussage des Vertreters etwas geändert hat. Lohnt es sich jetzt doch? Wie groß ist das Risiko, dass später die Beiträge nicht mehr bezahlbar sind? Ein „Rückwechsel“ soll jetzt auch möglich sein?
Unserem Klienten geht es hauptsächlich darum, Kosten zu sparen. Er selbst ist kaum beim Arzt (außer Kontrolle Schilddrüse und ab und zu Zahnarzt) und bezahlt zusätzlich noch die Behandlungen einer Homöopathin, falls doch etwas sein sollte.

Bisherige Recherchen im Netz (Finanztest etc.) haben mehr verwirrt, als geklärt.

Vielen Dank für eure hypothetischen Antworten

CEA

Hallo liebe Gemeinde,

folgender Fall:

Ein Selbständiger, bald 38, verheiratet, 2 Kinder z. Zt.
freiwillig privat versichert.

Du meinst freiwillig in der gesetzlichen KV? Ansonsten macht die ganze Frage keinen Sinn.

Vor Jahren wurde mal eine Private KV erwogen, aber aufgrund
vorgebrachter Gründe des Versicherungsvertreters „abgewählt“.
… Wollen Sie Kinder? Wollen Sie heiraten? - dann bleiben Sie
in der Gesetzlichen KV.

An diesen Argumenten dürfte sich nichts geändert haben. Denn in der privaten KV muss jeder extra versichert werden, während in der gesetzlichen alle für einen Beitrag abgesichert sind.

Aufgrund der neuen Situation bei den KV, gibt es nun die
Aussage im Bekanntenkreis unseres „Klienten“, dass sich der
Abschluß einer Privaten KV doch lohnen würde.
Stimmt das?

Also außer für den Versicherungsvertreter sicherlich kaum.

Gesundheitliche Situation: Schilddrüsenunterfunktion und
angeborener Augenfehler, der nach jetzigem Stand der Medizin
nicht korrigierbar ist und mit dem unser „Klient“ schon immer
lebt und klar kommt.

Eine privte KV wird trotzdem einen Risikoaufschlag berechnen oder etliche Krankheiten von der Leistung ausnehmen. Gerade eine Schilddrüsenunterfunktion kann ja auch noch weitere Organe etc. beeinflussen.

Jetzt ist die Frage, inwieweit sich an der ursprünglichen
Aussage des Vertreters etwas geändert hat. Lohnt es sich jetzt
doch? Wie groß ist das Risiko, dass später die Beiträge nicht
mehr bezahlbar sind? Ein „Rückwechsel“ soll jetzt auch möglich
sein?

Ja, wenn man ins ALG-2 fällt, wäre dies z.B. möglich.

Unserem Klienten geht es hauptsächlich darum, Kosten zu
sparen. Er selbst ist kaum beim Arzt (außer Kontrolle
Schilddrüse und ab und zu Zahnarzt) und bezahlt zusätzlich
noch die Behandlungen einer Homöopathin, falls doch etwas sein
sollte.

Bisherige Recherchen im Netz (Finanztest etc.) haben mehr
verwirrt, als geklärt.

Vielen Dank für eure hypothetischen Antworten

Also pauschal kann man zwar keinen Tipp geben, aber die kostenlose Familienversicherung und die vorgebrachten gesundheitlichen „Vorschäden“ sprechen ganz stark dafür, dass die gesetzliche KV billiger sein dürfte.

Mfg

Aussage im Bekanntenkreis unseres „Klienten“, dass sich der
Abschluß einer Privaten KV doch lohnen würde.

Was heißt „lohnen“ ? Billiger wird es sicherlich nicht, weil drei personen zu versichern sind. Die Frage ist, ob es besser wird und das ist eine Frage der gewählten Tarife.